Israel verschleppt im Juli 35 Bewohner Bethlehems
Wie die Palästinensische Gesellschaft für Gefangene berichtet, verschleppten israelische Truppen im Juli 35 Bewohner der palästinensischen Stadt Bethlehem. Bei der Mehrheit der Gefangenen soll es sich der Organisation zufolge um Studenten und Kinder handeln, die überwiegend in nächtlichen Razzien aus ihren Wohnhäusern verschleppt worden.
Die verschleppten Palästinenser befinden sich zurzeit zum Teil in sog. Administrativhaft, bei der Gefangene praktisch endlos ohne Anklage oder Zugang zu einem Anwalt festgehalten werden können, oder werden in den Gefängnissen Maskubyeh und Asqalan verhört.
Der Vorsitzende der Organisation, Abdallah Al-Zughari sagte, dass die anhaltenden Einmärsche der israelischen Armee und Verschleppungen lediglich einen „kochenden“ Zustand der Wut auf den palästinensischen Straßen zurücklässt. Die betroffenen Familien würden endlich Interventionen der internationalen Gemeinschaft, die die israelischen Aggressionen und die Verletzung der Rechte ihrer Kinder beenden, erwarten.
Al-Zughari wies zudem darauf hin, dass sich die Haftbedingungen in israelischen Gefängnissen stetig verschlechtern, keine medizinische Versorgung vorhanden sei oder Familienangehörige die Gefangenen nicht besuchen dürfen. Er verlangte einen nationalen Aktionsplan, welcher die Befreiung besonders von älteren Gefangenen, Kindern und Frauen mit der Arbeit internationaler Organisationen koordiniere. Israel müsse unter Druck gesetzt werden, die Menschenrechte bei der Behandlung von Gefangenen zu respektieren.


















August 10th, 2008 at 09:03
[...] nicht auf zu reden. Palästinenser - vor allem hier Abgeordnete und einfache Zivilisten - werden viele von der israelischen Armee verschleppt, ohne dass ein größeres Medium darüber [...]