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Israel beantwortet Waffenstillstandsangebot: Drei Tote, ein Dutzend Verletzte

1 Mai 2008 4 Comments

Weniger als 24 Stunden nachdem alle bewaffneten palästinensischen Gruppen Israel einen Waffenstillstand anboten, tötete die israelische Armee bei verschiedenen Angriffen weitere drei Menschen im Gazastreifen. Zahlreiche palästinensische Zivilisten wurden bei den Angriffen verletzt. Unter ihnen befindet sich auch ein 12-jähriger Junge, der, nachdem ihm israelische Soldaten in den Kopf schossen, zurzeit mit dem Tod ringt.

In Rafah wurde ein palästinensischer Mann getötet, als eine unbemannte israelische Drohne eine Rakete auf ihn abschoss. Ein 13-jähriges Mädchen wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Augenzeugen berichteten, es habe sich um ein 40-jähriges Mitglied einer Hamas nahen Stiftung gehandelt.

In der Stadt Khan Younis erschossen israelische Soldaten am Donnerstagmorgen den Bauern Mohammad Abu Daqqa. Mindestens drei palästinensische Widerstandskämpfer wurden während der Militäroperation verwundet.

Ebenfalls verwundet wurde der 12-jährige Emad Qdaih, als israelische Panzer und Bulldozer begannen Wohnhäuser in der Stadt Khan Younis zu zerstören. Medizinische Quellen berichten, dass Emad in den Kopf geschossen wurde und Ärzte zurzeit im Nasser-Krankenhaus in Khan Younis um sein Leben kämpfen.

Bereits gestern tötete die israelische Armee einen palästinensischen Kämpfer, als Flugzeuge eine Metallwerkstatt im Süden des Gazastreifens bombardierten.

Wenige Stunden zuvor gaben alle zwölf palästinensischen Widerstandsgruppen im Gazastreifen in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass sie zu einem Waffenstillstand mit Israel bereit wäre. Israel bezeichnet das Angebot als Taktik der Hamas, sich von den Angriffen der israelischen Armee zu erholen, und lehnt es bisher ab die Angriffe einzustellen.

Quellen: Ma’an News, IMEMC

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4 Kommentare »

  • Peter said:

    Ein Selbstverteidigungsrecht können die Israelis, wenn man mal von der illegalen Staatsgründung der Zionisten auf geraubten Land absieht, höchstens in kämpferischen Auseinandersetzungen geltend machen. Was hier geschieht ist nichts weniger als hinterhältiger Mord. Auch vor Kindern schrecken die “friedliebenden Juden” nicht zurück. Schande!
    Es ist eine billige Taktik der zionistischen Besatzer, jedes Friedensangebot der Palästinenser als Taktik zurück zu weisen.

  • Andreas said:

    @ Peter,

    ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Israels Armee bewusst Kinder tötet.
    Andrerseits ist es mehr als dubios, dass direkt nach der Erklärung zum Waffenstillstand der israelische Angriff erfolgte, als ob da irgendetwas bewusst provoziert werden soll.

  • kaffeman said:

    Friendenangebote sind die schlimmste “Prokation”.

  • Sahra said:

    Hallo,

    ich finde, Ihr und ganz Europa solltet die Wahrheit über die Israelischen Soldaten erfahren: Vom Nachrichtensender Al Jazzeria und weiteren Sendern, erfuhr ich, dass sie von Haus zu Haus gehen und bewusst unschuldige Menschen und Kinder töten – mit den Worten – Tötet sie, samt ihrer Nachkommenschaft. Das ist ein Skandal, das ist MEnschenunwürdig, das ist nicht akzeptabel – wir deutschen sollten das nicht schweigend hinnehmen, ansonsten wären wir automatisch Anhänger HItlers – denn was zur aktuellen Stunde in Gaza passiert – ist nichts anderes als Mord über Mord. Ich schäme mich für Deutschland und für die Meinung unserer Bundeskanzerlin über den Krieg in Gaza. Noch mehr können wir Amerika nicht in den Hintern kriechen. Wir laufen Gefahr das wir mit Amerika zusammen als Zielobjekt für radikale Anschläge angesehen werden. Außerdem werden wir von den deutschen Medien mit falschen Meldungen überhäuft, bzw. man schweigt über die Wahrheit und der Rang des Ausmaßes wird heruntergeschraubt. Über 60 % der Getöteten sind Zivilisten und nicht, wie unsere Medien berichten, von wegen ein viertel davon wären Zivilisten. Die Israelis wissen gar nicht wie man Kriege führt, sie führen sich auf, wie Elefanten im Porzellan laden, Häuse, Bäume, Kinder, Frauen…als wird zermezelt. Desto mehr ich mir die Bilder über den Krieg ansehe, desto mehr wünsche ich mir Adolf Hilter zurück. Auch hierzulande wächst die Wut…

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