Jimmy Carter: Bevölkerung Gazas wird zu Tode gehungert [+Video]
„Es ist eine Gräueltat, welche als Bestrafung der Bevölkerung Gazas verübt wird. … Es ist ein Verbrechen. … Ich denke es ist eine Abscheulichkeit, dass dies weiter andauert“, sagte der ehemalige amerikanische Präsident Jimmy Carter am Freitag. Die Menschen im Gazastreifen werden, so Carter „zu Tode gehungert“ und ernähren sich von weniger Kalorien am Tag, als Menschen in den ärmsten Teilen Afrikas.
Im Rahmen einer Reise durch Israel und die palästinensichen Gebiete, traf sich Carter in den letzten Tagen mit Vertretern der israelischen Regierung, Fatah und Hamas. Nachdem Israel ihm die Einreise in den Gazastreifen verweigerte, traf sich Carter mit einem den führenden Hamas-Vertreter, Mahmodu Zahhar in Kairo.
Er sagte, dass die Belagerung des Gazastreifens „die Popularität der Hamas zum Nachteil der Popularität der Fatah gestärkt“ habe. Die Hamas, so Carter, müsse an allen Friedensverhandlungen beteiligt werden.
Jimmy Carter wird sich heute in Damaskus zu Gesprächen mit dem Vorsitzenden der Hamas, Khalid Mash’al, treffen . „Einer der Gründe, warum ich mich […] mit den Syrern und der Hamas treffen wollte, war ein Beispiel zu setzten, welches vielleicht Nachahmer findet. … Ich weiß es gibt einige Offizielle in der israelischen Regierung, die bereit sind sich mit Hamas zu treffen und vielleicht wird das in der nahen Zukunft geschehen.“
Quelle: Ma’an News
Im Folgenden ein Beitrag Al-Jazeeras über den Besuch von Jimmy Carter:





























April 18th, 2008 at 18:41
Als die Hamas vor kurzem den “spontanen Ausbruch” der “geknechteten Massen” gen Ägypten “organisierte” (übrigens mit Hilfe von Bulldozer vom Typ Caterpillar!), sah das erstaunte Weltpublikum jede Menge gut genährter Bewohner Gazas, die alles mögliche, nur keine Grundnahrungsmittel kauften. Von Geldknappheit keine Spur, wie denn auch flossen doch 2007 ca. 900 Mio. Dollar von der Autonomiebehörde in den Gaza. Davon scheint Jimmyboy, der selbsgerechte Erdnussfarmer nichts wissen zu wollen.
April 18th, 2008 at 19:55
Hängt das Treffen von Carter mit Hamas nicht so hoch auf, wer weiss was da rauskommt.
Auch die israelische Shas- Partei hat Kontakt zu Carter.
Deren Vorsitzender und israelische Vize- Premier Eli Yishai plädiert für Gespräche mit Hamas, allerdings nicht mit dem Ziel eines endgültigen Friedens zwischen Israeli und Palästinensern, sondern vor dem Hintergrund des Verhinderns eines Staates Palästina in den Westbank.
Es heißt: Wenn man Frieden mit Hamas schliesst, kann der Druck auf Israels Regierung verringert werden, ein Friedensabkommen mit den Palästinensern zu schliessen.
Also bitte keine überzogenen Erwartungen an Carter!
Die Enttäuschung könnte umso größer ausfallen.
April 18th, 2008 at 22:51
@# 1 I love Zahal sagt:
Deine widerliche Verhöhnung ist einfach unterirdisch.
Nahrung hat ein Verfallsdatums, Waren lassen sich auf dem Schwarzmarkt immer eintauschen z.b für Medikamente.
Da Israel ständig alle Landwirtschaft, Supermarkte und Märkte plattgewalzt damit.
Man sieht ja an Afrika dass westliche Essenreste bis heute nichts gebracht haben
Geht man nach Israel Erlebt man nicht die Möchtegern Opfer aus de Westlichen Fernsehen. Auch die “armen” Siedler leben in Luxusvillen.
In Anbetracht dass im Libanon Krieg Israelis mit ihren Luxusbunkern mit DVD Playern als “opfer” verklärt wurden…
Geld ist weniger ein Problem, aber wass nutzt es wenn die Israelis alles kaputt bomben?
Und wie viel von den Geld ging für den Wiederaufbau drauf?