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	<title>International Solidarity Movement Germany &#187; Krieg und Besatzung</title>
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		<title>Israel ist nicht fähig sich seiner Vergangenheit zu stellen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Hintergründe]]></category>
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		<description><![CDATA[Israel ist unfähig, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Der  israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat diese Woche  beschlossen, die Öffnung der Staatsarchive von 50 auf 70 Jahre zu  verlängern. Israel ist sich bewusst, dass es zu viel zu verbergen hat.
von Gilad Atzmon 
Haaretz berichtete diese Woche, dass die ersten Dokumente erst im Jahr 2018 (1948 + 70) veröffentlicht werden. Viele der Dokumente, die im Archiv aufbewahrt werden, sind relevant für die Geschichte der ersten 20 Jahre des jüdischen Staates: die massive Vertreibung des palästinensischen Volkes, das Massaker von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/netanjahu_father.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2188" title="netanjahu_father" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/netanjahu_father.jpg" alt="netanjahu father Israel ist nicht fähig sich seiner Vergangenheit zu stellen" width="250" height="187" /></a>Israel ist unfähig, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Der  israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat diese Woche  beschlossen, die Öffnung der Staatsarchive von 50 auf 70 Jahre zu  verlängern. Israel ist sich bewusst, dass es zu viel zu verbergen hat.<span id="more-2187"></span></strong></p>
<p><em>von Gilad Atzmon </em></p>
<p>Haaretz berichtete diese Woche, dass die ersten Dokumente erst im Jahr 2018 (1948 + 70) veröffentlicht werden. Viele der Dokumente, die im Archiv aufbewahrt werden, sind relevant für die Geschichte der ersten 20 Jahre des jüdischen Staates: die massive Vertreibung des palästinensischen Volkes, das Massaker von Deir Yassin, Tantura und viele andere, der Suezkonflikt 1956, das israelische Atomprogramm etc. Die Veröffentlichung der Dokumente würde über so manche Tatsachen informieren, die einen “Mythos untergehen lassen sowie manche Personen in eine peinliche Situation bringen” würden, berichtete die israelische Zeitung. Es ist anzunehmen, dass Präsident Shimon Peres einer dieser “zahlreichen Personen” ist.</p>
<p>In meiner letzten Arbeit widmete ich mich ausführlich der Besorgnis erregenden Tatsache, das Geschichte etwas Fremdes für die jüdische Religion, Ideologie und Politik ist. Jüdische und israelische werden als fantastische Märchen präsentiert.. Tatsachen und historische Dokumente werden entweder zur Seite gelegt, unter den Teppich gekehrt , ausgelöscht oder einfach zerstört.  Wie wir alle wissen, wird die Suche nach der Wahrheit durch die Israelis und Zionisten als Antisemitismus und Holocaustleugnung interpretiert.</p>
<p>Offensichtlich sind 50 Jahre für Israel nicht ausreichend gewesen, um seine Erbsünde zu bewältigen. Der Grund ist einfach: Die Verbrechen, die mit der Gründung des jüdischen Staates in Zusammenhang stehen, wurden nie gelöst.  Millionen von palästinensischen Flüchtlingen warten immer noch auf die Rückkehr in ihre Heimat. Israel funktioniert noch immer auf der Basis von rassistischen Gesetzen und Vorherrschaft. Der jüdische Staat ist aus seiner tödlichen Philosophie der  ewigen physischen Einschüchterung nicht herausgereift. Als Konsequenz haben das israelische Militär, der Mossad und die Sicherheitskräfte die Regierung unter Druck gesetzt, um die Zeitperiode der Öffnung dieser Dokumente, die bereits 50 Jahre alt sind, zu verlängern. Oh, welch Überraschung, Netanjahu hat die geforderte Verlängerung genehmigt.</p>
<p>Haaretz verwies darauf, dass es etwas eigenartig ist, dass Premierminister Netanjahu, Sohn des zionistischen Historikers Benzion Netanjahu, seine Beitrag zu dem plumpen Versuch die historischen Nachforschungen und Suche nach Wahrheit zu blockieren, geleistet hat. Ich habe die Arbeiten von Benzion Netanyahu gelesen und wahrlich viel von ihm gelernt. Benzion war kein gewöhnlicher sondern ein zionistischer Historiker. Seine Aufgabe war es, einer nationaljüdischen Erwartung eine pseudo-kontextuelle akademische Bedeutung zu geben.<br />
Die Entscheidung des Premier Minister Netanjahu, die Tatsachen weitere 20 Jahre geheim zu halten, ist in Wirklichkeit konsistent mit der Philosophie seines Vaters.</p>
<p>Wenn die Wahrheit über die frühen Tage des Staates Israel erscheinen würde, würde man feststellen, dass der jüdische Staat ein großes Mörderunternhemen seit Anfang her schon war.  Auch wenn die zionistischen und israelischen Führer öffentlich noch so sehr versprachen, dass sie die Juden zu einem „Volk wie alle anderen  Völker“ machen würden, befahlen sie doch hinter verschlossenen Türen ihrer Armee und Geheimdiensten zu töten, wie es ihre imaginären biblischen Vorfahren taten..</p>
<p>Von der historischen Perspektive Israels aus würde ich sagen, dass es über seine Geheimarchive solange sitzen bleiben kann, wie es will. Wir brauchen in Wirklichkeit diese israelischen Archive nicht, um die wahre Bedeutung des jüdischen Mörderstaates und des jüdischen Nationalprojektes  zu überprüfen. Tatsache ist, dass der Umstand, dass Israel darauf besteht seine Vergangenheit zu verbergen, bedeutet, dass dort immer noch etwas Schamgefühl und Gewissenhaftigkeit im kollektiven Gedächtnis übrig ist. Dies ist eigentlich ein positives Zeichen.</p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/writings/gilad-atzmon-israel-cannot-handle-its-past.html?printerFriendly=true" target="_blank">Der englische Originalartikel erschien am 31. Juli 2010 auf www.gilad.co.uk.</a></p>
<p><em>Übersetzung: Ingrid Sporn (ISM)</em></p>
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		<title>B’Tselem: Israel bekämpft Proteste mit Hilfe veralteter Militärorder</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2010/08/04/btselem-israel-bekmpft-proteste-mit-hilfe-veralteter-militrorder</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 10:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[B`Tselem]]></category>
		<category><![CDATA[Militärorder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem veröffentlichte vergangene Woche einen detaillierten Bericht zum Einsatz einer Militärorder von 1967 gegen die jüngsten Proteste in der von Israel besetzten Westbank.
