Demonstration für fundamentale Rechte der Palästinenser endet in Gewalt

Am Dienstag, dem 27. November versammelten sich Tausende Menschen in verschiedenen Städten der Westbank, um gegen den weiteren Ausverkauf palästinensischer Rechte auf der „Friedenskonferenz“ in Annapolis zu demonstrieren. Doch in vielen Orten, wie Ramallah, Bethelehem oder Hebron, begegnete die palästinensische Polizei den friedlichen Demonstranten mit massiver Gewalt.
An den Demonstrationen beteiligten sich Menschen aller gesellschaftlichen Schichten. Die Demonstration in Ramallah wurde von der „Grass Roots Anti-Apartheid Wall Campaign“ organisiert, der sich dutzende zivil-gesellschaftliche Organisationen aus der Westbank, Gaza und Israel anschlossen.
Die Demonstrationen richteten sich “für die Umsetzung der Rechte des palästinensischen Volkes und einen Zeitplan der diese Umsetzung festlegt, anstelle von Verhandlungen über diese Rechte selbst.“ Die Demonstranten traten ein für Frieden und Freiheit und die Bewahrung nationaler Einheit.

In Ramallah wurden 200 Demonstranten verhaften und 30 verwundet. Die Polizei begann mit Schlagstücken auf Demonstranten einzuschlagen und sie zu verhaften, als diese begannen Schilder hochzuhalten und Slogans zu skandieren. Ebenso kam zu Gewalt gegen Journalisten und selbst gegen Menschen die mit ihren Handys Aufnahmen der Gewalt machten. Warnschüsse wurden abgegeben, um die Demonstranten zu verstreuen.
In Bethlehem wurden 50 Menschen verhaftet und Wasserwerfer benutzt, um die Menschenmenge aufzulösen. In Hebron nahmen ca. 2500 Menschen an einer Demonstration der islamischen Hizb ut-Tahrir teil. Der37-jährige Hisham Barad’i starb, nachdem eine Polizeikugel ihn in Herz traf.
Im Gazastreifen demonstrierten unterdessen hunderttausende Menschen friedliche für Frieden und Selbstbestimmung und die Umsetzung der Rechte des palästinensischen Volkes.






























