Angeschossener japanischer Friedensaktivist verliert mglw. sein Augenlicht
Der japanische Friedensaktivist Kaoru Kishida, welcher im palästinensischen Bil’in mit einem gummiummantelten Stahlgeschoss am Auge verletzt wurde, wurde heute in der St. Johns Augenklinik in Jerusalem operiert. Die behandelnden Ärzte konnten nicht sicher sagen, ob er sein Augenlicht wiedererlangen wird.
Kishida wurde am 25. Januar während einer gewaltlosen Demonstration palästinensischer, israelischer und ausländischer Friedensaktivisten von israelischen Soldaten angeschossen. Die Demonstration fand im Dorf Bil’in nahe Ramallah statt und richtete sich gegen den Bau der völkerrechtswidrigen Mauer und der Enteignung palästinensischen Landes.
Drei israelische Aktivisten, die versuchten Kishida aus der Gefahrenzone weg zu bringen, wurden ebenfalls angeschossen. Ein Aktivist wurde am Bein, einer am Rücken und einer ebenfalls nahe am Auge getroffen.




























