Zwölf Verletzte als Demonstranten Bulldozer zurückdrängen

Am Dienstag demonstrierten ca 200 Palästinenser, Israelis und ausländische Friedensaktivisten im palästinensische Ort Ni’lin gegen den Bau der völkerrechtswidrige Apartheidmauer und die Landenteignung durch nahegelegene israelische Siedlungen. Israelische Bulldozer wurden durch die Demonstration gezwungen ihre Arbeit einzustellen und mussten die Gegend verlassen.
Die israelische Armee reagierte mit massiver Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten. Zwölf Menschen wurden verwundet, als israelische Soldaten Dutzende Schall- und Tränengasgranaten abfeuerten und mit Beschuss durch gummiummantelte Stahlgeschosse durch die nahegelegenen Olivenhaine jagten. Die Armee hinderte die Demonstranten zudem daran Feuer zu löschen, die durch Tränengasgranaten entfacht wurden.
Drei Demonstranten wurden schwer verletzt und mussten in ein Krankenhaus in Ramallah eingeliefert werdn. Einem Demonstranten wurde aus kurzer Entfernung mit einem Gummigeschoss in den Kopf geschossen, ein Zweiter direkt von einem Tränengaskanister getroffen.
Nachdem die Demonstranten nach Nil’in zurückkehrten, stürmten israelische Truppen das Dorf und begannen wahllos auf Menschen zu schießen. Anwohner die versuchten von Dächern die Übergriffe zu filmen wurden ebenfalls angegriffen.





























