7-jähriger erschossen, mehrere Kinder bei israelischen Angriffen verletzt
Während eines israelischen Angriffes in Abu Al-Ajin im Gazastreifen, erschossen israelische Soldaten einen 7-jährigen palästinensischen Jungen. Am Mittwoch wurden mehrere Kinder teilweise schwer verwundet, als israelische Soldaten auf sie nahe Jerusalem das Feuer eröffneten und andere verprügelten. Bei dem getöteten 7-jährigen Jungen handelt es sich um Tamer Abu Sha’ar.
Dr. Muawiya Hassanain, Generaldirektor des Notdienstes im palästinensischen Gesundheitsministerium im Gazastreifen, berichtete, dass dem Jungen von israelischen Soldaten in den Kopf geschossen wurde, worauf er wenig später im Krankenhaus verstarb. Zwei weitere Kinder wurden ebenfalls während des Angriffes verletzt.
Während israelische Medien berichteten, dass das Kind in israelisch-palästinensisches Kreuzfeuer geraten sei, sagte eine Sprecherin der israelischen Armee, dass ihr der Vorfall nicht bekannt sei.
Unterdessen wurden mehrere palästinensische Kinder nahe Jerusalem von israelischen Soldaten verletzt. Medizinische Quellen berichteten, dass israelische Soldaten auf einige Kinder schossen und andere verprügelten, als diese nahe der Mauer spielten.
Sa’id Yaqeen, Koordinator des Volkkomitees gegen die Mauer berichtete, dass sich israelische Undercover-Einheiten den Jungen Mohammad Salim Abu Eed aus dem Dorf Biddu zusammenschlugen und ihn schwer verwundeten. Erst nachdem der Junge das Bewusstsein verlor, hätten die Soldaten in ein Krankenhaus in Jerusalem gebracht. Nachdem er behandelt wurde, nahmen die Soldaten ihn gefangen und brachten ihn an einen unbekannten Ort.
Im Dorf Qutna wurden fünf Kinder durch israelisches Gewehrfeuer verwundet, während sie nahe der Mauer spielten. Bei vier der fünf Kinder handelt es sich um den 13-jährigen Mohammad Ahmad Al-Faqeeh, den 16-jährigen Mohammad Nasser Al-Faqeeh, Moath Tabanja und Mohammad Mustafa Shamasna.
Yaqeen fügte hinzu, dass die israelische Enteignungsmauer die Dörfer im Nordwesten Jerusalem in isolierte Kantone verwandelt habe, die so seit drei Jahren sowohl voneinander, als auch von Jerusalem und Ramallah abgetrennt seien.
Er rief Menschenrechtsorganisationen dazu auf, ihre Stimme gegen die anhaltenden israelischen Aggressionen zu erheben, besonders gegen jene Angriffe von, an der Mauer patrouillierenden, Wachsoldaten.
Quelle: IMEMC, Haaretz, Palestinian Information Center










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