Gewalt im Gefängnis Ketziot schlimmer als bisher angenommen
Die Razzia am Montag im Gefängnislager Ketziot in Israel scheint weit gewalttätiger gewesen zu sein, als bisher angenommen. Nach einer Stellungsnahme, einer Gruppe Gefangener vom letzten Samstag wurden mehr als 300 Gefangene verletzt.Darüber hinaus wurden sechs Zelte, in denen Gefangene untergebracht waren, verbrannt um so den Anschein eines Aufstandes zu erzeugen.Gefangene berichteten, dass Wärter mit sog. „nicht-tödlichen Waffen“ auf die Köpfe und Oberkörper von Gefangenen – ein Anzeichen für deren Absicht, die Gefangenen zu töten oder zu verstümmeln. Regeln für den Einsatz von Gewalt in Gefängnissen besagen, dass Wärter nur auf die Beine der Insassen schießen dürfen. Stattdessen wurde Mohammed Al-Ashqer durch einen Kopfschuss mit einer gummiummantelten Stahlkugel getötet.
Die Aussagen der Gefangenen belegen zudem, dass 30 weitere Inhaftierte Augenverletzungen durch den Einsatz von gummiummantelten Stahlgeschossen erlitten – ein weiterer Beweis dafür, dass Gefängniswärter auf die Köpfe der Inhaftierten zielten.
Die Stellungsnahme wurde unterschrieben durch alle wichtigen palästinensischen Gruppen: Fatah, Hamas, Islamischer Jihad, Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), Demokratische Front zur Befreiung Palästinas (DFLP).




























