“Ich konnte ihren Kopf nicht sehen” - Die Tötung von Wafer al-Daghma
Wafer Shaker al-Daghma war eine 34-jährige Lehrerin an einer UN-Grundschule im Gazastreifen. Vergangenen Mittwoch starb sie an der Türschwelle ihres Hauses. Verwandte berichteten, dass ihre Kinder mit ansehen mussten, wie Wafers Kopf abgerissen wurde, als israelische Soldaten die Haustür in die Luft sprengten. Soldaten sperrten die Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren anschließend für fünf Stunden ein, während der verstümmelte Körper ihrer Mutter an der Türschwelle liegen blieb.
Einige Stunden zuvor begann die israelische Armee ihre Operation in der Stadt Khan Yunis im südlichen Gazastreifen, um „verdächtige Elemente“ festzunehmen. Schon seit einigen Stunden, berichtet UNRWA-Sprecher Chris Gunnes, hörten die Kinder das Gewehrfeuer, wusste aber nicht woher es kam. Als ein israelischer Panzer vor dem Haus der Familie anhielt, schickte Wafer ihre Kinder in ein Schlafzimmer des Hauses, band sich ihr Kopftuch um und lief zur Eingangstür.
Sie habe die Tür für die israelischen Soldaten öffnen wollen, erzählt ihre 13-jährige Tochter Samira später ihrem Vater. Dann habe sie eine sehr laute Explosion gehört. Die Soldaten stürmten in das Haus und sperrten Samira, ihre vierjährige Schwester Ruba und ihren zwei-jährigen Bruder Qusay in einen Raum. „Sie haben uns nicht heraus gelassen. Ein Soldat stand an der Zimmertür. Ich fragte ihn: ’Wo ist meine Mutter?’ Er sprach Hebräisch und ich verstand ihn nicht.“
Keiner der Hausbewohner wurde von der israelischen Armee gesucht. Das Haus wurde lediglich als Station gebraucht, um „vermeintliche Militante“ zu beobachten, erklärt UNRWA-Sprecher Chris Gunnes. Erst nach fünf Stunden verließen die Soldaten schließlich das Haus. Samira kroch mit ihren Schwestern in ein anderes Zimmer, versuchte das Haus zu verlassen, um Hilfe zu holen.
„Es waren immer noch viele Panzer vor unserem Haus und wäre ich heraus gegangen, hätten sie micht gesehen. Ich versuchte meinen Vater auf dem Jawwal (palästinensische Mobilfunkfirma) anzurufen, aber es gab kein Netz,“ erzählt Samira. Ich hob den Teppich hoch und sah etwas von meiner Mutters Kleidung. Ich konnte ihren Kopf nicht sehen.“
In derselben Nacht verwundete die israelische Armee weitere 20 Menschen im Gazastreifen und verschleppte mehr als 40. Wafer wurde am nächsten Tag bestattet, während die UNRWA eine Untersuchung der Tötung ihrer Lehrerin forderte. Eine Sprecherin der israelischen Armee bedauerte den Vorfall und der israelische Premierminister Olmert kündigte „starke Aktionen“ gegen „Militante“ im Gazastreifen an. Acht Menschen starben seitdem im Gazastreifen
Die Informationen zu dem Artikel stammen aus Meldungen von Ma’an News, The Independent und The Palestinian Information Center. Bild: The Independent






























Mai 12th, 2008 at 21:52
Und alles mit Unterstützung der Amerikaner UND der Europäer.
Ich könnte kotzen vor Wut!!!
Wer diesen Krieg noch für gerechtfertigt hält, muss schon wirklich geistig verblendet sein!
Mai 14th, 2008 at 19:02
es sind immer nur die israelis die leiden weil die araber ja alle die ahren täter sind…macht die augen auf und seht hin…die juden haben nicht alle gelernt aus ihrer vergangenheit….ich hasse die israelischen regierung und die werden am jüngsten tag mehr leiden als die palästinenser…irgendwann wird sich das baltt wenden und die täter bekommen ihre strafe..fragt sich nur wie lange die araber noch leiden müssen…
Mai 16th, 2008 at 23:10
@ 2 alsoudani
Die Juden schon Israel ist auch nicht wirklich im einklang mit dem Jüdischen Glauben z.B. da der jüdische Messias noch nicht erschienen ist.
Es sei den man sieht Jesus als diesen dann muss man aber konvertieren…
August 3rd, 2008 at 20:19
ey leute,blos nicht israel kritiseren sonst werdet ihr als anti-semiten gebrandmarkt