Der Bericht konzentriert sich vor allem auf die Dörfer Bil’in und Ni’lin, die im Februar dieses Jahres von der israelischen Armee für sechs Monate jeden Freitag zur „geschlossenen militärischen Zone“ erklärt wurden. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Vorgehen der israelischen Soldaten gegen die Demonstranten aggressiver und brutaler.
Als Besatzungsmacht ist Israel nach internationalem Recht verpflichtet, das Demonstrationsrecht der Menschen unter israelischer Besatzung nicht einzuschränken. Seit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem veröffentlichte vergangene Woche einen detaillierten Bericht zum Einsatz einer Militärorder von 1967 gegen die jüngsten Proteste in der von Israel besetzten Westbank.<span id="more-2120"></span></strong></p>
<p>Der Bericht konzentriert sich vor allem auf die Dörfer Bil’in und Ni’lin, die im Februar dieses Jahres von der israelischen Armee für sechs Monate jeden Freitag zur „geschlossenen militärischen Zone“ erklärt wurden. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Vorgehen der israelischen Soldaten gegen die Demonstranten aggressiver und brutaler.</p>
<p>Als Besatzungsmacht ist Israel nach internationalem Recht verpflichtet, das Demonstrationsrecht der Menschen unter israelischer Besatzung nicht einzuschränken. Seit der Unterzeichnung der Osloverträge und vor 2010 wurde die Militärorder von 1967 nicht mehr durchgesetzt.</p>
<p>Die Maximalstrafe für eine Verletzung dieser Militärregel ist 10 Jahre Gefängnis.</p>
<p>Text: Martina Lauer (ISM) / Bild: <a href="http://www.btselem.org" target="_blank">B&#8217;Tselem</a></p>
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		<title>Israel attackiert den Libanon: Vier Tote</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 13:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die israelische Armee tötete am Dienstag mindestens drei libanesische  Soldaten und einen Journalisten. Wie verschiedenen arabische und  israelische Nachtichtenagenturen berichten, hatte israelische Einheiten  eine libanesische Militärbasis nahe der Grenze bombardiert.
Wie Al-Jazeera berichtet, hat die israelische Armee mehrere Raketen auf einen libanesischen Militärstützpunkt nahe des Dorfes Adaisseh abgefeuert. Der arabische Fernsehsender zitierte einen Vertreter der libanesischen Armee mit folgenden Worten: „Die Israelis schossen vier Raketen, die nahe eines libanesisches Armeestützpunktes heruntergingen […] und die libanesische Armee schoss zurück.“
Dem Hisbollah-Fernsehsender Al-Manar zufolge soll auch ein israelischer Soldat bei dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die israelische Armee tötete am Dienstag mindestens drei libanesische  Soldaten und einen Journalisten. Wie verschiedenen arabische und  israelische Nachtichtenagenturen berichten, hatte israelische Einheiten  eine libanesische Militärbasis nahe der Grenze bombardiert.</strong><span id="more-2115"></span></p>
<p>Wie Al-Jazeera berichtet, hat die israelische Armee mehrere Raketen auf einen libanesischen Militärstützpunkt nahe des Dorfes Adaisseh abgefeuert. Der arabische Fernsehsender zitierte einen Vertreter der libanesischen Armee mit folgenden Worten: „Die Israelis schossen vier Raketen, die nahe eines libanesisches Armeestützpunktes heruntergingen […] und die libanesische Armee schoss zurück.“</p>
<p>Dem Hisbollah-Fernsehsender Al-Manar zufolge soll auch ein israelischer Soldat bei dem Vorfall ums Leben gekommen sein. Die israelische Armee bestätigte dies bisher noch nicht.</p>
<p>Ein Vertreter der UN-Friedensmission Unifil bestätigte die Vorfälle und rief beide Seiten zu „maximaler Zurückhaltung“ auf. Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri verurteilte den Angriff als „Verletzung libanesischer Souveränität.“ und rief die internationale Gemeinschaft auf, die israelische Aggressionen zu stoppen.</p>
<p>Vertreter der israelischen Regierung behaupteten, dass libanesische Soldaten die ersten Schüsse abgaben, nachdem israelische Armee-Ingenieure nahe der Grenze „Arbeiten verrichteten“. Anderen Quellen zufolge sollen sich israelische Soldaten bereits zuvor auf libanesischem Gelände befunden und dort entlang der Grenze versucht haben Bäume zu entwurzeln.</p>
<p>Berichten der Vereinten Nationen zufolge verletzt Israeli regelmäßig mit Aufklärungsflügen und Bodentruppen die libanesische Souveränität und verletzt damit den Waffenstillstandsvertrag, der nach dem Libanonkrieg von 2006 geschlossen wurde. Damals hatte die israelische Luftwaffe wochenlang die zivile und militärische Infrastruktur des Libanon bombardiert und sich Gefechte mit der Hisbollah geliefert. Über 1.200 Menschen, darunter überwiegend libanesische Zivilisten, waren damals ums Leben gekommen.</p>
<p><em>Text: Fabian Köhler (ISM)</em> / <em>Bild: Al-Jazeera</em></p>
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		<title>Bombenangriff auf Gaza Stadt</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bombenangriff]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Vera Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[
In der Nacht vom 30. Juli bombardierte die israelische Armee das Zentrum Gaza-Stadts, tötete einen Palästinenser und verletzte über ein Dutzend weitere. Nur wenige Meter entfernt vom Ort des Angriffes befand sich Vera Macht. Für ISM berichtet sie aus Gaza-Stadt.
In der Nacht von Freitag auf Samstag traf eine israelische Bombe eines F-16 ein Polizeitraingsfeld im Zentrum von Gaza Stadt. Die Erschuetterung der Bombe war in ganz Gaza Stadt deutlich fuehlbar, Haeuser wackelten und Fensterscheiben brachen.
