Jugendlicher bei Demonstration lebensgefährlich verletzt
Hammam Al-Ashari
Eine Gaza-Solidaritäts-Demonstration fand am Abend des 29.12 im Jerusalemer Bezirk Abu Dis statt. Zur selben Zeit, als der 18-jährige Hammam Al-Ashari gerade eine Treppe zur Hauptstrasse der Innenstadt heraufstieg, wurde er von drei “Gummigeschossen” aus wenigen Metern Entfernung in den Kopf getroffen. Drei weiter Menschen wurden angeschossen, konnten jedoch mit moderaten Verletzungen in nahegelegenen Krankenhäusern versorgt werden.
Das israelische Militär verwährte einem wartenden Rettungswagen für etwa eine halbe Stunde den Zugang zu Hammam. Als die Helfer endlich zu Hammam gelassen wurden, konnten sie an der blutigen Schleifspur erkennen, dass die Soldaten ihn einige Meter über den Boden gezerrt hatten. Zunächst nahmen sie an, die Soldaten hätten ihn notdürftig medizinisch versorgt, erkannten dann aber, dass seine Wunden nicht einmal gereinigt worden waren.
Daraufhin wurde Hammam umgehend ins Muqassad Krankenhaus in Jerusalem gebracht. Anhand des Ultraschallbilds konnten drei Kugeln, sogenannte “Gummi- oder Plastikmunition”, als “nicht tödliche Waffen” bezeichnet, erkannt werden, die in seinen Kopf eingedrungen waren.
Die Ärzte stellten fest, dass einerseits das Plastik, welches die Kugel umhüllt, andererseits die “Versorgung” durch die Soldaten Hammam’s Zustand schweren Schaden zugefügt hatten.
Hammam Al-Ashari ist derzeit noch bewusstlos und in einem kritischen Zustand.





























Januar 3rd, 2009 at 22:56
Na Gut, dann eben im Zukunft wieder Blei, wenn as Plastik zu gefährlich ist.