Gericht ordnet Zerstörung palästinensischen Dorfes an
Der israelische Oberste Gerichtshof beschloss am Dienstag die Zerstörung eines Großteils des palästinensischen Dorfes Al-Aqaba. Der Gerichtsbeschluss folgt einer Anordnung der israelischen Armee, wonach lediglich noch 3% des Dorflandes bebaut werden dürfen . Der Dorfrat des Ortes gab bekannt, dass die Anordnung mindestens 60% der Gebäude des Dorfes östlich der Stadt Tubas im Westjordanland betreffe.
Vor zwei Jahren verfügte die israelische Armee, dass nur noch 100 Dunam des 3.000 Dunam großen Dorflandes bebaut werden dürfen. Daraufhin versuchten die Bewohner des Dorfes die Entscheidung vor einem israelischen Gericht anzufechten. Das Gericht lehnte den Antrag mit der Begründung ab, dass „die Bewohner beschlossen auf Land zu bauen, welches für landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen sei und dies ist nicht akzeptabel.“
Nach der Zerstörung wird es nur noch fünf Familien möglich sein, in dem Dorf zu leben. Bereits in der Vergangenheit mussten 700 der 1.000 Bewohner das Dorf verlassen. Der Anwalt der Dorfbewohner, Eli Toussia-Cohen sagte, dass auch ein Krankenhaus, eine Moschee und eine Krankenschwesternschule von dem Abriss betroffen seien.
Bewohner des Dorfes berichteten, dass die israelische Armee den Hausbesitzern bereits die Abrissanordnungen überreicht haben soll. Dem Dorfrat zu Folge ist der Grund für den Abriss, dass die israelische Armee beabsichtige, das Gebiet als Trainingsgelände zu benutzen.
Quelle: IMEMC, Washington Post/ Bild: IMEMC






























Mai 2nd, 2008 at 16:06
Was will man von einem Gericht in einem Land erwarten, was bisher selbstgerecht jede UN-Resolution ignoriert hat. Wozu haben wir eigentlich diesen Zusammenschluss der internationalen Demokratien, wenn diese zionistischen Besatzer kein Unrechtsbewusstsein haben?