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	<title>International Solidarity Movement Germany &#187; Physische Gewalt</title>
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	<description>Solidarität braucht mehr als Worte. Schutz, Öffentlichkeit und Unterstützung für die Menschen Palästinas.</description>
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		<title>Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 22:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>
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		<category><![CDATA[Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee]]></category>

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		<description><![CDATA[Palästinensische Jugendliche werden in Gewahrsam routinemäßig von israelischen Soldaten misshandelt, gibt ein ehemaliger israelischer Militärkommandeur gegenüber Katya Adler, BBC Berichterstatterin für Jerusalem und das Westjordanland zu.
&#8220;Man schnappt sich den Jungen, verbindet ihm die Augen, fesselt seine Hände. Dabei zittert er heftig &#8230; manchmal fesselt man auch seine Füße. Dies kann ihm die Blutzirkulation abschnüren. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 10px" src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/46163000/jpg/_46163126_arrest466.jpg" alt=" 46163126 arrest466 Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" width="373" height="200" title="Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" />Palästinensische Jugendliche werden in Gewahrsam routinemäßig von israelischen Soldaten misshandelt, gibt ein ehemaliger israelischer Militärkommandeur gegenüber Katya Adler, BBC Berichterstatterin für Jerusalem und das Westjordanland zu.</p>
<p>&#8220;Man schnappt sich den Jungen, verbindet ihm die Augen, fesselt seine Hände. Dabei zittert er heftig &#8230; manchmal fesselt man auch seine Füße. Dies kann ihm die Blutzirkulation abschnüren. Er bekommt nichts davon mit, was um ihn herum vorgeht, und hat keine Ahnung, was mit ihm geschehen wird. Er weiss nur, dass wir Soldaten mit Gewehren sind. Dass wir Menschen töten. Vielleicht fürchtet er, dass wir auch ihn töten. Oftmals bepinkeln sie sich, sitzen einfach da und pinkeln sich in die Hosen, weinen. Aber normalerweise sind sie sehr ruhig.&#8221;</p>
<p>Eran Efrati war früher Kommandeur in der israelischen Armee. Er diente im besetzten Westjordanland.<span id="more-1255"></span></p>
<p><img class="alignleft" style="margin: 10px" src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/46163000/jpg/_46163128_soldier226.jpg" alt=" 46163128 soldier226 Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" width="226" height="170" title="Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" />In einem Park in Jerusalem treffen wir ihn, um über Anschuldigungen gegen israelische Soldaten wie ihn zu diskutieren, sie würden häufig palästinensische Minderjährige, die des Steinewerfens beschuldigt werden, misshandeln. Mr. Efrati &#8211; der vor fünf Monaten die Armee verlassen hat &#8211; sagt, die Anschuldigungen seien berechtigt:</p>
<p>&#8220;Nie habe ich jemanden verhaftet, der jünger war als zehn Jahre, aber 14, 13, 11, für mich sind das noch Kinder. Doch sie werden wie Erwachsene behandelt. Jeder Soldat, der in den besetzten Gebieten gedient hat, kann ähnliche Geschichten erzählen. Die ersten Monaten nachdem ich die Armee verlassen hatte träumte ich die ganze Zeit von Kindern. Jüdischen Kindern. Arabischen Kindern. Sie schrien&#8230; Womöglich werden dem Jungen die Augen verbunden, damit er unsere Militärbasis nicht sehen kann und wie wir arbeiten&#8230; aber ich glaube wir machen das, weil wir seine Augen nicht sehen wollen. Man will nicht dass er uns ansieht, uns anfleht aufzuhören, vor uns weint. Es ist sehr viel einfacher, wenn wir seine Augen nicht sehen können.</p>
