Teenager in Hebron erleidet Kopfschuss
12. Dezember – Der 14-jährige Ya’qub Al-Qasrawi wurde heute von einem israelischen “Gummigeschoss” (laut Ha’aretz) oder scharfen Geschoss (laut Ma’an) in den Kopf getroffen. Er wurde anschliessend in kritischem Zustand in das Hadasah Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert.
Augenzeugen berichteten der Nachrichtenagentur Ma’an zufolge, der Junge habe vor der Eingangstür seines Hauses gestanden, als er plötzlich zu Boden fiel. Einwohner vermuten, das Geschoss sei von einem Scharfschützen abgeschossen worden.
Die israelische Onlinezeitung Ha’aretz berichtet von der Aussage der IDF (Israeli Defese Forces), der zufolge der Junge mit einigen anderen zusammen Steine auf eine Militäreinrichtung geworfen und Autoreifen in Brand gesetzt hatte. Daraufhin hätten die Soldaten Maßnahmen ergriffen, um die Ansammlung der Jugendlichen zu zerstreuen. Bislang ist unklar, ob es eine Untersuchung des Vorfalles geben wird.
Die Spannungen in Hebron waren in den letzten Tagen eskaliert, nachdem ein von israelischen Siedlern besetztes palästinensisches Haus auf Anordnung des israelischen Obersten Gerichtshofes evakuiert worden war.
Quellen: Ma’an, Ha’aretz










Zitat: “Die israelische Onlinezeitung Ha’aretz berichtet von der Aussage der IDF (Israeli Defese Forces), der zufolge der Junge mit einigen anderen zusammen Steine auf eine Militäreinrichtung geworfen und Autoreifen in Brand gesetzt hatte. Daraufhin hätten die Soldaten Maßnahmen ergriffen, um die Ansammlung der Jugendlichen zu zerstreuen. Bislang ist unklar, ob es eine Untersuchung des Vorfalles geben wird.”
Alles klar!
Wenn jedoch die sog. “Hügel-Jugend” (Anm.: Der Nachwuchs jüdischer Siedler) in den Westbank Palästinenser angreift, geschieht nichts.
Die Zitelzeile könnte auch so lauten:
Araber schicken Ihre Kinder an die Front um die Presse für sich zu gewinnen!
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