Israelische Menschenrechtsaktivisten nahe Hebron angegriffen
Eine Gruppe israelischer Menschenrechtsaktivisten wurde am Samstag nahe Hebron angegriffen, als sie palästinensische Schäfer zu ihren Feldern eskortierten.Die Menschenrechtsaktivisten wurden von ca. 90 bewaffneten Siedlern aus der Siedlung Maon, welche illegal auf enteignetem palästinensischem Land gebaut wurde, umzingelt. Die Siedler schrieen die israelische Aktivisten an, bewarfen sie mit Steinen und griffe einige körperlich an. „Sie schlugen uns, verdrehten unsere Arme und spuckten uns an. Selbst die Soldaten waren unfähig uns zu helfen“, sagte eines der Opfer.
Israelische Polizisten erreichten zwar rechtzeitig den Ort, unternahmen aber keine Versuche, die israelischen Menschenrechtsaktivisten zu schützen.
Die Sieder in der Region von Hebron gehören zu den gewalttätigsten der fast 500.000 Siedler im Westjordanland und Ostjerusalem. Palästinenser in Hebron werden fast täglich Opfer von Siedlerangriffen. Sowohl israelische Armee, als auch israelische Polizei, die beide in Hebron präsent sind, ignorieren die Angriffe in der Regel.
Dies ist der Grund warum einige internationale und israelische Menschenrechtsgruppen, wie CPT, Children of Abraham und ISM in der Stadt und der Region präsent sind und versuchen Palästinenser vor israelischen Übergriffen zu schützen. Doch werden auch sie oft Opfer von Angriffen durch israelische Siedler.
Quelle: IMEMC










Schreibe uns deine Meinung!