Maan - Zwei Palästinenser wurden verletzt, als sie von einem israelischen Siedler auf der Hauptstrasse zwischen Bethlehem und Hebron, nahe des Dorfes Beit Ummar am Freitag Morgen angefahren wurden. Augenzeugen berichteten, es habe ausgesehen, als hätte der Siedler die Palästinenser Mufid Muhammad Mahmoud Khalil (27) und Mu’taz Muhammad Khalil (20) vorsätzlich getroffen. Mahmoud erlitt eine schwere Kopfverletzung, Mu’taz wurde am Bein verwundet.Unterdessen wurden bei einer Konfrontation mit israelischen Soldaten drei Palästinenser angeschossen. (more…)
Bethlehem - Ma’an - Als Resultat zweier Angriffe südlich von Bethlehem und nördlich von Jerusalem wurden am Donnerstag Abend zwei Palästinenser und ein israelischer Soldat getötet, ein weiterer israelischer Soldat und drei israelische Siedler wurden verwundet.
Palästinensische Widerstandskämpfer hatten am Checkpoint Ras Hamis nahe des Flüchtlingslagers Shufat in Ostjerusalem das Feuer eröffnet, wobei ein israelischer Grenzsoldat getötet wurde. Er wurde als Rami Zuhari (20) aus Be’er Sheva identifiziert. Laut israelischen Angaben wurde eine weitere israelische Soldatin schwer verletzt.
Am Freitagmittag machten sich die Bewohner des Dorfes Al-Khader nahe Bethlehem auf, um gegen den Bau der illegalen israelische Mauer auf ihrem Land zu protestieren. Wie üblich versuchte die israelische Armee die Demonstration gewaltsam aufzulösen, doch griffen die Soldaten sich versehentlich selbst an.
Ca. 200 Dorfbewohner versammelten sich zusammen mit israelischen und ausländischen Unterstützern nahe einem israelischen Militärcheckpoint, welcher die Bewohner des Dorfes von ihrem Land trennt.
In der Woche vom 17.-23. Januar tötete das israelische Militär 22 Palästinenser und verletzte weitere 71. Der heute veröffentlichte Wochenbericht des palästinensischen Zentrums für Menschenrechte berichtet weiter, dass sieben der Opfer durch sog. „extra-legale Tötungen“ umkamen, darunter zwei Frauen. Unter den Verletzten befanden sich 24 Kinder und drei Frauen. In einem Fall verwandelte die israelische Armee eine Hochzeitsfeier in eine Tragödie, als
sie die Tante des Bräutigams tötete.
Wir, israelische Menschenrechtsorganisation, unterstützen öffentlich die gemeinsame internationale Kampagne von Palästinensern und Israelis, die Belagerung des Gazastreifens sofort zu beenden.Obwohl das Umstürzen des Zaunes an der ägyptischen Grenze den Würgegriff gelockert hat, sind eineinhalb Millionen Bewohner Gazas immer noch fast ausschließlich vom Import von Waren, Brennstoff und Strom durch israelisch kontrollierte Übergänge abhängig. Es gibt ebenso die Befürchtung, dass Israel in Reaktion auf den Grenzdurchbruch, die Strafmaßnahmen gegenüber der Bevölkerung erhöhen wird.
von Luisa Morgantini, Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes Brüssel, 23. Januar 2008
Die Tausende von Palästinensern, die in den vergangenen Stunden die Grenze Rafah überquert haben, der Durchbruch der Mauer und der Bruch der Belagerung, beschlossen durch Israel gegen die Zivilbevölkerung – dies sind alles wahre Akte des Widerstandes und eine Bekräftigung der Freiheit dieser Menschen, nicht die Qassam-Raketen, die auf israelische Zivilisten gefeuert werden und internationales Recht verletzen oder das Blutvergießen der palästinensischen Zivilbevölkerung durch nicht endende israelische Angriffe. (more…)
Der palästinensische Wissenschaftler und Experte in Gefangenenfragen, Fuad Al-Khafsh, gab am Mittwoch bekannt, dass die israelische Knesset in erster Lesung einen Gesetzesvorschlag bewilligt habe, der das israelische Innenministerium befähigt, tausenden palästinensischen Gefangen das Besuchsrecht zu nehmen. (more…)
Über 350.000 Palästinenser strömten bisher aus dem Gazastreifen nach Ägypten, nachdem Unbekannte am frühen Mittwochmorgen an mehreren Stellen Grenzabsperrungen zwischen dem Gazastreifen und Ägypten in die Luft sprengten.
Im Laufe des Vormittags rissen Palästinenser weitere Teile der Grenze mit Baggern ein. Polizisten der Hamas haben mittlerweile die Kontrolle üben die neuen „Grenzübergänge“ genommen. Ägyptische Sicherheitskräfte schritten bisher nicht ein. (more…)
Das orthodoxe Judentum der Naturei Karta appelliert an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban-Ki Moon, dem brutalen Vorgehen der israelischen Regierung gegen die Palästinenser endlich Einhalt zu gebieten.