Ein Anwohner beschrieb den Aufprall als den einer ueber einer Tonne schweren Bombe, wie sie seit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2072" title="gaza_300710 (1)" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-1.jpg" alt="gaza 300710 1 Bombenangriff auf Gaza Stadt" width="580" height="453" /></a></strong></p>
<p><strong>In der Nacht vom 30. Juli bombardierte die israelische Armee das Zentrum Gaza-Stadts, tötete einen Palästinenser und verletzte über ein Dutzend weitere. Nur wenige Meter entfernt vom Ort des Angriffes befand sich Vera Macht. Für ISM berichtet sie aus Gaza-Stadt.</strong><span id="more-2071"></span></p>
<p>In der Nacht von Freitag auf Samstag traf eine israelische Bombe eines F-16 ein Polizeitraingsfeld im Zentrum von Gaza Stadt. Die Erschuetterung der Bombe war in ganz Gaza Stadt deutlich fuehlbar, Haeuser wackelten und Fensterscheiben brachen.</p>
<p>Ein Anwohner beschrieb den Aufprall als den einer ueber einer Tonne schweren Bombe, wie sie seit dem israelischen Bombardement auf Gaza im Dezember und Januar 2009/10 nicht mehr eingesetzt wurde. 17 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Unter den Verletzten waren auch drei Kinder. Die ersten Augenzeugen sprachen von Schäden an Gebäuden und ausgebrannten Autos.</p>
<p>Eine weitere Bombe traf einen Tunnel in Rafah, eine dritte eine leerstehende Fabrik in Deir El-Balah, im Süden Gazas. Dabei wurden keine Verletzten gemeldet. Der Angriff war ein Vergeltungsschlag fuer einen palaestinensischen Raketenangriff auf Ashkelon am Morgen des selben Tages, bei dem ein Sachschaden, aber keine Verletzten gemeldet wurden.</p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2073" title="gaza_300710 (2)" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-2.jpg" alt="gaza 300710 2 Bombenangriff auf Gaza Stadt" width="580" height="385" /></a></p>
<p>Israel hatte angekündigt, eine harte Reaktion folgen zu lassen, eine Drohung, der sie definitiv nachgekommen sind. Keine Gruppe hatte sich bislang zu den Angriffen bekannt, Hamas hat sich aber seit längerer Zeit von jeglichen militärischen Angriffen auf Israel distanziert. Auch das israelische Armee Radio erklärte Hamas fuer „nicht verantwortlich“ und „nicht interessiert an der Eskalation der Spannungen in diesem Gebiet“. Trotzdem war ein zur Hamas gehoerendes Gelände, auf dem zivile Polizeieinheiten trainiert werden, Ziel des Bombenangriffs.</p>
<p>Chaos entstand vor dem Krankenhaus Shifa in Gaza Stadt, als Angehörige zu den Opfern gelangen wollten, während in einem grossen Medienauflauf mehr und mehr Krankenwagen versuchten das Gelaende zu erreichen.</p>
<p>Weitere Zivilisten wurden aufgrund von Anzeichen eines Schocks  und Trauma eingeliefert, die die Auswirkungen des Aufschlags der Bomben hervorgerufen hatten.</p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2074" title="gaza_300710 (3)" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-3.jpg" alt="gaza 300710 3 Bombenangriff auf Gaza Stadt" width="580" height="385" /></a></p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2075" title="gaza_300710 (6)" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-6.jpg" alt="gaza 300710 6 Bombenangriff auf Gaza Stadt" width="581" height="385" /></a></p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2076" title="gaza_300710 (5)" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-5.jpg" alt="gaza 300710 5 Bombenangriff auf Gaza Stadt" width="580" height="385" /></a></p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-61.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2077" title="gaza_300710 (6)" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-61.jpg" alt="gaza 300710 61 Bombenangriff auf Gaza Stadt" width="580" height="385" /></a></p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2078" title="gaza_300710 (4)" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/gaza_300710-4.jpg" alt="gaza 300710 4 Bombenangriff auf Gaza Stadt" width="580" height="442" /></a></p>
<p><em>Text: Vera Macht aus Gaza-Stadt (ISM) / Bilder: Tilde de Wandel</em></p>
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		<title>Zwei Tote und vier verletzte Kinder nach israelischem Flechetteangriff</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2010/07/24/2-tote-und-vier-verletzte-kinder-nach-israelischem-flechetteangriff</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Beit Hanoun]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewalt gegen Zivilisten]]></category>
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		<description><![CDATA[
Das ist kein Bericht über einen israelischen Militärangriff, oder über palästinensische Wiederstandskämpfer, die sich angeblich im Grenzgebiet herumtrieben, und Israel zur Selbstverteidigung noetigten. Das ist ein Bericht über die Geschichte von Samah (9),  Haitham (4)  Azzam (10)  und Ebrahim (11); die Frage nach verhältnismäßigem Einsatz von Gewalt, und die Suche nach Recht in einem rechtlosen Gebiet. 
