Israelischer Verteidigungsminister: “Wir werden weder Checkpoints, noch Straßensperren abbauen.“

Nach einem weiteren Aufruf der Vereinten Nationen an Israel einige der 700 Straßensperren und Checkpoints innerhalb der Westbank abzubauen, bekräftigte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak am Dienstag, dass alle Checkpoints und Straßensperren an ihrem Ort bleiben werden.
Mit über 700 Straßensperren und Checkpoints hat Israel die Westbank in den letzten Jahren in eine Ansammlung zerstückelter Enklaven verwandelt. Den meisten Palästinensern ist es nicht möglich ihre Nachbarstadt zu bereisen, ohne oft bis zu mehreren Stunden an einem der zahlreichen Checkpoints zu warten. Die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat zu einem völligen Zusammenbruch der Wirtschaft und zu einer Arbeitslosenquote von über 60% geführt.
Baraks Äußerungen riefen Kritik überall auf der Welt hervor. Israel hat sich in Friedensverhandlungen immer wieder zum Abbau der Sperren und Kontrollstationen verpflichtet, doch nimmt deren Anzahl unvermindert zu.
Die Checkpoints sind auch Ort andauernder Gewalt und Belästigungen. Täglich kommt es zu Fest. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der israelischen Armee deckt auf, dass jeder vierte israelische Soldat an Misshandlungen von Palästinensern beteiligt ist.
Quelle: IMEMC





