<p>&#8220;Wenn ein Junge dort in unserer Militärbasis sitzt &#8211; ich habe es nicht getan &#8211; aber niemand sieht in ihm ein Kind &#8211; wenn dort jemand mit verbundenen Augen und Handschellen sitzt, dann hat er wahrscheinlich etwas wirklich Schlimmes getan. Es ist in Ordnung ihn zu schlagen, ihn zu bespucken oder zu treten. Es ist wirklich egal.&#8221;</p>
<p>Junge Palästinenser werden meist festgenommen, weil sie Steine auf Siedler oder israelische Soldaten werfen. Dies ist, so sagen sie, die einzige Möglichkeit ihrer Frustration gegen die militärische Besatzung ihrer Heimat durch Israel Luft zu machen.</p>
<p>In Bil&#8217;in, einem Dorf im Westjordanland, organisieren Palästinenser wöchentlich Demonstrationen gegen Israel&#8217;s Separationsmauer. Israel sagt die Mauer sei notwendig, um Angriffe gegen seine Bürger zu unterbinden. Palästinenser nennen es Landraub. Sie sagen die Mauer mache ihnen das Leben noch schwerer. Israelische Soldaten beobachten die Proteste von der anderen Seite der Mauer aus.</p>
<p><strong>Nächtliche Verhaftungen</strong></p>
<p><img class="alignleft" style="margin: 10px" src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/46163000/jpg/_46163127_bilinkids_3101_466afp.jpg" alt=" 46163127 bilinkids 3101 466afp Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" width="233" height="100" title="Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" />Neulich auf einer dieser Demonstrationen beobachtete ich eine Gruppe palästinensischer Jungen, wie sie zwischen den Olivenbäumen umherliefen, Steine sammelten und diese gegen Soldaten warfen. Manche benutzten Steinschleudern. Viele verbargen ihre Identität hinter Tüchern oder Schals, die sie um ihre Gesichter gewickelt hatten. Die Soldaten antworteten mit Tränengas und Schallgranaten. Manchmal schossen sie auch gummiummantelte Stahlgeschosse.</p>
<p>Nach solchen Vorkommnissen greifen israelische Soldaten häufig das Dorf an. In der Regel mitten in der Nacht. Die Verhaftungen können brutal sein.</p>
<p>&#8220;Ihre Gesichter waren bemalt als sie ihn holen kamen. Es war erschreckend. All diese Soldaten für einen Jungen. Im Jeep haben sie ihm Gewichte aus Eisen auf den Rücken gelegt und ihn den ganzen Weg zum Gefängnis geschlagen. Er konnte eine Woche lang nicht aufstehen.&#8221;</p>
<p><img class="alignleft" style="margin: 10px" src="http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/46163000/jpg/_46163131_boy226.jpg" alt=" 46163131 boy226 Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" width="226" height="170" title="Routine: Misshandlung von Jugendlichen durch israelische Armee" />Mohammad Ballasi&#8217;s 15-jähriger Sohn Mohammad wurde wegen Steinewerfens von israelischen Soldaten verhaftet. Wir trafen ihn und seine Frau vor einer israelischen Militärbasis im Westjordanland. Palästinensische Jugendliche werden vor Militärgerichte gestellt. Als Minderjährige werden dort Palästinenser unter 16 Jahren angesehen. In israelischen Zivilgerichten gelten unter 18-Jährige als minderjährig.</p>
<p>Mohammad&#8217;s Eltern sahen ihn zum ersten Mal nach seiner Verhaftung zu seinem Gerichtsverfahren vor zwei Wochen. Er bekannte sich dort schuldig.</p>
<p>&#8220;Wenn man so geschlagen wird, sagt man selbst gegen die eigene Mutter aus,&#8221; sagt Suad Ballasi und unterdrückt seine Tränen. &#8220;Er ist ein Kind. Seine Freunde spielen auf der Straße während er in Handschellen sitzt. Ich konnte vor Gericht nicht aufhören zu weinen. Es fühlt sich an als würde mein Herz explodieren.&#8221;</p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation &#8220;Defence for Children International&#8221; (DCI) hat in einem Bericht das israelische Militär der systematischen und institutionalisierten Misshandlung und Folter palästinensischer Kinder beschuldigt.</p>
<p>Gerard Horton ist ein Anwalt bei der DCI. Er sagt, Mohammad Ballasi&#8217;s Geschichte sei keine Ausnahme.</p>
