Systematischer Abriss palästinensischer Häuser in Ostjerusalem
Das israelische Innenministerium und die Jerusalemer Stadtverwaltung verfolgen eine Politik, die Arabern den Bau von Häuser verbietet und den Abriss von arabischen Wohnungen in Ostjerusalem unterstützt, so ein am Dienstag veröffentlichter Bericht der Gesellschaft für arabische Studien.
Die Gesellschaft berichtet, dass israelische Behörden seit 1967 8500 Häuser in Ostjerusalem zerstörten. Im Zeitraum vom 1. Januar 200 bis zum 30. September 2007 wurden 786 Häuser, unter dem Vorwand sie verletzen israelische Bauvorschriften, abgerissen. 86 Hauser wurden zwischen Januar und September 2007 zerstört und erstreckten sich über die meisten Stadtteile, Dörfer und Vororte in Ostjerusalem.
Dem Bericht zu Folge werden palästinensische Bewohner Ostjerusalem von israelischen Behörden nicht nur als „unerwünschte Personen“ betrachtet, sondern eher als Problem, dessen man sich entledigen müsse.
Die Gesellschaft bezeichnet die Übernahme Ostjerusalems als Kern des israelisch-palästinensischen Konflikts. Um dieses Ziel zu erreichen, führte zahlreiche Maßnahmen durch, wie der Konfiszierung 68% des Landes in Ostjerusalem für die Konstruktion von 17 illegalen Siedlungen und dutzenden Außenposten mit mehr als 70.000 Wohneinheiten und ca. 200.000 Siedlern.
Der Bericht spricht von einer Wohnungskrise in Jerusalem, die auf Grund israelischer Enteignungen und der Klassifizierung von 45% des Landes als Landschaftsraum zustande kam. Ein weitere Grund für die Krise sei die israelische Ignoranz gegenüber palästinensischen Bedürfnissen in Ostjerusalem.
Israels Hauptziel sei es den Anteil von Palästinenser in Ostjerusalem auf unter 22% zu senken, wie es 1973 vom Ministerausschuss beschlossen wurden.
Der Bericht fügte hinzu, dass 88% der palästinensischen Wohnungen zerstört wurden und nur noch 12% des Landes Ostjerusalem für die Bebauung mit palästinensischen Häusern zu Verfügung stehen. Allerdings sei der Großteil dieser 12% bereits bebaut.
Weitere 20.000 Häuser sind vom Abriss bedroht, während 40.000 Dunam palästinensischen Landes durch den Bau der Trennungsmauer um Jerusalem enteignet werden.
Quelle: IMEMC






























Februar 27th, 2008 at 21:58
Ich moechte zu diesem Thema das Buch “Die ethnische Säuberung Palästinas” vo Ilan Pappe empfehlen. Das Buch ist in Deutschland bei Zweitausendeins erschienen.
Ilan Pappe ist ein deutschstämmiger jüdischer Israeli und Historiker, der aber inzwischen Israel verlassen hat und in Grossbritannien lebt.
Februar 28th, 2008 at 23:56
man sollte doch nicht auf fremden Land bauen. In Jordanien habt ihr mehr als genug.
April 4th, 2008 at 21:27
@ “LOL”
Zionisten sagen zwar immer die Araber oder Moslem haben soviel Land und sie (”Juden”) hätten keins dabei zeigt wiedereinmal der Zionistische Rassenwahn. Man könnte sagen dass die Weißen genug Land haben da die meisten Israelis Weiße Einwanderer sind.
Ø Im Zionistischer Rassenwahn sind aber alle dunkelhäutigen “Untermenschen” gleich bzw. Teil eines Kollektives während sie als Weiße “Herrenmenschen” einzigartig bzw. unabhängig von anderen Weißen sein wollen (Und dass obwohl immer Israel zu dem weißen “demokratischen” Westen gerechnet wird).
Ø Aber wenn es um die Unterstützung “Israels” geht dann gilt Israel als ein Teil des weißen Westen den es zu verteidigen gilt.
§ Also hat die Weiße Rasse ein Recht Kolonien zu gründen? Wegen jahrhundertalter Abstammung?
Das die WEISSEN Nationalzionisten sich von Europa und den USA den Arsch mit Geld und Waffen voll stopfen lassen, damit sie von dort nach Palästina siedeln können, aber die Araber sollen in andere Arabische Länder verschwinden?
Zionistische “Herrenmenschen” dürfen also Land rauben weil sie als Weiße westliche “Herrenmenschen” trotzt Land in Europa und den USA, weil sie mehr Raum für ihr Volk brauchen während Arabische “Untermenschen” wohl jedes Land aufgeben müssen?
Afrikaner und Asiaten haben auch verschiedene Völker, aber die Kolonialfaschisten meinten ja das Weiße “Recht” auf deren Land, als “Lebensraum”, gehabt und diese ermorden und sie zu anderen Völkern auf deren Kontinent vertreiben zu dürfen.
Auch die Nazis meinten dass es keine Unterschiede zwischen den (als “Untermenschen” angesehen) Osteuropäerischen Völker gäbe und dass diese alle den Deutschen “Herrenmenschen” weichen mussten und ja in “anderen Ländern genug Land” gehabt hätten.
Da die Zionisten sich auf ihre “reinrassigkeit” berufen…
Glückwunsch sie haben gerade Nationalzionisten als Nazis der heutigen Zeit und die einzigen wahren Faschisten entlarvt.
MAN SOLLTE DOCH NICHT AUF FREMDEN LAND BAUEN. IN EUROPA, AUSTRALIEN UND DEN USA HABEN DIE WEIßEN MEHR ALS GENUG!