Dieses Gebiet ist die 300 Meter ins Land Gazas hineinragende &#8220;Pufferzone&#8221;, Niemandsland, das früher von Bauern bestellt wurde, und das zu betreten heutzutage lebensgefährlich ist – streng bewacht von israelischen Heckenschützen. Warum am 21.7.2010 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/sammah-400x326.jpg"><img class="aligncenter size-full  wp-image-2035" title="sammah-400x326" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/sammah-400x326.jpg" alt="sammah 400x326 Zwei Tote und vier verletzte Kinder nach israelischem Flechetteangriff" width="579" height="471" /></a></p>
<p><strong>Das ist kein Bericht über einen israelischen Militärangriff, oder über palästinensische Wiederstandskämpfer, die sich angeblich im Grenzgebiet herumtrieben, und Israel zur Selbstverteidigung noetigten. Das ist ein Bericht über die Geschichte von Samah (9),  Haitham (4)  Azzam (10)  und Ebrahim (11); die Frage nach verhältnismäßigem Einsatz von Gewalt, und die Suche nach Recht in einem rechtlosen Gebiet. </strong><span id="more-2029"></span></p>
<p>Dieses Gebiet ist die 300 Meter ins Land Gazas hineinragende &#8220;Pufferzone&#8221;, Niemandsland, das früher von Bauern bestellt wurde, und das zu betreten heutzutage lebensgefährlich ist – streng bewacht von israelischen Heckenschützen. Warum am 21.7.2010 um 15.45 Uhr Ortszeit vier Nagelbomben auf Gazas Grenzdorf Beit Hanoun fielen und  Mohammad Al-Kafarneh (23) und Kasim Al-Shinbary (19) töteten, darüber gehen die israelischen und palästinensischen Berichte stark auseinander.</p>
<p>Doch wie gesagt, hier soll es nicht darum gehen, ob israelische Bulldozer wie so oft in Gaza einfielen, und die beiden nur am falschen Ort waren, als sie von den Nägeln durchbohrt wurden oder israelische Bomber lediglich auf Wiederstandskämpfer reagierten, sondern um Samah, Haitham, Azzam und Ebrahim, und den Einsatz von Nagelbomben in zivilem, dichtbesiedelten Gebiet.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/thaer-400x265.jpg"><img class="size-full wp-image-2030   aligncenter" title="thaer-400x265" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/thaer-400x265.jpg" alt="thaer 400x265 Zwei Tote und vier verletzte Kinder nach israelischem Flechetteangriff" width="580" height="383" /></a></strong></p>
<p>Der kleine Haitham, 4 Jahre alt, war allein auf der Straße, er war geschickt worden um eine Besorgung für seine Familie zu machen, als die Bombe hundert Meter entfernt einschlug, eine Flechette-Bombe, die 8 bis 10000 Nägel enthält. Hundert Meter entfernt, und ein Nagel stieß in seine Nase, ein paar Zentimeter von seinem Kopf entfernt, ein anderer traf ihn in seinen rechten Arm, ein dritter in sein rechtes Bein. Er liegt derzeit im Shifa Krankenhaus in Gaza Stadt.<br />
Samah, 9 Jahre alt, hat einen Bombenangriff auf ihr Elternhaus überlebt, bei dem ihr 4-jähriger Bruder am Kopf getroffen  wurde, was sein Sehvermögen für immer beschädigt hat. Der Nachbarjunge, der die Familie zu diesem Zeitpunkt besucht hatte, starb bei dem Angriff.</p>
<p>Aber Samah hat überlebt, und an diesem Tag, um 15.45 Uhr, spielte sie draußen unweit  von ihrem Haus, als sie von den Nägeln getroffen wurde, 200 Meter vom Einschlagsort der Bombe entfernt. Ein Nagel traf sie in den Bauch, einer durchbohrte ihre Brust, und der dritte verletzte sie am Kopf. “Sie kam ins Haus, und es war uns erst gar nicht klar, dass sie verwundet war. Plötzlich kam Blut aus ihrer Nase, und sie erbrach sich“, berichtete ihre Mutter.  Als sie in die Notaufnahme eingeliefert wurde, war sie bewusstlos. Sie blieb die ganze Nacht über in kritischem Zustand, mit andauernden  inneren Blutungen. Ihre angeborene Blutkrankheit, Thalassemie, die dazu führt, dass weniger Hämoglobin als bei gesunden Menschen produziert wird, erschwerte die Situation zusätzlich.</p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/abu_said_house-400x326.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2036" title="abu_said_house-400x326" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/abu_said_house-400x326.jpg" alt="abu said house 400x326 Zwei Tote und vier verletzte Kinder nach israelischem Flechetteangriff" width="580" height="473" /></a></p>
<p>Azzam Mohammed El-Massry, 10 Jahre alt, wurde mit einer Fraktur des linken Ellenbogen ins Krankenhaus eingeliefert, und Ebrahim Wasseem El-Massry, 11 Jahre alt, mit einer leichten Verletzung seines Abdomens.<br />
Alles in allem, vier leicht bis schwer verletzte Kinder, draußen von Nägeln getroffen, weit entfernt von jeglichem militärischen Geschehen.  Ihre Geschichte hat nichts zu tun mit Grenzstreitigkeiten, Terrorismus oder israelischer Staatssicherheit. Sie handelt von der Frage nach der Rechtmäßigkeit des Einsatzes von vier Nagelbomben in einem zivilen, dichtbesiedelten Gebiet.</p>
<p><em>Text: Kassandra (ISM) / Bilder: ISM</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>USA gewährt Israel höchste Militärhilfe aller Zeiten</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2010/07/18/usa-gewhrt-israel-hchste-militrhilfe-aller-zeiten</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 10:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Shapiro]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Militärhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<description><![CDATA[Die USA werden Israel im kommenden Jahr mit der höchsten Militärhilfe aller Zeiten unterstützen. Wie der stellvertrendende amerikanische Außenminister Andrew Shapiro am Freitag bekannt gab, wird die US-Regierung Israel dafür 2,775 Milliarden Dollar zukommen lassen.
Der Antrag zur Freigebung der Gelder liegt bereits dem US-Kongress vor. Die Zustimmung einer Mehrheit der Abgeordneten gilt als sicher. Das Geld soll Shapiro zufolge ausschließenlich für militärische Güter verwendet werden, um sicherzustellen „das seine [Israels] Sicherheitsbedürfnisse unter den momentanen Umständen“ befriedigt werden.