<p>&#8220;Wir hören immer wieder von solchen Vorfällen. Israel hat die UN Konvention gegen Folter unterzeichnet &#8211; und auch die UN-Kinderrechtskonvention. Auch nach dem internationalen Gewohnheitsrecht ist es verboten, -insesondere Kinder- zu misshandeln und zu foltern.&#8221;</p>
<p>Er erzählte mir, Israel habe letzes Jahr 9.000 Palästinenser verhaftet &#8211; davon waren 700 Kinder. Mr. Horton sagt, die Militärgerichte stünden unter Druck, Fälle schnell zu bearbeiten.</p>
<p>Die Organisation DCI glaubt es wäre im Interesse von gleichsam Erwachsenen wie Kindern, auf schuldig zu plädieren. Gerard Horton sagt, Palästinenser die sich gegen die gegen sie vorgebrachten Anklagen verteidigen, würden im Endeffekt höhere Strafen erhalten.</p>
<p>Mohammad Khawaja war gerade 13 geworden, als er verhaftet wurde. &#8220;Sie haben mich am Kragen gepackt und aus dem Haus gezerrt. Je mehr ich weinte, desto mehr haben sie mir zugesetzt,&#8221; erzählt der Junge. &#8220;Meine Mutter schrie. Sie zogen mich über den Boden. Meine Knie bluteten. Sie schlugen mich mit ihren Gewehren und traten nach mir den ganzen Weg bis zum Jeep. Sie fesselten meine Hände und Füße, verbanden mir die Augen und ließen mich 24 Stunden dort ausharren. Ich dachte ich würde sterben. Später verlangten Vernehmungsbeamte von mir, dass ich andere Leute anschwärze. Ich wollte es nicht. Sie schlugen mich mit Plastikstühlen. Ich musste ein Dokument unterschreiben, das auf hebräisch verfasst war. Weder lese noch spreche ich hebräisch. Weil ich es unterzeichnet hatte sperrten sie mich ein.&#8221;</p>
<p>Das israelische Militär weist jegliche Anschuldigungen zurück, die Mißhandlung palästinensischer Jugendlicher sei Routine, doch man müsse ja auf der Hut sein vor palästinensischen Kindern, die in &#8220;Akte des Terrors&#8221; involviert seien.</p>
<p><strong>Alpträume</strong></p>
<p>Oberstleutnant Avital Leibowitz ist Sprecherin der israelischen Armee. &#8220;Auch wenn es nur ein Stein oder ein Molotov-Cocktail ist &#8211; es sind tödliche Waffen. Es spielt keine Rolle wer es getan hat &#8211; es sind tödliche Waffen,&#8221; sagt sie. &#8220;Wir erwischen fast jede Woche einen 14- oder 15-Jährigen mit einem Sprengstoffgürtel oder einer Granate an einem der Checkpoints. Wir leben in dieser Situation, und da wir uns verteidigen und diese Terroristen bestrafen müssen haben wir keine Wahl als sie zu finden und zu bestrafen &#8211; und zu hoffen dass es sich nicht wiederholt.&#8221;</p>
<p>Mohammad Khawaja hat nicht mehr richtig geschlafen seit die Soldaten gekommen sind. Er meint, die Alpträume wollten einfach nicht verschwinden.</p>
<p>Menschenrechtsgruppen appelieren an die internationale Gemeinschaft, die Vergehen Israels&#8217;  gegen Kinderrechte zu untersuchen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8186905.stm" target="_blank">BBC</a></p>
<p>relevanter Artikel:<a href="http://zmag.de/artikel/kinder-werden-geschlagen-und-gefoltert" target="_blank"> Kinder werden geschlagen und gefoltert</a></p>
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		<title>Bil&#8217;in demonstriert gegen Apartheidmauer und Verhaftungswelle</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 17:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Ramallah Region]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand & Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Adib Abu Rahma]]></category>
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		<description><![CDATA[7. August
Bei der wöchentlich in Bil&#8217;in abgehaltenen Demonstration hatten wieder Dutzende unter der Inhalation von massiv durch israelische Soldaten eingesetztem Tränengas zu leiden. Einwohner von Bil&#8217;in protestierten gemeinsam mit israelischen und internationalen Unterstützern für die Freilassung der führenden Aktivisten des Bürgerkomitees Muhammad al-Khatib und Adib Abu Rahma sowie der restlichen Gefangenen, und für eine Beendigung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>7. August</p>