Naturei Karta des orthodoxen Judentums - Jerusalem, Palästina - 21. Januar 2008
Dringender Appell an den angesehenen Generalsekretär der Vereinten Nationen, den ehrenwerten Ban-Ki Moon, eingebracht von den orthodoxen Juden Jerusalems und der Welt betreffend des derzeitigen zionistischen Angriffs auf das palästinensische Volk im Gazastreifen:
Hunderte palästinensische Frauen stürmten am Dienstagnachmittag den Grenzübergang Rafah, der den Gazastreifen mit Ägypten verbindet. Dabei wurden mehrere Demonstrantinnen von ägyptischen Grenzpolizisten niedergeschlagen. Zudem wurden Warnschüsse in die Luft abgegeben und Polizeihunde und Wasserwerfer benutz um die Demonstration aufzulösen. (more…)
Die Anzahl der Palästinenser die Opfer von Verhaftungen und von Hinrichtungen sind, nimmt in Gaza, wie auch im Westjordanland, ständig zu. Israel kann in aller Ruhe den totalen Krieg gegen Hamas erklären. Israel kann die UNO-Lastwagen verbieten, die den lebensnotwendigen Bedarf der Palästinenser nach Gaza transportieren, wo es an Medikamenten und an Wasser mangelt und wo die Bevölkerung am Rande der Hungersnot steht. Israel hat dafür die eifrige Unterstützung der korrumpierten Behörden aus Ramallah und die der Großmächte. (more…)
Zahlreiche israelische Organisationen kündigten für Samstag, den 26. Januar einen landesweiten Hilfskonvoi für die Bewohner des Gazastreifens an. Zeitgleich sollen in Israel, dem Gazastreifen, Rom und verschiedene US-amerikanischen Städten Demonstrationen stattfinden.
Die Organisationen riefen zu einem Ende der israelischen Blockade auf, welche eine humanitäre Krise im Gazastreifen verursacht hat. Die Konvoys, welche unter anderem Nahrungsmittel und Wasserfilter versuchen werden in den Gazastreifen zu bringen, fahren in den Städten Haifa, Tel Aviv, Jerusalem und Beersheva ab.
Der Angriff und die Inhaftierung eines Menschenrechtsbeobachters durch israelische Soldaten am Samstag in Hebron war Teil „einer Politik der systematischen Schikanierung von Menschenrechtsverteidigern.“ – so die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem.B’Tselem Mitarbeiter Issa Amro wurde zuvor am Samstag angegriffen und gefangen genommen, als er eine Gruppe israelische Siedler dabei filmte, wie sie palästinensische Wohnhäuser angriffen.Augenzeugen berichteten, dass bei dem Angriff auch vier Frauen und zwei Kinder verletzt wurden, als Siedler Steine gegen palästinensische Häuser warfen.
In Rafah und Gaza-Stadt demonstrierten am Montag Tausende Palästinenser, darunter viele Ärzte und Personen des öffentlichen Lebens, gegen die israelische Belagerung des Gazastreifens, welche mittlerweile seit sieben Monaten anhält und vergangen Freitag zusätzlich verschärft wurde.
Der Demonstrationszug marschierte in Richtung des Sitzes der Vereinten Nationen in Gaza-Stadt. Der Anwalt und Vorsitzende des Nationalen Komitees zur Beendigung der Belagerung, Jamla Al-Khudara, sagte: „Solch eine Belagerung kann nicht toleriert werden. So eine Belagerung kann nicht toleriert werden, wenn sie einen Punkt erreicht hat, an dem selbst UN-Hilfskonvois nicht mehr nach Gaza kommen dürfen.“ (more…)
Eineinhalb Millionen Palästinenser stehen vor einer humanitären Krise, während Israel die völlige Belagerung des Gazastreifens weiterhin aufrecht erhält. Fast alle Tankstellen und Bäckereien bleiben mittlerweile geschlossen. Im Laufe des Tages werden auch die ersten Krankenhäuser ohne Strom sein.
„Wir haben die Wahl den Babys auf der Entbindungsstation den Strom abzustellen, Herzpatienten oder Operationen einzustellen“, sagte Moaiya Hassanain, ein Vertreter des palästinensischen Gesundheitsministeriums.Bewohner des Küstenstreifens berichteten, dass kaum noch Fleisch und Milchprodukte gegessen werden, da der Strom für Kühlschränke fehlt. Darüber hinaus haben sich die Preise für Fleischprodukte in zehn Tagen verdoppelt. (more…)
“Keine Elektrizität, die Leute werden immer hungriger, kein Brot und keine Medizin und eine Menge Dinge, die fehlen. Menschen sind auf der Straße und rufen die Welt jetzt auf Hunger und Belagerung ein Ende zu setzen. Es könnte sein, dass die einzige Möglichkeit, die die Menschen haben, die Grenze nach Ägypten zu durchbrechen, um dort Nahrung zu bekommen. Es ist Furcht erregend hier. Kein Brot, kein Wasser zu Hause, wo ich bin. Ich habe noch einige Kekse von vor zwei Tagen übrig. Aber die Batterien meines Laptops werden bald leer sein. Ich werde ein neues Büro finden, eines von denen mit Stromgenerator, um meinen Laptop aufzuladen und online zu bleiben. Wenn ihr nichts von mir hört – das ist der Grund. Noch einmal, ich habe Angst, dass Kampfflugzeuge die Menschen auf der Straße bombardieren werden. Menschen stehen Schlange, versuchen Brot aufzutreiben. Ich habe so etwas noch nie in meinem 23-jährigen Leben gesehen!”
als orthodoxe anti-zionistische Juden verurteilen wir die brutalen terroristischen Akte, durchgeführt durch das verbrecherische zionistische Regime gegen das palästinensische Volk, auf das Schärfste.
Wir möchten unsere aufrichtigsten Sympathien für all die leidenden Palästinenser, vor allem nach dem letzten bösartigen Angriff der Zionisten in Gaza, zum Ausdruck bringen. (more…)