Systematische Angriffe israelischer Siedler in Hebron
Am Samstag, dem 15. Dezember verwüsteten ca. 70 israelische Siedler und Touristen palästinensische Geschäfte in der Altstadt von Hebron. Ladenbesitzer sprachen gegenüber ISM davon, dass die Gruppe von ca. 15 israelischen Soldaten geschützt wurde und auf ihrem Weg, gegen die Türen palästinensischer Geschäfte hämmerte, die Waren eines Juwelier- und Handarbeitsladen umher warfen und darauf herumtrampelten.Einer der Ladeninhaber berichtete, dass er sich bei einem israelischen Soldaten beschwerte, ihn dieser aber nur angrinste. Die Gruppe setzte sich überwiegend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen, von welchen viele bewaffnet waren.Vorfälle wie dieser ereignen sich regelmäßig im israelisch kontrollierten Teil Hebrons, in welchem tausende Palästinenser rechtlos unter der Willkür ein paar Hundert israelischen Siedlern und Soldaten leben müssen.
Siedler werfen Fenster palästinensischer Häuser ein
So zerstörten etwas zur selben Zeit israelische Siedler im Hebroner Stadtteil Tel Rumeida die Fenster eines palästinensischen Wohnhauses. Das Haus liegt nahe eines jüdischen Friedhofes und eines Grabes, welches regelmäßig von Siedler besucht wird.
Die Großmutter der Familie befand sich zum Zeitpunkt des Angriffes im Wohnzimmer, als Steine durch die Fenster brachen und neben ihr aufschlugen. Die Großmutter verschwand in ein sichereres Nachbarzimmer. Als sie später aus dem Fenster schaute, waren die Siedler bereits verschwunden, stattdessen aber eine Gruppe Soldaten sichtbar, die scheinbar tatenlos mit angesehen hatten was passiert war.
Dies ist bereits der dritte Vorfall in vier Wochen, bei dem Siedler die Fenster der Familie eingeschmissen haben. Zwölf Scheiben gingen dabei zu Bruch – eine hohe finanzielle Belastung für die Familie, da nur ein Familienmitglied Arbeit hat und sich ein anderer in einem israelischen Gefängnis befindet.
Siedler zerstören palästinensische Wasserleitungen
Ein weiterer Vorfall ereignete sich vergangene Woche, als Siedler die Wasserleitungen der Familie Al-Azza zerstörten. Die Familie war so gezwungen Wasser in Kanistern zu kaufen und diese über einen steilen und steinigen Weg zu schleppen, da die israelische Armee die Straße zu ihrem Haus für Palästinenser absperrte.
In diesem Jahr wurde die Familie schon mindestens 17 Mal Opfer solcher Zerstörungen.
Zerstörungen palästinensischen Eigentums sind Teil einer anhaltenden Kampagne der Einschüchterung und Gewalt, um die Palästinenser schließlich zum Verlassen ihrer Häuser zu zwingen.
Israelische Polizei und Armee bleiben in der Regel tatenlos bei solchen Übergriffen. Hashem Al Azza berichtete von zahlreichen Anzeigen, die er gegen Siedler erstattete – bisher ohne Konsequenzen. Auch der jetzige Übergriff ereignete sich nur wenige Meter und in Sichtweite eines israelischen Armeestützpunktes, doch kein Soldat griff ein.






























Dezember 17th, 2007 at 22:49
Hallo, irgendwie erinnert mich das an die Nazis, die bekanntlich mit Zionisten bestens und intim zusammen viele Jahre nach 1933 gedealt und sonstige “Geschäfte” auf Gegenseitigkeit gefingert haben. Später sind einige Zionisten davon in die allerhöchsten Staatsämter Israels aufgestiegen.
Wo ist da ein Unterschied? Ich kann - beim besten Willen - keinen sehen. Wobei heutiger Terror schlimmer ist, weil - angeblich sollen Leute aus früheren Verbrechen gelernt haben, aber nicht jeder Mensch ist lernwillig! Leider.
Und die UNO - sie guckt weg.
Und die USA - sie sowieso dito.
Und die BRd - sie spielt den Nickneger von USrael.
Zeit für einen Wechsel. Hin zu Wahrheit und zu christlichen Tugenden. Mindestens.
Damit es für uns alle Menschen erträglicher wird. Eines Tages.
Turbo