Israelische Soldaten verhaften und misshandeln Menschrechtsbeobachter
Am Mittwoch, dem 7. November verhafteten israelische Soldaten einen ISM-Menschenrechtsbeobachter in Hebron. Soldaten legten ihm Handschellen und verbanden ihm die Augen, nachdem er sich weigerte einem Soldaten an einem israelischen Checkpoint, seinen Reisepass auszuhändigen. Nach israelischem Recht haben Soldaten zwar das Recht Reisepässe zu kontrollieren, um z.B. die Gültigkeit des Visums zu überprüfen, dürfen sie aber nicht, ohne Erlaubnis des Besitzers, an sich nehmen. Der Menschenrechtsbeobachter handelte demnach rechtsmäßig, als er zwar die Seite mit seinem Visum vorzeigte, sich aber weigerte seinen Reisepass zu übergeben. Daraufhin wurden ihm Handschellen angelegt.
Nachdem weitere Menschrechtsbeobachter den Ort erreichten, wurden dem Mann die Arme auf den Rücken gefesselt und seine Augen verbunden. Anschließend wurde er zu einer nahe gelegenen Militärbasis gebracht und gezwungen sich niederzusetzen. Dort musste er mehrere Schläge in sein Gesicht und auf den Kopf, Knüppelschläge in Nacken und Hüften und Tritte auf die Brust und Unterleib, ertragen.
Zehn Minuten später erreichte die israelische Polizei den Ort und brachte ihn zu einer nahe gelegenen Polizeiwache, wo er später frei gelassen wurde. Der Mann ging direkt zum nächsten Krankenhaus, um medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und seine Verletzungen für eine Anzeige gegen die Soldaten, dokumentieren zu lassen.
Seit letzter Woche verhielten sich israelische Soldaten in Hebron ungewöhnlich aggressiv gegenüber internationalen Menschenrechtsbeobachtern. Am Morgen des selben Tages, wurde eine Menschenrechtsbeobachterin, die sich auf dem Weg zum Krankenhaus befand, um eine schwere Augeninfektion behandeln zu lassen, für eineinhalb Stunden an einem Checkpoint festgehalten.






























November 19th, 2007 at 19:21
Im Namen der Menschenrechte protestiere ich auf das Schärfste gegen die unmenschliche Behandlung palästinensischer Menschen und Menschenrechtsbeobachter.
Das ist eines jüdischen Menschen nicht würdig. Wer Frieden will, muss Frieden schaffen. Gewalt gebiert neue Gewalt. Wer aus diesem Teufelskreis heraus will, muß auf andere zugehen. Der Stärkere tut es! Der Schwächere tut alles, um den Stärkeren dazu einzuladen.
Im Namen der Menschenwürde, die wir (auch wir Christen)vom Gott der Juden geschenkt glauben
Hans-Jörg Schmid
November 30th, 2007 at 19:04
bei dieser “armee” handelt es sich um eine bande von schlächtern und henkersknechten,die dann wenn sie auf einen gegner stossen der auch bewaffnet ist kläglich versagen.
mit einer solchen ZAHAL kann man nur mehr bei unbewaffneten zivilisten eindruck machen.
gegen reguläres militär als gegner ist diese bande nicht einzusetzen,sie würde und ist hoffnungslos untergangen.