Säugling stirbt nachdem ihm Israel Ausreise verwehrt
Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtete am Mittwoch vom Tod eines vier Monate alten Säuglings nachdem ihm israelische Behörden die Ausreise aus dem Gazastreifen verwehrten. Nachdem bereits am Dienstag eine ältere Krebspatientin auf Grund mangelndender mezinischer Versorgung starb, steigt die Anzahl der medizinischen Opfer der israelischen Belagerung damit auf 140.
Der viermonatige Naseem Al-Biuk starb am Mittwoch in einem Krankenhaus in Gaza. Zuvor hatten Ärzte versucht ihn aus dem Gazastreifen heraus zu bringen, um ihm die nötige medizinische Versorgung zu ermöglichen, doch wurde dies von Israel in Berufung auf „Sicherheitsgründe“ abgelehnt.
Die 54-jährige Krebspatientin Sou’ad Qushita starb am Dienstag, nachdem sich ihre Familie mehrfach vergeblich bemüht hatte, eine Ausreisegenehmigung für sie zu erwirken.
Zurzeit können Hunderte von schwer kranken Menschen im Gazastreifen nicht mit der nötigen medizinischen Versorgung bedacht werden. Auf Grund der israelischen Belagerung fehlt es den Krankenhäusern an Medikamenten und den nötigen medizinischen Geräten. Gleichzeitig verweigert Israel Palästinensern aus dem Gazastreifen die Einreise nach Israel um dort oder im Westjordanland oder Jordanien die nötige Behandlung in Anspruch zu nehmen.
Quelle: WAFA, IMEMC






























Mai 1st, 2008 at 18:33
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