Drei von vier Bewohner Hebrons leben in Armut
Einem Bericht des palästinensischen Zentrums für Kommunikation und Entwicklung zu Folge stieg die Armutsrate in der palästinensischen Stadt Hebron auf 77 %. Ursache für den Niedergang der einst prosperierenden Stadt sei die israelische Abriegelung durch Checkpoints, Straßensperren und die anhaltende Militärpräsenz.
Der Vorsitzende der Organisation Hamil Ad-Derbashi sprach davon, dass der Großteil der Bevölkerung vom Handelsgewerbe anhängig sei, welches in aufgrund israelischer Maßnahmen fast vollständig zusammengebrochen sei. SO sank der monatliche Umsatz von 75 Millionen US-Dollar pro Monat auf lediglich fünf Millionen US-Dollar.
Eine der Gründe für die ansteigende Armut sei, dass die meisten Händler zurzeit Produkte importieren, anstatt lokale Produkte zu verkaufen und damit die Arbeitslosigkeit in der Stadt zunahm. Ein weiterer Grund sei, dass israelische Behörden den Händlern Reisegenehmigungen verweigern, um ihre Waren z.B. in Israel zu verkaufen.
Quelle: Ma’an News





























