Israelische Soldaten verschleppen 17 Palästinenser
Am Montag Morgen wurden 17 Palästinenser aus verschiedenen Gebieten des Westjordanlandes von israelischen Truppen verschleppt. Israelischen Quellen zufolge wurden die Personen in den Städten Nablus, Jenin und Ramallah gefangen genommen. In Nablus wurde die palästinensische Studentin Tasbeeh al-Khayaat (22) von Soldaten aus ihrem Haus entführt und an einen unbekannten Ort gebracht. Seit Beginn des Jahres ist sechs weiteren palästinensischen Frauen desgleichen wiederfahren. Es befinden sich derzeit rund 110 weibliche Gefangene in israelischen Gefängnissen.
Weiter berichteten Augenzeugen, israelische Truppen seien in die Stadt Nablus eingedrungen und hätten den 40-jährigen Beamten Abdul-Hakim Al-Qadah ergriffen.
In der Nacht zum Montag stürmten israelische Soldaten den Stadtteil Abu Dis in Ost-Jerusalem, und führten eine Suchaktion in mehr als zehn Häusern durch, angeblich um “gesuchte Aktivisten” ausfindig zu machen. Sie nahmen drei junge Männer mit: Mahir Badir (18), Raed Badir (18) und Khalid Bahar (27).
Die Soldaten durchwühlten auch das Haus von Yousif Badir, dessen Sohn letzte Woche festgenommen worden war. Nachdem der Rest der Familie evakuiert war, stellten sie Ahmad`s Eltern für mehr als drei Stunden unter Arrest, während sie das Haus durchsuchten.
Am frühen Morgen drangen israelische Truppen auch in die Stadt Tulkarem und das anbei gelegene Flüchtlingslager ein, von wo sie ebenfalls drei junge Männer verschleppten. Während deren Festnahme griffen die Soldaten die Mutter eines der Gefangenen an, die 50-jährige Salha Bani ‘Uda an, die später ins Krankenhaus gebracht wurde.
Quelle: Ma’an





























