Israel bricht erneut Waffenstillstand: Ein Palästinenser verwundet
Am Mittwochmorgen verwundeten israelische Geschosse einen älteren Palästinenser im südlichen Gazastreifen, nachdem wenige Stunden zuvor eine palästinensische Rakete auf freiem Feld nahe der Stadt Sderot herunterging. Entgegen der Waffenstillstandsvereinbarungen haben israelische Behörden auch alle Grenzübergänge in den Gazastreifen wieder geschlossen.
Medizinische Quellen im Gazastreifen berichteten, dass ein 80-jähriger Mann von mehreren Kugeln in der Schulter getroffen wurde und schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Augenzeugen zufolge befand sich der Mann in der Nähe seines Hauses, welches sich nahe der Grenze zu Israel befindet.
Wenige Stunden zuvor feuerten palästinensische Kämpfer zwei Raketen auf die israelische Stadt Sderot. Ein Sprecher des Islamischen Jihad bezeichnete den Angriff, als Vergeltung für die Ermordung eines Führer des Islamischen Jihads in Nablus am Tag zuvor. Die Hamas verurteilte ebenfalls die israelischen Agressionen, rief aber alle palästinensischen Gruppen zur Zurückhaltung auf.
Israel hat unterdessen alle Grenzübergänge in den Gazastreifen wieder geschlossen, nachdem in den letzten Tagen die israelische Belagerung teilweise gelockert wurde. Ein Vertreter des israelisch-palästinensischen Verbindungsbüros sagte gegenüber AFP: „Wir halten die Übergänge Karni, Sufa und Nahal Oz zurzeit, infolge des Abschusses von Raketen, als ungeheuerliche Verletzung des Waffenstillstandes, geschlossen.“
Quellen: Al-Jazeera, IMEMC





