Während einer Rede im Brooking Saban Center für Middle East Policy sagte Shapiro, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/usa_israel_flag.jpg"><img class="size-full wp-image-1981 alignleft" title="usa_israel_flag" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/usa_israel_flag.jpg" alt="usa israel flag USA gewährt Israel höchste Militärhilfe aller Zeiten" width="349" height="245" /></a>Die USA werden Israel im kommenden Jahr mit der höchsten Militärhilfe aller Zeiten unterstützen. Wie der stellvertrendende amerikanische Außenminister Andrew Shapiro am Freitag bekannt gab, wird die US-Regierung Israel dafür 2,775 Milliarden Dollar zukommen lassen.</strong><span id="more-1980"></span></p>
<p>Der Antrag zur Freigebung der Gelder liegt bereits dem US-Kongress vor. Die Zustimmung einer Mehrheit der Abgeordneten gilt als sicher. Das Geld soll Shapiro zufolge ausschließenlich für militärische Güter verwendet werden, um sicherzustellen „das seine [Israels] Sicherheitsbedürfnisse unter den momentanen Umständen“ befriedigt werden.</p>
<p>Während einer Rede im Brooking Saban Center für Middle East Policy sagte Shapiro, dass er keine Zweifel bzgl. der unzerbrechlichen Beziehungen zwischen Israel und den USA habe. Ihm zufolge wird die Hilfe die Chancen eines Frieden im Nahen Osten erhöhen, indem es Israel hilft, die richtigen Entscheidungen für einen umfassenden Frieden zu treffen. „Israel“, so Shapiro, „hat das Recht sich zu verteidigen“ und ohne die Akzeptanz dieses Faktes könne kein Frieden erreicht werden.</p>
<p>Israel, welches über Atomwaffen und die zweitgrößte Flotte an Kampfflugzeugen der Welt verfügt, bestreitet ca. ein fünftel seines Militärhaushaltes durch amerikanische Militärhilfen. Im Dezember 2009 gab US-Präsident Obama bekannt, dass Israel in den kommenden zehn Jahren mindestens 30 Milliarden Dollar von den USA erhalten werde.</p>
<p><em>Text: Fabian Köhler (ISM)</em></p>
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		<title>Israelische Armee missbraucht Kinder als menschliche Schutzschilde</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Adalah]]></category>
		<category><![CDATA[menschliche Schutzschilder]]></category>
		<category><![CDATA[PCATI]]></category>
		<category><![CDATA[Rami Abed Rabbo]]></category>

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		<description><![CDATA[Während des Gazakrieges von 2008/ 2009 kam es immer wieder zu Vorwürfen über den Missbrauch palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Der Bericht zweier israelischer Menschenrechtsorganisationen gibt nun einen Einblick in die Systematik dieser Verbrechen durch die israelische Armee.
Der Bericht, der vom „Öffentlichen Komitee gegen Folter in Israel“ (PCATI) und dem Rechtszentrum für Arabische Minderheiten in Israel“ (Adalah) veröffentlicht wurde, beschuldigt die israelische Armee während der Operation Gegossenes Blei systematisch Zivilisten als menschliche Schutzschilde eingesetzt zu haben. Bei der Militäroperation im Dezember 2008 und Januar 2009 waren über 1.400 Menschen, davon ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/human_shield.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1874" title="human_shield" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/human_shield.jpg" alt="human shield Israelische Armee missbraucht Kinder als menschliche Schutzschilde" width="400" height="300" /></a>Während des Gazakrieges von 2008/ 2009 kam es immer wieder zu Vorwürfen über den Missbrauch palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Der Bericht zweier israelischer Menschenrechtsorganisationen gibt nun einen Einblick in die Systematik dieser Verbrechen durch die israelische Armee.</strong><span id="more-1873"></span></p>
<p>Der Bericht, der vom „Öffentlichen Komitee gegen Folter in Israel“ (PCATI) und dem Rechtszentrum für Arabische Minderheiten in Israel“ (Adalah) veröffentlicht wurde, beschuldigt die israelische Armee während der Operation Gegossenes Blei systematisch Zivilisten als menschliche Schutzschilde eingesetzt zu haben. Bei der Militäroperation im Dezember 2008 und Januar 2009 waren über 1.400 Menschen, davon überwiegend palästinensische Zivilisten, ums Leben gekommen.</p>
<p>Eines der Opfer, so der Bericht, war Rami Abed Rabbo. Seinen Aussagen zufolge, wurde er erst gefesselt und bekam die Augen verbunden und wurde dann mit vorgehaltener Waffe in ein verdächtige Haus geschickt. Er beschrieb das Vorgehen der israelischen Soldaten folgendermaßen: „Nachdem wir ihnen sagten, dass sich niemand im Haus befand, ließen sie die Hunde los und danach kamen die Soldaten. Sie brachten uns von Haus zu Haus, wo der Vorgang immer wieder wiederholt wurde.“</p>
<p>Dem Bericht zufolge haben sich ähnliche Szenen regelmäßig während der Operation zugetragen. Unter den missbrauchten Zivilisten sollen sich auch Kinder befunden haben. Ein Vertreter PCATIs fordert deshalb eine externe Untersuchung: „Wir haben konkrete persönliche Anschuldigungen und allgemeine Vorwürfe überbracht. Sie [die israelische Armee] haben uns keine Antworten geliefert und wir erwarten auch keine von ihnen. Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht, wenn sie es selbst untersuchen.“</p>
<p>Der Missbrauch von Menschen als Schutzschilde gilt gemäß der Genfer Konvention als Kriegsverbrechen. 2005 hat der israelische Oberste Gerichtshof diese Praxis verboten. Trotzdem kommt es selten zu offiziellen Aufklärungen der Vorwürfe oder Anklagen gegen die Beteiligten, wie im März dieses Jahres, als zwei israelische Soldaten zu geringen Haftstrafen verurteilt wurden, nachdem sie einen neunjährigen zwangen Taschen zu öffnen, an denen man Sprengfallen vermutete. Menschenrechtsgruppen warfen der israelische Armee in den vergangenen Jahren immer wieder  vor menschliche Schutzschilde einzusetzen.</p>
<p><em>Text: Fabian Köhler (ISM)</em></p>
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		<title>Bereiten US-Kriegsschiffe eine Konfrontation mit der iranischen Hilfsflotille für Gaza vor?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 11:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Alternet]]></category>
		<category><![CDATA[Ira Chernus]]></category>
		<category><![CDATA[Persischer Golf]]></category>
		<category><![CDATA[Press Tv]]></category>
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		<description><![CDATA[Holt die Anker ein! Die US-Navy schickt einen Flugzeugträger und fast 12 Kriegsschiffe durch den Suezkanal Richtung Rotes Meer, so die arabischsprachige britische Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi. Sie informiert weiter, dass die Schiffe Infanterietruppen, gepanzerte Fahrzeuge und Munition mit sich an Bord führen. 

von Ira Chernus 
Besonders in Israel hat man diese Informationen ernst genommen, zwei große Tageszeitungen haben der Sache sogar eine Titelseite gewidmet. Möglicherweise liegt dies auch daran, dass – wie Augenzeugen der Kanaldurchquerung berichten, ein israelisches Schiff die US-Flotte begleitet.
