Israelische Soldaten töten Schüler, missbrauchen Frauen als menschliche Schutzschilde

Am Freitag, dem 25. Januar erschoss die israelische Armee den 18-jährigen Schüler Mahmoud Awwad im Dorf Beit Ummar nahe Hebron.Die Armee drang gegen 11.30 Uhr in das Dorf ein, einen Tag nachdem zwei palästinensische Männer drei Siedler in der Siedlung Kfar Etzion mit einem Messer angegriffen hatten. Beide Männer wurden im Anschluss von israelische Soldaten erschossen.
Die Armee übergab den Familie der beiden Getöteten Abrissbefehle für ihre Häuser. Auf zahlreiche Bewohner des Dorfes wurde mit Tränengas, Schallbomben, Gummigeschossen und scharfer Munition geschossen, während palästinensische Jugendliche Steine auf die schwer gepanzerten Armeefahrzeuge warfen.
Israelische Soldaten schossen Tränengas in das Haus einer der Getöteten, griffen die Frauen im Haus körperlich an und zwangen sie das Haus zu verlassen und den Soldaten als menschliche Schutzschilde zu dienen und sich vor den Armeejeeps aufzustellen. Mindestens drei Menschen wurden durch die Armee verschleppt, einer Person wurde mit scharfer Munition in den Nacken geschossen. Auch die Frauen wurden durch geworfene Steine verletzt.
Gegen Mittag verließ die Armee den Ort, kehrte aber schon eine Stunde später wieder. Wieder griffen sie das Haus des getöteten Palästinensers an und schossen u.a. mit scharfer Munition auf eine Gruppe Dorfbewohner.
Gegen 13.30 Uhr erschossen israelische Heckenschützen den 18-jährigen Schüler Mahmoud Awwad. Mahmoud, der sich im letzten Schuljahr befand, wurde in den Oberkörper getroffen und anschließend vom Palästinensischen Roten Halbmond in das Krankenhaus Al-Ahli in Hebron gebracht. Eine Stunde später erlag er dort seinen Verletzungen.
Gegen 16.30 Uhr wurde Mahmoud von 4-5000 Menschen zum Friedhof gebracht. Auf dem Rückweg blockierte der Trauerzug Highway 60. Ein weiteres Mal schoss die israelische Armee auf die Trauernden, während ein Fahrzeug israelischer Siedler zwei Palästinenser anfuhr.
Einer von ihnen wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.
Die Bilanz dieses Tages voller unnötiger Gewalt waren ein Toter, mindestens zehn Verletzte, darunter einige Schwerverletzte. Bei einem der Verwundeten handelt es sich um den Mitbegründer der ISM-Partnerorganisation Palestine Solidarity Project, Mousa Abu Maria.






























Januar 29th, 2008 at 11:56
Der Schwerververletzte des Trauerzugs erlag am nächsten Tag seinen Verletzungen!
Wozu mußten diese beiden jungen Männer sterben? Wie lange soll dieser Wahnsinn noch weitergehen? Warum schaut die ganze Welt nur zu und läßt Israel unter dem Vorwand der “Sicherheit” gewähren? Wo bleibt die Sicherheit und v.a. die Würde der Palästinenser???
Januar 30th, 2008 at 11:35
Jedesmal, jedesmal, das gleiche Leid!
Ein Ende ist nicht zu sehen, der Höhepunkt der gesamten Lage steigt. Es wird noch schlimmeres passiern! Doch wir sollten uns erheben! Sonst sind auch wir die nächsten Opfer.
Ich bete für die verstorbenen und mögen sie nun ihren Frieden haben.
Eins ist gewiss, die Palästinenser sind stark und werden sich das nicht gefallen lassen. Auch ich werde diese Stärke haben und weiter machen, wie bisher. Aufrufe über Aufrufe und nicht aufgeben, bis ich das erreicht habe was wichtig ist. FRIEDEN, FREIHEIT und das LAND das unseres ist!!!!