„Kein arabischer Hund wird dieses Land betreten!“
Sie schrien, schlugen und drohten ihn zu erschießen. Erst fesselten sie ihn, dann banden sie seinen Sohn an einem Quad fest und schleiften ihn über die Felder. Ein palästinensischer Bauer berichtet in der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth, wie jüdische Siedler ihn, seinen Sohn und ein 10-jähriges Kind folterten und trotzdem weiterhin auf freiem Fuß sind.
Der Vorfall ereignete sich am Montag nahe dem palästinensischen Dorf Ras Karkar, als der palästinensische Bauer Hafez Nupal gegen sechs Uhr morgens zusammen mit seinem 17-jährigen Sohn auf seinen Feldern arbeitete. Nupal berichtet, dass zwei Siedler auf einem Quad auf sie zufuhren und Dinge schrien, wie „Was macht ihr auf diesem Land? Gott gab und dieses Land und kein arabischer Hund wird einen Fuß darauf setzen.“
„Als die Diskussion sich aufheizte“, so erzählt Nupal, „nahm einer der Siedler eine Waffe und der andere schlug mich zusammen. Ich schaffte es mich ein wenig zu wehren aber dann fing auch der zweite Siedler an mich zu schlagen.“
Die Siedler, so Nupal, stammten aus der illegalen jüdischen Siedlung Zait Raana. Nachdem sie auf ihn einprügelten, warfen sie ihn zu Boden, fesselten seine Beine und Hände. Seinen Sohn banden sie am Quad fest und schleiften ihn durch die Olivenhaine.
Zur gleichen Zeit erreichte ein weiterer Siedler den Ort und führte Nupal und ein 10-jähriges Kind mit vorgehaltener Waffe zur illegalen Siedlung. Dort schlugen sie erneut auf das Kind und seinen Sohn ein, der anschließend in ein Krankenhaus in Ramallah gebracht werden musste.
Ein Mitglied des Ortsrates in Ras Karakar bestätigte später, dass die israelische Armee über die Ereignisse informiert wurde. Ein anderer Palästinenser hatte den Vorfall beobachtet, schaffte es den Siedlern zu entkommen und den Ortsrat zu verständigen, der wiederum Kontakt zur israelischen Armee aufnahm.
Diese informierte ihn später, dass die drei Siedler festgenommen wurden. Wie sich herausstellte allerdings nur, weil diese einen Übungsplatz der Armee betreten hatten. Noch am selben Abend wurden sie wieder freigelassen. Quellen der israelischen Polizei und Armee, so Yedioth Ahronoth, streiten jede Kenntnis über den Vorfall ab.






























August 14th, 2008 at 15:50
[...] Der Vorfall ereignete sich am Montag nahe dem palästinensischen Dorf Ras Karkar, als der palästinensische Bauer Hafez Nupal gegen sechs Uhr morgens zusammen mit seinem 17-jährigen Sohn auf seinen Feldern arbeitete. Nupal berichtet, dass zwei Siedler auf einem Quad auf sie zufuhren und Dinge schrien, wie „Was macht ihr auf diesem Land? Gott gab und dieses Land und kein arabischer Hund wird einen Fuß darauf setzen.“ . . . Weiterlesen [...]