Press TV aus Iran erklärte, dass das Verteidigungministerium die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Holt die Anker ein! Die US-Navy schickt einen Flugzeugträger und fast 12 Kriegsschiffe durch den Suezkanal Richtung Rotes Meer, so die arabischsprachige britische Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi. Sie informiert weiter, dass die Schiffe Infanterietruppen, gepanzerte Fahrzeuge und Munition mit sich an Bord führen. </strong><span id="more-1821"></span></p>
<p><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/Bainbridge_in_Suez.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1822" title="Bainbridge_in_Suez" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/Bainbridge_in_Suez.jpg" alt="Bainbridge in Suez Bereiten US Kriegsschiffe eine Konfrontation mit der iranischen Hilfsflotille für Gaza vor?" width="581" height="457" /></a></p>
<p><em>von Ira Chernus </em></p>
<p>Besonders in Israel hat man diese Informationen ernst genommen, zwei große Tageszeitungen haben der Sache sogar eine Titelseite gewidmet. Möglicherweise liegt dies auch daran, dass – wie Augenzeugen der Kanaldurchquerung berichten, ein israelisches Schiff die US-Flotte begleitet.</p>
<p>Press TV aus Iran erklärte, dass das Verteidigungministerium die Fahrt der US-Schiffe bestätigte. Weder die USA noch die israelische Regierung haben irgendeine Aussage über das Ziel oder die Absicht der Flotte gemacht und somit können wir nur spekulieren.</p>
<p>Ist es reiner Zufall, dass dies genau in dem Moment stattfindet, indem sich Al-Jazeera zufolge “in der nächsten Woche zwei ranische Schiffe auf den Weg nach Gaza machen,” die vom Iranischen roten Halbmond finanziert werden und Nahrunf, Medizin und Kleidung geladen haben? Und zu einem Zeitpunkt, in dem der Iran versprochen hat, dass der ersten Flotille  weitere Hilfsschiffe folgen werden.</p>
<p>Als man zum ersten Mal von der iranischen Flotilla sprach, sagte der Sprecher des amerikanischen Außenministeriums Philip Crowly dazu: “Ich glaube nicht, dass die Absichten des Irans gegenüber Gaza gutartig sind.” Seither verstummten die USA.</p>
<p>Mark Hosenball von Newsweek.com sagte, er habe mit amerikanischen und europäischen Beamten gesprochen und sie waren “überraschend gelassen” angesichts der iranischen Herausforderung die Blockade von Gaza zu brechen. Sie sagten zu ihm: “Es scheint in Wirklichkeit so, als wenn Teheran momentan einen rethorischen Rückmarsch in Bezug auf seine Drohungen gemacht hätte” mit dem Hinweis, dass die Marine des Irans der schwächste Teil der Streitkräfte sei.</p>
<p>Aber wenn die US-Funktionäre so gelassen sind, wieso verbrauchen sie ein Vermögen (den es kostet ein Vermögen), eine ganze Kriegsflotte in Bewegung zu setzen, einschliesslich Flugzeugträger im Roten Meer und sogar noch weiter bis zum Persischen Golf – wohin auch nukleare  israelische U-Boote auf dem Weg sind?</p>
<p>Ägypten kontrolliert den Kanal und wird eine zentrale Rollen in diesem Drama spielen. Die ägyptischen Truppen bewachten den Kanal, der für den Rest des Verkehrs, trotz der Kritik der ägyptischen Oppositionsparteien,  geschlossen blieb, während die US-Flotte durch fuhr.</p>
<p>Es ist noch unklar, wie die Ägypter den iranischen Hilfsschiffen gegenübertreten werden. Diese Schiffe planen, durch den Kanal zu fahren und in Ufernähe zu bleiben, damit sie vom ägyptischen Gewässer aus zur Küste von Gaza gelangen, welche Israel als sein Hoheitsgebiet beansprucht.</p>
<p>Radio Israel berichtete, dass Kairo die israelische Forderung die iranischen Schiffe zu blockieren  mit dem Verweis darauf abgelehnt, dass nach internationalem Recht der Kanal für alle Schiffe frei befahrbar zu sein hat. Allerdings könnten die Ägypter aug Grund technischer Gründe den Iranern die Fahrt für längere Zeit verzögern.</p>
<p>Die Iranischen Funtionäre haben in einem Bericht  abgestritten, dass ihre Seestreitkräfte die Schiffe eskortieren. Hosenball sagte: “Wenn aber die iranischen Schiffe das Mittelmeer erreichen, kann keiner mehr mit Sicherheit sagen, was passieren wird.” Wir können jedoch sicher sein, dass ein sich  Gaza näherndes iranisches Schiff zur einer größeren Krise sowohl für die Regierung von Netanyahu in Israel als auch für die Obama-Regierung werden wird. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die US-Regierung hofft, dass ihre Kriegsflotte, begleitet von einem symbolischen israelischen Schiff, dieser Krise entgehen wird.</p>
<p>Obwohl die Gefahr einer gewaltsamen Konfrontation sehr real erscheint, entfaltet sich dieses Drama weitgehend um symbolische Erwägungen. Ein europäischer Funktionär sagte zu Hosenball, dass es sehr wohl möglich sei, dass Ägypten die Durchfahrt der Iraner hinauszögern wird, um angesicht der Bemühungen der Türkei und Brasiliens um Verhandlungen einer nuklearen Vereinbarung mit dem Iran, wieder an Einfluss zu gewinnen. Es gibt aber auch eine Sichtweise im Iran, dass die eigene Regierung Schiffe sendet, um seinem Einfluss in der Regierung gegenüber einer erstarkenden Türkei wieder Geltung zu verschaffen.</p>
<p>Das Auftauchen der US-Navy scheint ebenfalls mit symbolischen Wert beladen zu sein. Seit Teddy Roosevelt die Große Weiße Flotte rund um die Welt geschickt hat, verwendet die USA diese Art von Überlegenheitsdemonstrationen, um mögliche Konkurrenten einzuschüchtern.  Das Zeichen für die Führer des Irans wird unverkennbar sein. Sollte sich das Dazustoßen eines israelischen Kriegsschiffes bestätigen, wird diessich die symbolische Botschaft noch vertiefen.</p>
<p>Sie wird auch der Netanjahu-Regierung sagen, dass gleich der Konzessionen die die Vereinigten Staaten gegenüber Palästina machen werden, die israelische Militärallianz bzgl. des Iran betändig ist. Für Washington könnte die zugrunde liegende Botschaft folgende sein: Somit gibt es für Netanjahu keine Notwendigkeit überhaupt über eine unilaterale Aktion Israels gegen den Iran nachzudenken.</p>
