Waffenstillstand im Gazastreifen: Israel greift Westbank an
Eine Stunde vor in Kraft treten des Waffenstillstandes im Gazastreifen bombardierte die israelische Armee am Donnerstagmorgen verschiedene Ziele im Gazastreifen, wobei ein Palästinenser ums Leben kam. Einige Stunden später berichteten palästinensische Medien über einen Einarsch der israelischen Armee in die Westbank-Stadt Qalqiliya. Im Zuge der noch anhaltenden Angriffe wurden bisher drei Wohnhäuser zerstört und fünf Zivilisten verschleppt.
Quellen im Gazastreifen berichteten, dass die israelische Armee am frühen Donnerstagmorgen mehrere Luftangriffe durchführte, wobei ein palästinensischer Kämpfer ums Leben kam und zwei Zivilisten verwundet wurden. Bei weiteren Angriffen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden mindesten sechs Bewohner des Gazastreifens verletzt.
Die Angriffe erfolgten nur wenige Stunden bevor der Waffenstillstand zwischen Israel und den bewaffneten palästinensischen Gruppen des Gazastreifens um 6.00 Uhr morgens in Kraft trat. Während die Waffenruhe im Gazastreifen bisher stabil ist, berichtete die israelische Armee sowie palästinensische Quellen über einen Einmarsch israelischer Truppen in die Stadt Qalqiliya im Westen der Westbank.
Israelische Soldaten sollen das Haus eines Bewohners der Stadt umzingelt und anschließend seine vier Söhne verschleppt haben. Anschließend sei das Wohnhaus und ein angrenzendes Haus zerstört worden. Ein fünfter Mann, der zufällig am Haus vorbeilief, wurde ebenfalls von israelischen Soldaten verschleppt. Der Besitzer des Hauses ist der Vater eines palästinensischen Widerstandskämpfers, der vor einigen Jahren von israelischen Truppen getötet wurde.
Quellen: Haaretz, Ma’an News, IMEMC





























