Frauendemo in Berlin gegen den Krieg in Gaza – Sonntag, 25.01.09
Wir bestehen auf unserem Recht, auf unseren Rechten zu bestehen!
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Frauendemo gegen den Krieg in Gaza
Sonntag, 25.1.09
14.00 Lausitzerplatz
Berlin
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Angesichts des Krieges in Gaza, ausgelöst durch die israelische Militäroffensive der letzten Wochen und der jahrelangen Besatzung und Blockade, sehen wir uns veranlasst uns mit den leidenden Menschen dieses Krieges zu solidarisieren.
Wir tun dies als Frauen, weil wir unsere besondere Solidarität mit den Frauen in Gaza ausdrücken wollen. Wir sind der Überzeugung, dass Frauen immer eine doppelte Last tragen, und damit einen doppelten Kampf führen müssen.
 Auf der einen Seite kämpfen sie wie alle anderen auch gegen den Krieg und gegen die Besatzung als strukturelle Gewalt. Es ist die Besatzung, die es ihnen unmöglich macht Menschenrechte wie eine Nahrungsmittel-, Gesundheits-, Strom-,Wasserversorgung in Anspruch zu nehmen, geschweige denn eine schulische und akademische Ausbildung zu genießen.
Auf der anderen Seite sehen sie sich, wie weltweit andere Frauen auch, mit einer männlich dominierten Gesellschaft konfrontiert, in der ihre Rechte und Bedürfnisse als unabhängige Frauen oft in den Hintergrund geraten.
In Kriegs-, Krisen-, aber auch in Friedenszeiten werden Frauenrechte oft vernachlässigt und geraten in Vergessenheit. Sie werden zum Luxus – das darf nicht sein! Dabei steht die Beendigung des Krieges und der Besatzung an erster Stelle, denn sie schaffen
Bedingungen, in denen Frauen noch stärker diskriminiert werden, als sie es ohnehin schon sind. Sie schaffen ein Klima der Gewalt, und somit beispielsweise häusliche Gewalt. Ihre Häuser, der Lebensmittelpunkt, werden zerstört, und mit ihnen
wird der Wunsch nach Sicherheit kaputt gemacht.
Es geht hier nicht um Almosen, oder etwa unangemessene Ansprüche, die wir für und mit den Palästinenserinnen einfordern. Nein, es geht um Recht, wie es jeder andere auch in Anspruch nehmen können sollte.
Daher rufen wir alle Frauen mit einem internationalistischen, antimilitaristischen, libertären und emanzipatorischen Ansatz auf, sich mit den Frauen in Gaza zu solidarisieren. Im gemeinsamen Kampf gegen den Krieg und gegen patriarchale Verhältnisse rufen wir euch auf, euch unseren Forderungen anzuschließen:
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Schluss mit jeglichen militärischen Angriffen!
Ende der Besatzung!
Aufhebung der Blockade und Öffnung aller Grenzen!
Internationale Solidarität mit allen Betroffenen von Krieg und Unterdrückung!
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Als Zeichen der Solidarität werden wir die Kufiya tragen- als Zeichen der Trauer und Wut erscheinen wir in schwarzer Kleidung.
Wir bitten euch zu respektieren, dass es sich um eine Frauendemo handelt!
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[...] Demonstration, Sonntag den 25.01.2009 , ab 14:00 Uhr, Lausitzerplatz [...]
Falls ich es einrichten kann werde ich die demo solidarisch unterstützen.
@ Peter
Erst lesen, dann schreiben:
Zitat: “Wir bitten euch zu respektieren, dass es sich um eine Frauendemo handelt!”
Also entweder verkleiden oder wegbleiben.
)
Das verstößt gegen das gleichbehandlungsgesetz, das ihr Frauen immer wolltet!
ich war bei der demo, von anfang bis ende, und fand sie sehr gut.
aber: der satz “Wir bitten euch zu respektieren, dass es sich um eine Frauendemo handelt!” kann ja auf viele weisen interpretiert werden, er hat auf jeden fall freunde von mir davon abgehalten, zu kommen.
warum sitzt dann aber bei der demo ein mann im lautsprecherwagen und regelt die technik?
Ich finde das unfair, daß ich als dezenter Unterstützer so derbe abgelehnt werde. Friedenssehnsucht ist auch bei Männern vorhanden. Die könnt auch ihr mir nicht nehmen. So gewinnt ihr keine Freunde!
Einen Vorteil hat das schon:
Es können dann (wie bei anderen Demonstrationen) keine Mohammedanischen Scharfmacher (immer Männer!) das Wort an sich reißen.
Schreibe uns deine Meinung!
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