Palästinensische Gruppen stellen Qassam-Beschuss ein
Hamas-Quellen berichteten am Montag, dass alle palästinensischen Widerstandsgruppen im Gazastreifen einem Ende des Qassam-Beschusses israelischer Ziele zugestimmt haben. Die Entscheidung wurde getroffen um ein einen israelischen Einmarsch und den Tod von Zivilisten zu verhindern.
Gegenüber französischen und libanesischen Nachrichtenagenturen gab die Hamas bekannt, dass es sich dabei nicht um einen gegenseitigen Waffenstillstand handle. Dem palästinensischen Widerstand legen Informationen vor, wonach Israel eine groß angelegte Militäroperation im Gazastreifen plane, um so den Abschuss von selbst gefertigten palästinensischen Raketen zu unterbinden. Die Quellen beschuldigten den palästinensischen Präsidenten Abbas von Israels Plänen gewusst zu haben, die auch die Ermordung von Hamas-Führern zum Ziel hätten. Anschließend, so die Quellen, sollte der Gazastreifen unter Kontrolle von Abbas gestellt werden.
Die Hamas gewann im Januar 2006 die palästinensischen Parlamentswahlen. Auf Grund eines westlichen Boykotts schlossen sich Hamas, Fatah und verschiedene andere Parteien zu einer Einheitsregierung zusammen, welche ebenfalls von den meisten europäischen Ländern nicht anerkannt wurde. Im Juni kam die Hamas einem amerikanisch initiierten Putsch der Fatah zuvor und übernahm nach schweren Kämpfen die Kontrolle über den Gazastreifen. Mahmud Abbas löste daraufhin die Einheitsregierung, verbot die Hamas und übernahm die volle Kontrolle das Westjordanland.
Quelle: IMEMC, Bild: Ma’an News





