<p>Dieser Symbolismus, der die Politik ins Reich der Kultur und der Psychologie transportiert, ist für die Verwantwortlichen der Politik wichtiger als für Journalisten und Experten, die sich in der Regel darauf beschränken, “reale” Analysen der Fakten und “Realpolitik” anzufertigen. Wenn die Massenmedien der USA irgendeine Information über die Flotte, die sich auf dem Weg zum Roten Meer  befindet, veröffentlichen, werden sie mit Sicherheit darüber berichten, als ginge es um eine stragegische Maßnahme gegen eine Macht, die die Interessen der USA in Gefahr bringt. Und in Israel wird es als willkommener Widerstand gegen eine Nation gesehen werden, die die Existenz des Landes bedroht. Aber warum sollten die US-Amerikaner und Israelis diesen schrecklichen Erzählungen glauben schenken, wenn der Iran keine aggressiven Handlung gegen irgendjemanden ausgeführt hat.</p>
<p>Es war eine willkomene Überaschung, als Christian Science Monitor einen Artikel seines Reporters in Tel Aviv, Scott Peterson unter dem Titel “Leidet Israel unter Iranophobie?” veröffentlichte. Wahrscheinlich war es reiner Zufall, dass dieser Artikel am gleichen Tag erschien, als in den Nachrichten über die US-Kriegsflotte informiert wurde – jedoch ein überaus vielsagender Zufall.</p>
<p>Peterson schrieb nur über die Angst Israels, die laut dem israelischen Akademiker und Autor  von “Iranofobia”: die Logik einer israelischen Obession”, Haggai Ram “extrem unvernünftig und übertrieben unausgeglichen” sei. Ram fügte hinzu: “Es gibt in Wirklichkeit keine kritische Debatte in dieser Hinsicht”. Jeder, der es daran zweifelt, den Iran fürchten zu müssen, “verwandelt sich sofort in einen dieser seltsamen selbstzerstörerischen Juden, die sich selbst hassen und als fünfte Kolonne gesehen werden.”</p>
<p>Trotz der Aussage des Verteidigungsminister Israels, Ehud Barak vor zwei Monaten, dass der Iran “ keine wahre Existenzbedrohung für Israel ist”, fügte er hinzu, dass der Iran mit Atomwaffen dennoch eine solche Bedrohung darstelle.</p>
<p>But according to Peterson’s article, Israeli analysts see the Iranophobia rooted in memories of the past, not forecasts of the future. The prevailing Israeli mindset is that “we have no other choice, they want to destroy us,” according to scholar Reuven Pedatzur. “It’s a cultural issue, based on the Holocaust, that everybody wants to destroy the Jewish people.” This is the narrative that Netanyahu has used so incessantly, and apparently effectively, to hold on to political power.</p>
<p>Petersons Artikel zufolge sehen israelischen Analysten die Wurzeln der Iranophobie in Erinnerungen an die Vergangenheit und nicht in Zukunftsprognosen verwurzelt.. Die vorherrschende israelische Einstellung ist dem Wissenschaftler Reuven Pedatzur zufolge: “Wir haben keine andere Wahl, die wollen uns zerstören”. “Es ist ein kulturelles Problem und beruht auf dem Holocaust, dass jeder das jüdische Volk vernichten will.” Dies ist auch die Geschichte, die Netanyahu  unentwegt angewendet hat – offensichtlich effektiv – um an der politischen Macht zu bleiben.</p>
<p>Es ist kein Geheimnis in Israel. “Die israelischen Analysten schreiben oft, dass der jüdische Staat einen Außenfeind benötigt”, so erklärte Petersen, “ um die anhaltende Unterdrückung der Palästinenser sowie den größten Verteidigungshaushalt pro Kopf im Nahen Osten zu rechtfertigen”.</p>
<p>Die Idee, dass Israel durch eine kulturpolitsche Geschichte angekurbelt wird und nicht durch realistische Sicherheitsbedürfnisse, wird selten in den Massenmedien in den USA erwähnt. Gelegentliche Artikel, so wie jener von Peterson oder Stellungnahmen von Henry Siegman in der New York Times, die auf die krankhafte Angst der Israelis hinweisen, sind ausserordentlich selten. Aber zumindest sind sie erschienen.</p>
<p>Wo finden wir gleichwärtigen Analysen in den US-Massenmedien, in denen auf die Angst der USA vor dem Iran und dessen Atomwaffen hingewiesen wird? Eine Iranophobie und Pathologie, hervorgerufen durch symbolische Kulturgeschichten und die Notwendigkeit eines Feines anstatt realistische Einschätzungen der Realität? Wir haben einschließlich alternativer Medien selten Stimmen gehört, die die Pathologie der USA hinsichtlich dem Iran analysieren. Ich habe so was in keinem Mainstream-Medium bisher vorgefunden.</p>
<p>Im Moment wo die größte militärische Weltmacht einen Flugzeugträger und fast ein dutzend Kriegsschiffe entsendet, um zwei Frachtschiffe mit Ernährung, Medizin und Kleidung für Zivilbevölkerung, die verzweifelt belagert werden, abzufangen, ist wahrhaftig etwas nicht in Ordnung.</p>
<p>Die Anti-Iran-Politik wird solange andauern, bis genügend US-Amerikaner erkennen, dass es pathologisch ist. Wenn unsere Massenmedien uns helfen, diese Krankheit in Israel zu erkennen, können wir vielleicht auch beginnen, diese in uns selbst zu erkennen. Dann können wir auch diese “besondere Beziehung” zwischen den USA und Israel sehen, die sich deutlich von einer gemeinsam geteilten Bedrohungsgeschichte, Angst und Opferrolle ernährt.</p>
<p>Und so können wir auch sehen, wie die Flotte der US-Navy in Richtung Rotes Meer nichts anderes ist als ein symbolisches Drama, die sich aus dieser gemeinsam geteilte Geschichte inszeniert. Die Gefahr ist, dass symbolische Drama allzu oft in sehr realem Blutvergießen enden.</p>
<p><em><a href="http://www.alternet.org/" target="_blank">Der englische Originalartikel erschien am 21. Juni 2010 bei Alternet.</a></em></p>
<p><em>Übersetzung: Ingrid Sporn / Bild: Naval Historical Center</em></p>
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		<title>Deutsche Bank zieht sich aus israelischem Militärgeschäft zurück</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2010/06/09/deutsche-bank-zieht-sich-aus-israelischem-militrgeschft-zurck</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Apartheidsmauer]]></category>
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		<description><![CDATA[
Wie verschiedene Nachrichtenagenturen berichten, hat zieht sich die Deutsche Bank aus der israelische Firma Elbit Systems, die zu den weltweit größten Anbieter von Militärelektronik zählt, zurück. Der Rückzug erfolgte nach Protesten von mehreren Menschenrechtsorganisationen.
