Gazastreifen steht vor Abwasserkatastrophe
Das palästinensische Öffentliche Komitee gegen die Belagerung Gazas warnte am Dienstag vor einer hygienischen Katastrophe im Gazastreifen. Da auf Grund der israelischen Belagerung in der Küstenregion keine Treibstoffe verfügbar seien, mussten die Abwasserpumpen ihre Arbeit einstellen. Während bisher bereits täglich große Mengen Abwasser ins Mittelmeer geleitet werden mussten, bestehe nun die Gefahr, dass die Abwässer die Straßen von Wohngebieten überschwemmen.
Das Komitee wies in ihrer Erklärung darauf hin, dass die Belagerung bereits zum Einstellen anderer essentieller Dienstleistungen geführt habe. Dazu zählen z.B. die Müllabfuhr, Krankentransporte und medizinische Notfalldienste. Zudem gingen die Vorräte an Stickstoffmonoxid aus, welches für die Narkotisierung von Patienten während Operationen benötigt wird. Zahlreiche Operationen können deshalb nicht mehr durchgeführt werden.
Neun Menschenrechtsorganisationen im Gazastreifen und Israel riefen Israel dazu auf, alle Begrenzungen der Treibstoffversorgung und die Belagerung aufzuheben, welche das Leben von eineinhalb Millionen Menschen gefährden. Die Organisationen fügten hinzu, dass alle Formen der Kollektivstrafen gegenüber unschuldigen Zivilisten illegal seien und als Kriegsverbrechen betrachtet werden müssen.
Quelle: The Palestinian Information Center






























Mai 1st, 2008 at 18:43
Als Rechtfertigung für diese Verbrechen der Besatzer müssen ein paar selbst gebastelte Raketen herhalten, schöner Vorwand für eine zionistische Ausrottungspolitik. Das ist einfach nur ein Völkermord durch die Hintertür.