Israel verweigert 14 schwer kranken Palästinensern die Ausreise
Wie die israelische Organisation Ärzte für Menschenrechte berichtet, hat der israelische Inlandsgeheimdienst 14 schwer kranken Palästinensern, die im Gazastreifen nicht die nötige Behandlung bekommen können, die Ausreise aus der Küstenregion verwehrt. Israelische Behörden begründeten die Entscheidung mit „Sicherheitsgründen“.
Unter den Kranken befinden sind u.a. zwei 13 und 14-jährige blinde Kinder, die dringend medizinische Versorgung benötigen, welche in der Küstenregion aufgrund der israelischen Belagerung nicht verfügbar ist. Die Organisation berichtet, dass sich allein in den letzten beiden Monaten 120 Patienten an sie wendeten, nachdem israelische Behörden ihn die Ausreise verwehrten.
In den letzten zwei Jahren starben mindestens 211 palästinensische Patienten, darunter 46 Kinder, nachdem ihnen Israel die Ausreise nach Israel, Jordanien oder ins Westjordanland verwehrte. Israelische Behörden verhindern zudem die Einfuhr von Medikamenten und medizinischen Geräten in den Gazastreifen. Die Ärzte für Menschenrechte berichteten, dass Israel kürzlich erneut die Zahl von Ausreise-Genehmigungen drastisch zu reduzierte.
Quellen: Palestinian Information Center, IMEMC/ Foto: Archiv IMEMC

















