Keine Küsse und Umarmungen für Jerusalem
In einer Rede in Gaza-Stadt warf Hamas-Führer Ismail Haniyeh Israel am Donnerstag vor, die Zerstörung der Jerusalemer Al-Aqsa Moschee zu betreiben. Zugleich kritisierte er die anhaltenden Verhandlungen zwischen Autonomiebehörde und Israel um Jerusalem. Der einzige Weg Jerusalem zurückzuerlangen sei der des Widerstandes, so der Hamas-Führer.
Niemand könne „Jerusalem, jene Stadt aus der Prophet in den Himmel stieg, aufgeben. (…) Jerusalem wird nicht durch Verhandlungen oder dadurch den Feind zu umarmen und zu küssen den Palästinensern zurückgebracht werden sondern durch Blut, Märtyrer und Widerstand,“ sagte Haniyeh im Rahmen einer Zeremonie anlässlich eines Brandes, der heute vor 39 Jahren Teile der Al-Aqsa Moschee zerstörte.
Haniyeh, der 2006 zum palästinensischen Premierminister gewählt wurde, wies darauf hin, dass Israel im Rahmen der anhaltenden Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde weder zu einer Rückgabe Jerusalems und des Westjordanlandes bereit sei, noch palästinensischen Flüchtlingen die Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen wolle.
Haniyeh bezeichnete die israelischen Araber als „Beschützer“ der Moschee und rief Muslime weltweit auf zum Schutz Jerusalems beizutragen. Seine Rede schloss mit der Beteuerung, dass die Hamas nie auf die Rückgabe Jerusalems verzichten werde: „Wir bestätigen heute, dass wir Jerusalem nicht aufgeben werden und jede Vereinbarung, die uns auffordert dies zu tun, ist bereits gescheitert.“
Yedioth Ahronoth, Ma’an/ Das Bild zeigt Ismail Haniyya mit Fischen am Strand von Gaza, nachdem palästinensische Fischer am 8. Mai 2007 einen Rekordfang gemacht hatte. Quelle: Mohammad Al-Oztaz, Ma’an Images






























August 21st, 2008 at 22:00
Genau,
seit der israelischen Besatzung ist die heilige Stadt für alle Religionen und Bekloppten offen. Das muss dringend geändert werden. Da ja die Klagemauer eine Fälschung ist, wie uns muslimische Geistliche in Jerusalem erklären, haben die Juden auch kein Recht, dort zu beten. Basta. Weg mit den Besatzern!