Israelische Armee verschleppt 23 Palästinenser, verwundet 5
Bei Angriffen auf fast alle größeren Städte des Westjordanlandes verschleppte die israelische Armee am Dienstagmorgen mindestens 23 Palästinenser. Bei einem israelischen Raketenangriff auf die Stadt Beit Lahiya wurden im Norden des Gazastreifens fünf Menschen verwundet, darunter ein geistig Behinderter.
Lokale Quellen berichteten, dass die israelische Armee am frühen Dienstagmorgen in die Städte Jenin, Qalqiliya, Nablus, Tulkarem, Bethlehem und Ramallah eindrangen und mindestens 23 Menschen verschleppten.
In Bethlehem umstellten israelische Truppen das Haus von Fawaz Khalifah (48). Augenzeugenberichteten dass Soldaten das Feuer auf das Haus eröffneten und Khalifa aufforderten das Haus zu verlassen. Nach ca. zwei Stunden stürmten sie das Haus, trieben die Familie auf die Straße und brachten Khalifah an einen unbekannten Ort.
In Nablus und nahe gelegenen Flüchtlingslagern durchsuchte und verwüstete die Armee Wohnhäuser und verschleppte sechs Männer. In den Städten Qalqiliya und Tulkarem wurden jeweils vier Zivilisten verschleppt.
Die israelische Armee bestätigte die Zahl an Verschleppten und sagte alle hätten auf Fahndungslisten der Armee gestanden.
In der Stadt Beit Lahiya wurden fünf Menschen verwundet, als die israelische Armee eine Rakete auf eine Gruppe von Widerstandskämpfern schoss. Bei zwei der Verwundeten soll es sich um Zivilisten, darunter einen geistig Behinderter und bei den anderen um Aktivisten der Al-Quds Brigaden (Islamischer Jihad) gehandelt haben.





























