Israelische Armee tötet fünf Palästinenser
Vier Palästinenser wurden getötet und mindestens 15 verwundet, als am Mittwochmorgen israelische Luft- und Bodeneinheiten Ziele im nördlichen Gazastreifen angriffen. Unter den Toten befindet sich auch ein 17-jähriger Junge, der sich gerade auf dem Weg zur Schule befand.
Medizinische Quellen im Gazastreifen bestätigten, dass zwei Palästinenser getötet und sechs verletzt wurden, als israelische Truppen in den nördlichen Gazastreifen unweit des Flüchtlingslagers Jabaliya einrückten.
Nur wenige Stunden später starb bei einer Reihe israelischer Luftangriffe mindestens ein Mitglied des bewaffneten Flügels der Hamas, den Al-Qassam Brigaden. Fünf weitere Menschen wurden bei den Angriffen zum Teil schwer verwundet.
Der Direktor eines Krankenhauses in der Stadt Khan Yunis berichtete, dass zudem zwei weitere Leichen in sein Krankenhaus eingeliefert wurden. Bei einem der Opfer soll es sich um einen 17-jährigen Schuljungen handeln. Augenzeugen berichteten, dass israelische Soldaten dem Jungen in den Rücken schossen, als sich dieser mit seinem Fahrrad auf dem Weg zur Schule befand. Die zweite Leiche, so der Direktor, sei so stark verstümmelt, dass sie bisher nicht identifiziert werden konnte.
Quellen: Ma’an News, IMEMC, Yedioth Ahronoth

















