Menschenrechtsbeobachter und Kinder wieder Opfer israelischer Soldaten
Am Abend des 26. Novembers, gegen 17 Uhr wurden vier internationale Menschenrechtsbeobachter (HRWs) in das palästinensische Dorf Azzun gerufen. Mindestens sieben israelische Soldaten hatten dort ein palästinensischen Haus umzingelt und feuerten Schall- und Blendgranaten, sowie scharfe Munition in die Stadt. Ein temporärer Kontrollpunkt (flying checkpint) wurde errichtet und Zufahrten zur Hauptstraße abgesperrt.
Als die HRWs begannen die Soldaten zu fotografieren, wurden sie von israelischen Soldaten aggressiv aufgefordert dies zu unterlassen. Als ein HRW versuchte mit einem der Soldaten zu sprechen, erwiderte der dies mit einem Schlag ins Gesicht des HRW. Ein weiteres Soldat schlug ihn mit dem Griff seines Gewehres, richtete anschließend sein M16-Gewehr auf seinen Kopf und zwang ihn zu Boden.
Wenige Minuten später, als die Soldaten anscheinend dabei wahren den Ort zu verlassen, kam ein Offizier auf den HRW zu, sagte, dass er ihn schön öfters gesehen hätte und, dass wenn er ihn noch mal sehe, er ihn abtransportieren lassen würde. Der Soldat drohte weiterhin, dass er nicht sagen könnte, was ihm unter seiner Gewalt zustoßen würde.
Dies ist der zweite Zwischenfall seit letztem Freitag, bei dem israelische Soldaten internationale Menschenrechtsaktivsten in Azzun angriffen. Letzten Freitag wurden zwei HRWs getreten und zusammengeschlagen, nachdem sie einer Gruppe Soldaten gefolgt waren, die Schallgranaten in palästinensische Wohnhäuser warfen.
Nur wenige Minuten später wurde am gestrigen Abend ein 13-jähriger Junge von denselben Soldaten verschleppt. Soldaten fesselten seine Hände, verbanden ihm die Augen und hielten ihn in ihrem Armeejeep fest. Nach zwei Stunden warfen sie ihn schließlich, an einem Kreisverkehr der Stadt, aus dem fahrenden Fahrzeug.
Israelische Soldaten in dieser Region sind bekannt für ihre ungewöhnlich hohe Aggressivität. Regelmäßig werden palästinensische Jungs auf ihrem Schulweg verschleppt. Soldaten würden so auf Steine werfende Kinder reagieren müssen, erklärt die israelische Armee. Israelische Soldaten behaupten allerdings öfters, dass ihren Verhaftung, Gewalt durch Palästinensern vorausging, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist.
So wurde z.B. am Samstag, dem 25. November ein 13-jähriger palästinensische Junge auf seinem Schulweg verschleppt. Nachdem Soldaten den Jungen innerhalb des Militärjeeps physisch angriffen, warfen sie ihn aus dem fahrenden Auto. Der Junge verwundete sich dabei den Arm, den er nun in einer Schlinge tragen muss.
Diese Übergriffe stehen in einer langen Reihe von Vorfällen, bei denen israelische Soldaten Jugendliche und Kinder des Dorfes Azzun attackierten. Soldaten dringen so z.B. öfters während des Unterrichts in örtliche Schulen ein und werfen Schallgranaten in die Gebäude. Armeejeeps warten und patrouillieren oft entlang des Schulwegs und warten auf Kinder, die sie dann attackieren oder verhaften.






























November 27th, 2007 at 18:07
[...] oft entlang des Schulwegs und warten auf Kinder, die sie dann attackieren oder verhaften. (Quelle) “Friedenskonferenz” in Annapolis Die Zahl israelischer Angriffe in verschiedenen [...]
Oktober 1st, 2008 at 21:40
[...] Diese Übergriffe stehen in einer langen Reihe von Vorfällen, bei denen israelische Soldaten Jugendliche und Kinder des Dorfes Azzun attackierten. Soldaten dringen so z.B. öfter während des Unterrichts in örtliche Schulen ein und werfen Schallgranaten in die Gebäude. Armeejeeps warten und patrouillieren oft entlang des Schulwegs und warten auf Kinder, die sie dann attackieren oder verhaften. (Quelle) [...]