70. Patient stirbt auf Grund israelischer Belagerung des Gazastreifens
Am Samstag, dem 12. Januar starb im Gazastreifen ein weiterer Patient, nachdem die israelische Armee ihm den Zugang zu medizinischer Hilfe außerhalb des Gazastreifens verwehrte. Damit erhöht sich die Zahl der Patienten, die auf Grund Israels Belagerung in den letzten sieben Monaten verstarben, auf 70.Yehya Al-Jamal, ein 53-jähriger Krebspatient, hatte die israelischen Behörden bereits dreimal um die Ausstellungen einer Ausreiseerlaubnis nach Ägypten, Israel oder die Westbank ersucht, doch die israelische Armee verweigerte diese.
Al-Jamals Ärzte berichteten, dass die Krebserkrankung vor neun Monaten festgestellt wurde.
Bereits am Freitag verstarb der 60-jährige Hassan Salmi. Salmi litt an einem Nierenfehler und konnte im Gazastreifen, auf Grund des Mangels an medizinischem Gerät und Medikamenten, nicht die nötige Behandlung bekommen.
Einer seiner Brüder berichtete, dass Salmi über eine Genehmigung des palästinensischen Gesundheitsministeriums verfügte, die israelische Besatzungsarmee ihm jedoch wiederholt die Ausreise verweigerte.
Al-Jamal ist das 70. palästinensische Patient, der in den letzten sieben Monaten auf Grund der völligen israelischen Belagerung des Gazastreifens verstarb. Israelische Behörden verbieten, bis auf wenige Ausnahmen, nicht nur Ein- und Ausreisen in den und aus dem Gazastreifen, sondern lassen auch kaum noch Waren und Rohstoffe in den Küstenstreifen. Darunter fallen auch Medikamente und medizinische Geräte, sodass Hunderte Kranke und Verwundete nicht mehr die nötige Behandlung bekommen können.
Quellen: Palestinian Information Center, IMEMC
Bildquelle: IMEMC





























