Zehntausende Palästinenser gedenken der Nakba
Palästinenser in Palästina und im Ausland gedachten am Donnerstag dem 60. Jahrestag der Nakba – der „Katastrophe“ ihrer Vertreibung. In verschiedenen Städten im Westjordanland und im Gazastreifen gingen zehntausende Menschen auf die Straße und forderten ein Ende der israelischen Besatzung und die Verwirklichung des Rückkehrrechts für die von Israel vertriebenen Palästinenser.
Ca. 50.000 Menschen versammelten sich in Ramallah, um der Opfer der seit 60 Jahren anhaltenden israelischen Aggressionen zu gedenken und die Rückkehr der palästinensischen Vertriebenen zu fordern. Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas rief zu einem Ende der Besatzung und des Siedlungsbaus auf: „Es ist Zeit, dass die Besatzung unser Land verlässt (…) und die Nakba ein Ende findet.“
Überall in der Westbank stiegen insgesamt 21.195 schwarze Luftballons in den Himmel – einen für jeden Tag der Nakba. Zu Zusammenstößen mit israelischen Soldaten kam es am israelischen Checkpoint Qalandiya, als Soldaten Tränengas und gummiummantelte Stahlgeschossen auf die Demonstranten schossen.
In Jerusalem versammelten sich Palästinenser, um nicht nur auf die Nakba sondern besonders auf die Bedeutung der Stadt für die Palästinenser und die gesamte arabische Welt aufmerksam zu machen. Hatim Abdul-Qader, Jerusalem-Beauftragter der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte, dass man ein Zeichen setzen wolle, dass Jerusalem eine arabische Stadt und trotz aller israelischer Maßnahmen, die Stadt zu isolieren, die Hauptstadt aller arabischen Länder sei. “Kein Frieden ohne Jerusalem. Kein Fieden ohne das Rückkehrrecht,” sagte Abdul-Qader.
Die Demonstranten trugen Fahnen der Vereinten Nationen mit der Zahl 194 mit sich, um an die UN-Resolution zu erinnern, die allen palästinensischen Flüchtlingen das Rückkehrrecht in ihre Heimat garantiert.
Quellen: IMEMC, Al-Jazeera/ Bilder: ISM, IMEMC






























August 10th, 2008 at 17:01
Die Palästinenser wurden nicht von Israelis vertrieben,sondern von den Arabern.Man spricht immer nur von den Palästinensischen Flüchtlingen!Was ist mit den 800 000 jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern die bis ca 1952 mittellos in Isrel eintrafen.Was ist mit deren Rückkehrrecht?Wieso spricht man von Besatzung?israel hat Gaza doch längst verlassen! Der UN-Sicherheitsrat musste in der Resolution 194 anerkennen,dass man von Israel nicht erwarten könne,eine feindselig eingestellte Bevölkerung zu repatriieren,denn diese könnte zu einer Gefahr für die innere Sicherheit werden,und sich zu einer fünften Kolonne entwickeln.