<p>Bei der wöchentlich in Bil&#8217;in abgehaltenen Demonstration hatten wieder Dutzende unter der Inhalation von massiv durch israelische Soldaten eingesetztem Tränengas zu leiden. Einwohner von Bil&#8217;in protestierten gemeinsam mit israelischen und internationalen Unterstützern für die Freilassung der führenden Aktivisten des Bürgerkomitees Muhammad al-Khatib und Adib Abu Rahma sowie der restlichen Gefangenen, und für eine Beendigung der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=t6hghHyuHRk&amp;eurl=http%3A%2F%2Fpalsolidarity%2Eorg%2F&amp;feature=player_embedded" target="_blank">israelischen Kommandounternehmen gegen das Dorf Bil&#8217;in </a>und die Verfolgung von Friedensaktivisten und Mitgliedern des Bürgerkomitees gegen die Mauer.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=lAwlZQYGBnk" target="_blank">Video-Dokumentation des Protests</a><span id="more-1251"></span></p>
<p>Sobald die Demoteilnehmer am Trennungszaun, welcher etwa 60% des zum Dorf gehörenden Landes abschneidet, angekommen waren, begannen israelische Sodaten mit dem massiven Beschuss diverser Reizgase &#8211; von Gaswurfgranaten, von Gewehren abgeschossenen Gaskartuschen bis zu von Militärfahrzeugen abgefeuerter Gasmunition, welche aus 50 einzelnen Gasbomben besteht, die sich im Flug über ein Areal von etwa zehn Dunum verteilen. Kurz darauf wurde ein bereit stehender Wasserwerfer herangefahren und gegen die Demonstranten eingesetzt. Das neuerdings testweise in Bil&#8217;in zum Einsatz kommende grünliche, mit Dünger und Chemikalen versetzte Wasser verursachte bei mehrere Menschen ein Erbrechen. Einigen Berichten zufolge werden in dem Wasser besonders übel riechende Chemikalien verwendet, welche sich nicht aus der Kleidung auswaschen lassen.</p>
<p>Das Bürgerkomitee gegen die Mauer in Bil&#8217;in forderte die unverzügliche Freilassung aller Gefangenen aus dem Dorf Bil&#8217;in, einschließlich der führenden Aktivisten Muhammad al-Khatib und Adib Abu Rahma, da die gegen sie erhobenen Anklagen illegitim seien. Der friedliche Widerstand der Menschen in Bil&#8217;in sowie die israelische und internationale Unterstützung für diesen sind legale und legitime Mittel, die durch internationale Konventionen garantiert und auch von israelischen Gerichten bestätigt worden sind. Weiter wurde festgestellt, dass die israelische Repression und Bedrohung gegen Komiteemitglieder und Aktivisten inakzeptabel sei, und sie ihren Widerstand trotz all dessen fortsetzen werden. Das Komitee rief weiter alle Menschenrechtsorganisationen, Freunde und Unterstützer des Dorfes Bil&#8217;in zu Interventionen für die Freilassung der Gefangenen und zur Beendigung des von den Besatzungskräften gegen das Dorf verübten Terrors auf.</p>
<p>In einem Brief appelierte das Komitee an die Teilnehmer des <a href="http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-fatah-eroeffnet-ersten-parteitag-seit-20-jahren_aid_423242.html" target="_blank">ersten Fatah-Parteitages seit zwanzig Jahren</a>, den breiten Widerstand sowie Strategien des Widerstandes in ihr zukünftiges Programm zu integrieren.</p>
<p>Quelle: <a href="http://palsolidarity.org/2009/08/7986" target="_blank">ISM</a></p>
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		<title>Erteilung weiterer Abrissverfügungen in Ost-Jerusalem</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2009/08/07/erteilung-weiterer-abrissverfgungen-ostjerusalem</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 23:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jerusalem Region]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Häuserzerstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-Jerusalem]]></category>

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		<description><![CDATA[5. August
Acht Palästinenser wurden am Mittwoch von israelischen Polizeikräften angegriffen und verwundet, als diese Abrissorder an Bewohner im Al-Bustan Viertel in Ost-Jerusalem aushändigen wollten.
