Sondereinheit exekutiert vier Palästinenser in Bethlehem
Sondereinheiten der israelischen Armee exekutierten am Mittwochabend vier Palästinenser in Bethlehem. Unter den Toten befindet sich Mohammad Shehada, eines der führenden Mitglieder des Islamischen Jihads. Augenzeugen berichtete, dass israelische Sondereinheiten in einem zivilen Fahrzeug und zivil gekleidet in die Stadt eindrangen und aus dem Auto heraus das Feuer auf ein vor einer Bäckerei geparktes kleines rotes Auto eröffneten.
Passanten zogen anschließend vier leblose Körper aus dem Auto, welche anschließend von palästinensischen Sicherheitskräften in das Krankenhaus Al-Hussein nahe Beit Jala gebracht wurden. Bei den Toten handelt es sich neben Shehada, um ein weiteres Mitglied des Islamischen Jihad Issa Marzouq, sowie die beiden Aktivisten der Al-Aqsa Brigaden Imad Al-Kamal und Ahmad Bilboul.
Die israelische Tageszeitung Yedioth Ahronoth berichtete, dass Shehada hinter dem palästinensischen Angriff auf eine jüdische Religionsschule in Jerusalem stecke. Bereits verganenen Donnerstag versuchten israelische Truppen Shehada in seiner Wohnung zu töten. Als sie diesen zu Hause nicht antrafen zündeten sie sein Haus an und zerstörten es.
Die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an News berichtete, dass sich Shehada noch kurz zuvor im Büro der Agentur aufhielt und gegenüber Ma’ans Chefredakteuer seine Befürchtungen äußerte, dass die israelische Armee ihn umbringen werde: “Die israelische Besatzungs will uns nicht festnehmen. Wirklich, sie wollen uns ermorden.“
Shehada trat zuletzt im Jahr 2006 als unabhängiger Kandidat zu den palästinensischen Parlamentswahlen an. Nachdem er und die anderen Toten in das Krankenhaus gebracht wurden, versammelten sich ca. 1000 Bewohner Bethlehems um der Toten zu gedenken. Jugendliche trugen die vier Männer durch Bethlehem, um ihre Trauer und Wut auszudrücken.
Verschiedene nationale und islamische Gruppen aus Bethlehem riefen eine zweitägige Trauerzeit aus.
Quelle: Ma’an News, Yeditoh Ahronoth, IMEMC





























März 14th, 2008 at 15:20
Na, das kleine, rote Auto – und dann noch geparkt – macht ja vier Terroristen fast zu harmlosen Hausfrauen. Diese zionistische Mörderbande!
März 14th, 2008 at 16:37
Bewaffnete Ziegenficker umzubringen ist kein Holocaust, aber wenn ein bewaffneter Ziegenficker mehrere wehrlose Kinder in einer Talmudschule exekutiert ist das schon ein Mord. Darüber freuen sich die Araber sehr.
März 14th, 2008 at 18:22
Den wirtschaftlichen Schaden, den tote Israelis bei den Palästinensern anrichten, sieht wieder keiner: die ganzen vor Freude leer geballerten Magazine und die ganzen vor Freude verteilten Süßigkeiten gibts auch nicht umsonst! Wovon sollen das eigentlich die armen Eingekerkerten im Gaza-Streifen bezahlen? Dafür sollten wir einen eigenen EU-Topf auflegen!