Zwei Tage altes Baby wird 150. Opfer der israelischen Belagerung
Ein palästinensischer Säugling und zwei ältere Männer starben am Montag auf Grund mangelnder medizinischer Versorgung im Gazastreifen und der Weigerung Israels, schwer kranke Patienten ausreisen zu lassen. Damit steigt die Gesamtzahl medizinischer Opfer der israelischen Belagerung des Gazastreifens auf 150.
Das Palästinensische Informationszentrum (PIC) berichtet, dass es sich bei den Opfern um ein zwei Tage altes Baby, einen 62-jährigen Leberkranken und einen ebenfalls über 60 Jahre alten Krebspatienten handelt. Die Patienten sollen israelische Behörden mehrmals um eine Ausreisgenehmigung ersucht haben, welche allerdings verweigert wurde.
Auf Grund der israelischen Belagerung erhalten hunderte von schwer kranken Menschen im Gazastreifen nicht die nötige medizinische Versorgung. Medizinischen Quellen zu Folge fehlt es den Krankenhäusern an Medikamenten und den nötigen medizinischen Geräten. Gleichzeitig verweigert Israel Palästinensern aus dem Gazastreifen die Einreise nach Israel um dort, Westjordanland oder Jordanien die nötige Behandlung in Anspruch zu nehmen.

