Die Polizisten setzten Tränengas gegen die Einwohner ein, als diese sich den Beamten entgegenstellten, die  Abrissverfügungen für fünf Häuser in dem dichtbevölkerten Stadtteil mitgebracht hatten, in dem derzeit bereits 90 Häusern eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>5. August</p>
<p>Acht Palästinenser wurden am Mittwoch von israelischen Polizeikräften angegriffen und verwundet, als diese Abrissorder an Bewohner im Al-Bustan Viertel in Ost-Jerusalem aushändigen wollten.</p>
<p>Die Polizisten setzten Tränengas gegen die Einwohner ein, als diese sich den Beamten entgegenstellten, die  Abrissverfügungen für fünf Häuser in dem dichtbevölkerten Stadtteil mitgebracht hatten, in dem derzeit bereits 90 Häusern eine Zerstörung droht.<span id="more-1241"></span></p>
<p>Die Polizeikräfte konfiszierten auch den Ausweis von Musa Odeh, einem Mitglied des Bürgerkomitees von Al-Bustan, welches sich dem friedlichen Widerstand gegen die Häuserzerstörungen verpflichtet hat.</p>
<p>Al-Bustan ist Teil des Gebietes Silvan, einem an die Altstadt Jerusalems grenzenden Tal. Die von Israel kontrollierte Stadtverwaltung Jerusalems gibt an, die Häuser einreißen und einen Park anlegen zu wollen.</p>
<p>Die israelischen Behörden behaupten, die palästinensischen Häuser seien ohne Baugenehmigungen errichtet worden. Diese werden Palästinensern äußerst selten erteilt. Einige der Gebäude waren jedoch bereits vor der Besetzung und Annektierung Ost-Jerusalems durch Israel 1967 gebaut worden.</p>
<p>Israel`s Anspruch auf Ost-Jerusalem, das Teil des Westjordanlandes ist, wird durch die internationale Gemeinschaft nicht anerkannt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=217023" target="_blank">Ma&#8217;an</a></p>
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		<title>Zwangsräumung von Palästinensern in Ost-Jerusalem</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 23:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flüchtlinge & Gefangene]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem Region]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsräumung]]></category>

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		<description><![CDATA[Update: Sieben der festgenommenen Aktivisten wurden nach ihrer Gerichtsvorführung mit der Auflage frei gelassen, sich drei Wochen lang nicht mehr im Stadtteil Sheikh Jarrah aufzuhalten. Ein amerikanischer Solidaritätsaktivist wurde zwecks Deportation in Abschiebehaft genommen. Eine internationale Aktivistin weigert sich, ihren Namen anzugeben und beabsichtigt, in Hungerstreik zu treten.
