Mehr als 100 medizinische Opfer der Belagerung des Gazastreifens
Am Samstag starben zwei weitere palästinensische Patienten, nachdem ihnen israelische Behörden die Ausreise aus dem belagerten Gazastreifen verweigerten. Damit steigt die Gesamtzahl der, auf Grund der anhaltenden Belagerung Gazas und des Mangels an medizinischer Versorgung, verstorbenen Patienten auf 101 seit Beginn der israelischen Belagerung.Bei den Opfern handelt es sich um den 52-jährigen Mohammed Ahmad al-Hindi und den 47-jährigen Ahmad Lubbad. Nach medizinischen Quellen im Gazastreifen warten zurzeit tausende kranke Palästinenser auf eine Erlaubnis des Gazastreifen zu verlassen, um medizinische Behandlung in Anspruch nehmen zu können.
Dr. Mohammed Hillis des Mohammed Al-Dura Kinderkrankenhauses berichtete: „Das Problem ist, dass viele der Patienten Kinder zwischen sechs und acht Jahren sind und [nach israelischem Recht] eine Begleitung brauchen.“ Unter dem Vorwand, die Begleitperson aus „Sicherheitsgründen“ nicht ausreisen lassen zu können, wird so auch oft kranken Kindern die Ausreise verwehrt.
Er fügte hinzu, dass mindestens 50 Kinder unter angeborenen Fehlbildungen leiden, die wie weitere 4.500 Herz-Patienten im Gazastreifen nicht die nötige medizinische Versorgung erhalten können.
Quelle: Palestinian Information Center





























