Namen begnadigter Kämpfer veröffentlicht
Ma’an – Aus palästinensischen Sicherheitskreisen wurde am Montag bekannt gegeben, Israel habe 45 ehemalige Mitglieder der Al-Aqsa-Brigaden, dem bewaffneten Flügel der Fatah, begnadigt.
Hunderte der Ex-Kämpfer, die meisten davon Fatah-Mitglieder, hatten sogenannte “Amnestie-Abkommen” unterzeichnet, in deren Rahmen sie sich einer Entwaffnung unterziehen und als Gegenleistung “begnadigt” werden und damit in ihr ziviles Leben zurück kehren können, ohne befürchten zu müssen, verfolgt und verhaftet zu werden.
Ma’an wurden die Namen der jüngst begnadigten Männer mitgeteilt. Den Ex-Kämpfern wurden unterschiedliche Grade der Amnestie gewährt.
Vier der Aktivisten erhielten eine vollständige Begnadigung, welche deren Rückkehr ins zivile Leben und ihre “völlige Bewegungsfreiheit innerhalb sowie ausserhalb der palästinensischen Gebiete” impliziert:
Salim Abu Muslim, Khalil Riahi, Nidal Hashash, Emad As-Sawalhi.
Zwei weitere wurden partiell begnadigt; tagsüber können sie sich frei bewegen, müssen die Nächte jedoch auf einem palästinensischen Sicherheitsgelände verbringen:
Karim Abu Issa, Hamza Qandil.
Anderen wurden für einen Zeitraum von drei Monaten “bedingte Begnadigungen” gewährt, in denen sie sich nur innerhalb der Zone A und der unter voller Kontrolle der palästinensischen Autonomiebehörde stehenden Zonen des Westjordanlandes bewegen dürfen:
Munir Qatrawi, Saleh Al-Ashqar, Sufian Kandil, Raed Dweiqat, Mohammed Zyaro, Mohammed Cattawi, Sa’ed As-Sirsy, Mo’ataz At-Teryaqi, Tariq Suleiman, Ragheb Al-Qaddumi.
Informationen aus dem Al-Juneid Gefängnis in Nablus zufolge werden zehn ehemalige Aktivisten der Al-Aqsa Brigaden weiterhin in israelischen Gefängnissen festgehalten und warten auf ihre Begnadigungen, obwohl sie das “Amnestie-Abkommen” unterzeichnet hatten:
Sameh Al-Asmar, Mohamed Mansour, Mohammed Melhem, Hosni-As-Salah, Mohammed Marshoud, Sabri Al-Qurdi, Othman Subuh, Haitham Ta’meh, Kayed Al-Masry (15 Jahre), Iyad Hamad Al-Aynabousi
Die Namen der anderen Begnadigten werden in Kürze veröffentlicht.
Quelle: Ma’an News










Nanu, das ist ja ziemlich großzügig von den Israelis.
Schreibe uns deine Meinung!