146 palästinensische und drei israelische Tote seit Jahresbeginn
In einer am Donnerstagmorgen veröffentlichten Erklärung äußert die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem ihre ernste Besorgnis über die erneuten Kämpfe im Gazastreifen.In den ersten zwei Monaten des Jahres 2008, so B’Tselem, wurden 146 Palästinenser, davon 132 im Gazastreifen getötet. Davon haben mindestens 42 nicht an Kämpfen teilgenommen, bei elf handelte es sich um Minderjährige. 87 Palästinenser wurden im Januar durch die israelische Armee getötet und 59 zwischen 1. und 28. Februar.
B’Tselem berichtet über zwei getötete israelische Zivilisten, sowie einem Mitglied israelischer Sicherheitskräfte. Eine Frau starb bei einem Selbstmordanschlag in Dimona und ein Mann durch eine Qassam-Rakete in Sderot.
Die Menschenrechtsorganisationen fordert, dass alles getan werde, um Zivilisten von den Auswirkungen von Feindlichkeiten zu schützen und fordert beide Seiten dazu auf internationales Recht einzuhalten: „Gegen Zivilisten gerichtete Attacken sind Kriegsverbrechen und und jene, die dafür verantwortlich sind, müssen betraft werden. Israel hat das Recht und die Verpflichtung sein Bürger von Qassams zu schützen, aber es sollte nur legale Maßnahmen anwenden, um dieses Ziel zu erreichen.“





























