Israel lehnt Waffenstillstandsangebot ab
Vertreter der israelischen Regierung lehnten am Freitag das Angebot der Hamas ab, einen umfassenden 6-monatigen Waffenstillstandes im Gazastreifen zu schließen. Nach Gesprächen mit ägyptischen Unterhändlern erneuerte die Hamas am Donnerstag ihr Angebot, sämtliche Feindlichkeiten einzustellen. Vertreter der israelischen Regierung bezeichneten einen Waffenstillstand als „Scherz, welcher darauf abziele, Kämpfern die Möglichkeit zu geben, sich wiederzubewaffnen und von den letzten Kämpfen mit Israel zu erholen.“
Der Sprecher der israelischen Regierung, David Baker, sagte am Freitag, dass Israel alles nötige tun wird „um seine Bürger zu beschützen.“ Ein Waffenstillstand, so Baker, diene lediglich der Wiederbewaffnung der Hamas.
Das Waffenstillstandsangebot ist bereits die zweite Initiative der Hamas in dieser Woche, eine politische Lösung und ein Ende der Feindseeligkeiten mit Israel zu erreichen. Am Montag verkündigte der ehemalige amerikanische Präsident Jimmy Carter, dass die Hamas zur Errichtung eines palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 und zur dauerhaften friedlichen Koexistenz mit Israel bereit ist.
Quelle: Al-Jazeera, IMEMCÂ










… oder eine auf 10 Jahre begrenzte, friedliche Koexistenz. Aber auch das wäre ja nicht bindend, weil ja “Regierungen” schnell abgelöst werden können und in dieser Region der Begriff “Rechtsnachfolger” ein Fremdwort ist. Wozu auch – mit Gottes Recht auf seiner Seite ist man ja nur dem wahren Glauben verpflichtet?
Welch Sicherheit sollten die Israelis dafür erhalten? Wie im Süd-Libanon, wo die Hisbollah in einem für sie eigentlich gesperrten Gebiet Waffentransporte durchführt und trotz einer internationalen Kontrolle eine Weiterfahrt mit Androhung von Gewalt erzwingt?
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