In den vergangenen Tagen soll sich die Deutsche Bank von allen 50.000 Aktien im Wert von 2,6 Millionen Dollar, die sie an der israelischen Rüstungsfirma hält, getrennt haben. Elbit lieferte u.a. die Sicherheitstechnologie für die israelische Apartheidsmauer in der Westbank, die nach der Rechtsprechung des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag gegen internationale Recht verstößt. In den letzten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/drone.jpg"><img class="size-full wp-image-1537 aligncenter" title="drone" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/drone.jpg" alt="drone Deutsche Bank zieht sich aus israelischem Militärgeschäft zurück" width="300" height="215" /></a></p>
<p>Wie verschiedene Nachrichtenagenturen berichten, hat zieht sich die Deutsche Bank aus der israelische Firma Elbit Systems, die zu den weltweit größten Anbieter von Militärelektronik zählt, zurück. Der Rückzug erfolgte nach Protesten von mehreren Menschenrechtsorganisationen.<span id="more-1536"></span></p>
<p>In den vergangenen Tagen soll sich die Deutsche Bank von allen 50.000 Aktien im Wert von 2,6 Millionen Dollar, die sie an der israelischen Rüstungsfirma hält, getrennt haben. Elbit lieferte u.a. die Sicherheitstechnologie für die israelische Apartheidsmauer in der Westbank, die nach der Rechtsprechung des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag gegen internationale Recht verstößt. In den letzten Monaten hatte bereits der größte schwedische und ein norwegischer Pensionsfond ihre Anteile aus ethischen Bedenken verkauft.</p>
<p>Zuletzt hatten u.a. die christliche Friedensorganisation und die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) gegen die Beteiligung der Deutschen Bank protestiert. Wiltrud Rösch-Metzler, Vizepräsidentin von Pax Christi, forderte auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank: &#8220;Die Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit Systems beenden, um nicht weiter von Menschenrechts- und Völkerrechtsverstößen durch den Bau der israelischen Mauer auf palästinensischem Gebiet zu profitieren.“ Der Geschäftsführer der kritischen Aktionäre, Markus Dufner, erklärte, die Bank profitiere „von Leid und Not der Menschen in Palästina.“</p>
<p><em>Text: Fabian Köhler (ISM)</em></p>
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		<title>Israelische Marine tötet vier Palästinenser</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2010/06/07/israelische-marine-ttet-vier-palstinenser</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg und Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Aqsa-Brigaden]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[israelische Marine]]></category>
		<category><![CDATA[Marine]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Ma&#8217;an berichtet, töteten Einheiten der israelischen Marine am Montagmorgen vier Menschen vor der Küste des nördlichen Gazastreifens. Augenzeugen berichtet, dass ein palästinensisches Boot nahe des Flüchtlingslagers Nusseirat versenkt wurde.
Der Sprecher des Gesundheitsministeriums Gazas Ahmad Al-Ashi identifizierte die Opfer als Angehörige der Fatah-nahen Al-Aqsa-Brigaden. Die Männer im Alter zwischen 20 und 34 Jahren  wurden während eines Trainings der israelischen Marine erschossen. Ob es weitere Opfer gibt ist bisher noch nicht klar.
Trotz des Abzugs israelischer Siedler im Jahr 2005 kontrolliert die israelische Armee weiterhin die Küstenregion, den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ism-germany.net/wp-content/17618_345x230.jpg"><img class="size-full wp-image-1484 aligncenter" title="17618_345x230" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/17618_345x230.jpg" alt="17618 345x230 Israelische Marine tötet vier Palästinenser" width="345" height="224" /></a></p>
<p>Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Ma&#8217;an berichtet, töteten Einheiten der israelischen Marine am Montagmorgen vier Menschen vor der Küste des nördlichen Gazastreifens. Augenzeugen berichtet, dass ein palästinensisches Boot nahe des Flüchtlingslagers Nusseirat versenkt wurde.<span id="more-1483"></span></p>
<p>Der Sprecher des Gesundheitsministeriums Gazas Ahmad Al-Ashi identifizierte die Opfer als Angehörige der Fatah-nahen Al-Aqsa-Brigaden. Die Männer im Alter zwischen 20 und 34 Jahren  wurden während eines Trainings der israelischen Marine erschossen. Ob es weitere Opfer gibt ist bisher noch nicht klar.</p>
<p>Trotz des Abzugs israelischer Siedler im Jahr 2005 kontrolliert die israelische Armee weiterhin die Küstenregion, den Luftraum und die Landesgrenzen des belagerten Gazastreifen. Täglich kommt es zu kurzen Militäreinsetzen auf palästinensischem Territorium, zumeist gegen Menschen die sich der Grenze zu Israel nähern. In den letzten Jahren kamen so allein im Gazastreifen ca. 4000 Menschen ums Leben. Israel errichtete zudem einen teils 500 Meter tief in den Gazastreifen hineinreichenden Sperrstreifen, der mittels Kameras, Bewegungsmelder und automatischen Schussanlagen überwacht wird.</p>
<p><em>Bild: Ma&#8217;an</em></p>
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