Bewaffnete Siedler versuchen palästinensische Häuser niederzubrennen
Das International Middle East Media Center berichtete, dass am Dienstagmorgen zahlreiche jüdische Siedler palästinensische Wohnhäuser in der Stadt Hebron angriffen. Augenzeugen berichtete, dass dutzende bewaffnete Siedler aus der illegalen Siedlung Kiryat Arba Steine und Flaschen auf Fahrzeuge warfen und versuchten Häuser niederzubrennen.
Während keine Menschen verletzt wurden, sollen zahlreiche Häuser und Autos beschädigt worden sein. Augenzeugen berichteten, dass Siedler versuchten in mehreren palästinensischen Häusern Feuer zu legen, die Bewohner es aber schafften ihre Häuser zu verteidigen.
Hebron ist die einzige palästinensische Stadt in deren Zentrum jüdische Siedler leben und steht deshalb zu einem großen Teil unter voller Kontrolle der israelischen Armee. Viele Palästinenser verließen in den vergangenen Jahren auf Grund der regelmäßigen Angriffe der israelischen Armee und Siedler ihre Häuser. Die Übrigen werden fast täglich Opfer von Angriffen und Schikanierungen radikaler Siedler
Da sich die israelische Armee einerseits weigert eigene palästinensische Sicherheitsstrukturen in der Stadt zuzulassen, andererseits nicht bereit ist Palästinenser vor Angriffen zu schützen, ist ISM, neben anderen Menschenrechtsorganisationen, in Hebron dauerhaft präsent. Durch die tägliche Dokumentationen der israelischen Aggressionen und notfalls auch Interventionen durch ausländische Menschenrechtsaktivisten hat sich in den letzten Jahren das Gewaltniveau spürbar verringern lassen.






























Mai 1st, 2008 at 18:46
Da sehen wir mal wieder, wer die wahren Terroristen sind. Von wegen “friedliebende Juden”.