Rami Hannoun wird in einem Krankenhaus behandelt, nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Update: Sieben der festgenommenen Aktivisten wurden nach ihrer Gerichtsvorführung mit der Auflage frei gelassen, sich drei Wochen lang nicht mehr im Stadtteil Sheikh Jarrah aufzuhalten. Ein amerikanischer Solidaritätsaktivist wurde zwecks Deportation in Abschiebehaft genommen. Eine internationale Aktivistin weigert sich, ihren Namen anzugeben und beabsichtigt, in Hungerstreik zu treten.</em></p>
<p><em>Rami Hannoun wird in einem Krankenhaus behandelt, nachdem er von israelischen Polizeikräften geschlagen wurde.</em></p>
<p>2. August 2009</p>
<p>Zwei palästinensische Familien wurden am Sonntag gewaltsam zur Räumung ihrer Häuser in Ostjerusalem gezwungen, nachdem ein Gericht ihren Einspruch gegen die Räumungsverfügungen zurück gewiesen hatte.<span id="more-1235"></span></p>
<p>Die beiden von der Räumung betroffenen Familien Al-Ghawi und Al-Hanoun hatten seit 1956 im Sheikh Jarrah Viertel gelebt. Israel sieht angeblich die Grundstücke der Familien für ein geplantes Hotelprojekt vor.</p>
<p>Eine massive Polizeitruppe wurde für die Operation in Sheikh Jarrah eingesetzt, einem der sogenannten Grünen Linie, welche Ost- von Westjerusalem trennt, angrenzenden Stadtviertel.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LcjchhD3qBc&amp;eurl=http%3A%2F%2Fpalsolidarity%2Eorg%2F2009%2F08%2F7911&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Al-Jazeera Videobericht</a></p>
<p><strong>Gewaltsames Handgemenge</strong></p>
<p>Sherine Tadros, Al Jazeera Korrespondentin in Ost-Jerusalem, berichtete: &#8220;Laut Angehörigen der Hanoun-Familie, mit denen ich gesprochen habe, sind israelische Polizisten um 6 Uhr morgens, während die Familie schlief, ins Haus eingebrochen, wovon die draußen versträuten Glasscherben zeugen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Polizisten waren bewaffnet und zwangen die im Haus anwesenden internationalen Aktivisten und die Familienmitglieder aus dem Haus. Einige wurden mit Gummiknüppeln geschlagen, Kinder um die sechs Jahre wurden grob behandelt &#8230; es kam zum Handgemenge zwischen den Polizisten und den zwei Familien, welche versuchten in ihre Häuser zurück zu gelangen.&#8221;</p>
<p>Tadros teilte weiter mit, die internationalen Aktivisten seien verhaftet worden und einige persönliche Habe der Familien wie Kameras, Laptops und Computer seien konfisziert worden. Kurz darauf seien israelische Siedler erschienen und hatten umgehend begonnen, unter Polizeischutz in die Häuser einzuziehen.</p>
<p>UN-Behörden, das US-Außenministerium sowie das britische Konsulat verurteilten das israelische Vorgehen.</p>
<p>&#8220;Wir missbilligen die völlig inakzeptablen Maßnahmen Israels, im Zuge derer palästinensische Familien, die als Flüchtlinge bei der UNWRA registriert sind, von israelischen Sicherheitskräften aus ihren Häusern vertrieben wurden, damit sich Siedler ihren Besitz aneignen können,&#8221; sagte Richart Miron, Sprecher des Büros des Sonderkoordinators der Vereinten Nationen für den Nahen Osten.</p>
<p><strong>&#8220;Eklatanter Rechtsbruch&#8221;</strong></p>
<p>Einwohner des Sheikh Jarrah Viertels in Ost-Jerusalem, insgesamt 28 Familien, hatten am 6. Mai eine Pressekonferenz abgehalten, um auf das vom israelischen Bezirksgericht an die beiden Familien erlassene Ultimatum, binnen zehn Tagen ihre Häuser zu Räumen, andernfalls mit der Zwangsräumung als Strafmaßnahme rechnen zu müssen, aufmerksam zu machen.</p>
