Israelische Armee tötet drei Palästinenser im nördlichen Gazastreifen
Israelische und Palästinensische Medien berichteten, dass die israelische Armee am Montagabend drei Palästinenser im Norden des Gazastreifens tötete. Der israelischen Tageszeitung Haaretz zu Folge, handelte es sich um drei palästinensische Kämpfer, die sich in einigen hundert Metern Entfernung zum Grenzzaun aufhielten. Ein Palästinenser soll einem israelischen Luftangriff zum Opfer gefallen sein. Anschließend sollen Bodentruppen der Brigade Givati in den Gazastreifen eingedrungen sein und zwei weitere Palästinenser getötet haben. Die israelische Armee berichtete, dass die Palästinenser versucht hätten die Grenze zu überschreiten. Außerdem sollen israelische Soldaten AK-47 Gewehre und eine Panzerfaust bei den Leichen gefunden haben.
Die israelische Armee unterhält entlang der Grenzen zum Gazastreifen ein 500 Meter breites Sperrgebiet. Obwohl die israelische Regierung betont, die Besatzung der Küstenregion beendet zu haben, ist es Palästinensern nicht erlaubt dieses Gebiet zu betreten. Regelmäßig werden sowohl palästinensische Bauern und andere Zivilisten, als auch palästinensische Kämpfer in diesem Gebiet ohne Warnung erschossen. Die israelische Armee kommentiert die Vorfälle meistens damit, dass Palästinenser „versucht hätten die Grenze zu überschreiten.“
Vor einigen Wochen wurden an der nördlichen Grenze des Gazastreifens die ersten Computer gesteuerten Schießanlagen installiert.





























