475 Tote, mehr als 4000 Verwundete im ersten Halbjahr 2008
Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza gab am Montag bekannt, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 449 Palästinenser durch israelische Gewalt ums Leben kamen und weitere 4.000 verwundet wurden. Angaben der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem zufolge starben im gleichen Zeitraum 26 Israelis durch palästinensische Gewalt.
Ein Sprecher des Ministeriums berichtete, dass sich unter den 449 Toten auch 66 Kinder befinden. Die Gesamtzahl palästinensische Opfer israelischer Agressionen steigt damit auf 5.440 seit Ausbruch der Intifada. Mehr als 60.000 Menschen wurden verwundet, mindestens 8.550 leiden noch heute unter körperlichen oder geistigen Behinderungen.





