<p>Maher Hanoun, einer der 53 betroffenen Familienangehörigen äußerte in einer Erklärung: &#8220;Die Fälle Al-Ghawi und Al-Hanoun sind Teil einer aktuell laufenden Kampagne zweier jüdischer Siedlerorganisationen (Nahalat Shimon), die darauf abzielt, 28 Häuserblöcke, welche 1956 für Flüchtlinge erbaut worden waren, in eine jüdische Siedlung umzuwandeln.&#8221; Hanoun appelierte an die internationale Gemeinschaft, Menschenrechtsorganisationen und die EU, Druck auf Israel auszuüben, um es daran zu hindern, eine ethnische Säuberung an der palästinensischen Bevölkerung Ost-Jerusalems auszuführen.</p>
<p>1982 hatten israelische Siedlerorganisationen damit begonnen, Mietzahlungen von den palästinensichen Familien in Sheikh Jarrah, die dort bereits beinahe 30 Jahre lebten, einzufordern &#8211; als viele der Familien die Zahlungen verweigerten wurden die ersten Räumungsverfügungen erteilt.</p>
<p>Ein Rechtsstreit zog sich über die Jahre hin, bis das Gericht im Jahr 2006 urteilte, die Siedlerorganisationen hätten keine Rechte auf das Land, worauf die Registrierungsbehörde ihnen die Besitztitel entzog.</p>
<p><strong>Siedlungsexpanison</strong></p>
<p>Trotz rechtshängiger Verfahren und ohne rechtmäßige Besitzestitel auf das Land haben die Siedlerorganisationen ihre Eigentumsansprüche 2008 an ein Investmentunternehmen verkauft, welches beabsichtigt die 28 Wohntrakte zu zerstören um 200 Siedlungseinheiten für neue jüdische Immigranten zu erbauen.</p>
<p>Die Siedlungen haben sich zu einem Knackpunkt in den Beziehungen zwischen Israel und den USA entwickelt. Berichten zufolge bastelt die Stadtbehörde Jerusalems derzeit ein zwei weiteren Bauplänen, welche die Konstruktion weitere 150 Wohneinheiten für Israelis, insgesamt wären es 350, sowie den Bau einer Synagoge in Sheikh Jarrah vorsehen.</p>
<p>Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat sagte: &#8220;Wenn der israelische Ministerpräsident die Siedlungsaktivitäten weiter treibt, wird er damit die Bemühungen um eine Wiederbelebung des Friedensprozesses untergraben. &#8230; Einmal mehr zeigt Israel seine völlige Unfähigkeit, internationales Recht zu respektieren. Neue Siedler aus dem Ausland werden samt ihrem Hausrat in den palästinensischen Häusern untergebracht, während 19 obdachlos gemachte Kinder keinen Platz zum schlafen haben werden.&#8221;</p>
<p>Obwohl Benyamin Netanyahu, der israelische Ministerpräsident, kürzlich auf Druck der USA hin der Errichtung eines Palästinenserstaates unter Vorbehalt zustimmte, hat er den Forderungen nach einem Einfrieren der Siedlungsexpansion stets Absagen erteilt.</p>
<p>Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 annektierte Israel Ost-Jerusalem und erklärte Jerusalem zur ungeteilten Hauptstadt des jüdischen Staates Israel, ein Schritt der von der internationalen Gemeinschaft nie anerkannt wurde.</p>
<p>Quelle: <a href="http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/08/2009825148146153.html" target="_blank">Al Jazeera</a>, <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hce1b3lWDANrCmFY5sLsCEWLGOCA" target="_blank">AFP</a>, <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3756057,00.html" target="_blank">YNet</a></p>
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		<title>Fotos bezeugen den Einsatz von Flechettes im Gaza-Krieg</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 22:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Todespfeile aus Israel
Flechettes sind tödliche kleine Pfeile, die zu Hunderten von Panzern aus abgeschossen werden und schreckliche Wunden reissen. Neue Fotos zeigen, dass Israel sie gegen Palästinenser eingesetzt hat.
