Misshandlungen Minderjähriger in israelischem Gefängnis
Folter, keine ärztliche Behandlung, unzureichende Nahrung – ein Anwalt der Gesellschaft für palästinensische Gefangene besuchte am 23. Januar das israelische Gefängnis Hasahron und traf sich dort mit einer Reihe von minderjährigen palästinensischen Gefangenen. Nun berichtet er über die unmenschliche Haftbedingungen, denen die Kinder und Jugendliche dort ausgesetzt sind.Leila Al-Bukhari, eine weibliche Gefangene wurde am 29.Juni 2002 vom israelischen Militär verschleppt und zu acht Jahren Haft verurteilt. Sie informierte den Anwalt, dass weibliche und minderjährige Inhaftierte im Gefängnis Hasharon unter anhaltender israelischer Gewalt und immer schlechter werdenden Haftbedingungen zu leiden haben.
Ahmad Shtewy aus Bethlehem leidet an einer Hauterkrankungen. Erst kürzlich wurde ein Arzt zu ihm gelassen, obwohl er sich nun schon seit fast einem Jahr in israelischer Gefangenschaft befindet.
Der 17-jährige Ahmad Qatmera aus El-Ezariyya nahe Jerusalem berichtete, dass die Gefangenen nicht mit ausreichend Nahrung versorgt werden und regelmäßig von israelischen Soldaten körperlich angegriffen werden.
Der Gefangene Abdul-Hafith Abu Shareefa aus dem Flüchtlingslager Al-Jalazoun nahe Ramallah berichtete von wie ihn israelische Soldaten während seiner Befragung misshandelten. Sie zwangen ihn sich vollständig auszuziehen und schlugen ihn ins Gesicht und die Ohren. Anschließend wurde er gezwungen ein Formular zu unterschreiben, dessen hebräischen Inhalt er nicht verstand. Abdul-Hafith leidet seitdem an stechenden Schmerzen im Ohr und einer Einschränkung seines Gehörs.
Quelle: IMEMC





