Sie sehen aus wie Dart-Pfeile und stecken in der Wand eines Hauses in der Ortschaft Mughraka im Gaza-Streifen – das zeigen Bilder der Nachrichtenagentur AP vom Januar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="10px;" src="http://files.newsnetz.ch/story/2/1/0/21026824/15/topelement.jpg" alt="topelement Fotos bezeugen den Einsatz von Flechettes im Gaza Krieg" width="307" height="185" title="Fotos bezeugen den Einsatz von Flechettes im Gaza Krieg" /><em>Todespfeile aus Israel</em></p>
<p>Flechettes sind tödliche kleine Pfeile, die zu Hunderten von Panzern aus abgeschossen werden und schreckliche Wunden reissen. Neue Fotos zeigen, dass Israel sie gegen Palästinenser eingesetzt hat.</p>
<p>Sie sehen aus wie Dart-Pfeile und stecken in der Wand eines Hauses in der Ortschaft Mughraka im Gaza-Streifen – das zeigen Bilder der Nachrichtenagentur AP vom Januar 2009. Diese Pfeile heissen in der Fachsprache Flechettes und reissen fürchterliche Wunden.<span id="more-1229"></span></p>
<p>Zwischen 5000 und 8000 solcher pfeilförmigen Projektile werden in eine 120-Millimeter-Granate gepackt, die von Panzern verschossen werden. Die Geschosse explodieren in der Luft und streuen die Pfeile mit Hochgeschwindigkeit über ein 300 mal 100 Meter grosses Gebiet.</p>
<p><em>Fürchterliche Verletzungen</em></p>
<p>Auf der Waffen-Fachhomepage «Waffenhq.de» steht darüber: «Im menschlichen Körper führen diese Geschosse zu fürchterlichen Verletzungen, welche Anlass waren, sie international zu ächten und auf Kriegsschauplätzen zu verbieten. Denn im Zielmedium wird das Flechette instabil und verformt sich. So verbog sich die Spitze bei den Nato-Tests angelhakenförmig oder das gesamte Geschoss nahm eine U-Form an. Das Flechette neigt aber auch dazu sich im Ziel um 90 bis 180 Grad zu drehen. Durch diese Verformungen und Querbewegungen gibt das Projektil einen Grossteil seiner Energie ab und reisst eine vergleichsweise grosse Wundhöhle.»</p>
<p><img class="alignleft" style="10px;" src="http://files.newsnetz.ch/story/2/1/0/21026824/15/1.jpg" alt="1 Fotos bezeugen den Einsatz von Flechettes im Gaza Krieg" width="234" height="169" title="Fotos bezeugen den Einsatz von Flechettes im Gaza Krieg" />Und weiter heisst es da: «Alle gängigen Schutzwesten, Gefechtshelme und Stahlhelme wurden bei den Nato-Tests erfolgreich überwunden. Dabei zog das Geschoss oftmals Teile dieses Schutzes wie auch Teile normaler Kleidung mit in den Wundkanal, welche dort ebenfalls Verletzungen hervorrufen können. Insbesondere Schutzwestenteile, die sich im Bereich um die Wunde herum ausbreiten, führen zu Sekundärverletzungen.»</p>
<p><em>Verboten oder nicht?</em></p>
<p>Für Amnesty International ist klar, dass Israel diese Waffe nicht nur seit Jahren sondern auch im jüngsten Gaza-Krieg eingesetzt hat. Laut AI seien Flechettes aber entwickelt worden, um dichte Vegetation zu durchdringen und dürften nie in eng besiedelten Gebieten eingesetzt werden.</p>
<p>Unklar ist, ob die kleinen Todespfeile auf Kriegsschauplätzen verboten sind oder nicht. Laut «BBC» und dem «Independent» behauptet das israelische Militär seit längerem, dass sie es nicht sind.</p>
<p>Mehrere tödliche Angriffe gemeldet</p>
<p>Laut Amnesty wurden am 5. Januar südwestlich von Beit Hanoun zwei Personen auf einer Hauptstrasse durch Flechettes getötet und mehrere verletzt.</p>
<p>Als eines von mehreren weiteren Beispielen wird der Tod von drei Personen in Mughraka genannt. Dort seien am 7. Januar Flechettes abgeschossen worden.</p>
<p>Quelle: Tagesanzeiger.ch/Newsnetz</p>
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		<title>Palästinenser und schwedische Aktivistin bei Protest mit scharfer Munition angeschossen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 11:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Ramallah Region]]></category>
		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand & Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Bil'in]]></category>
		<category><![CDATA[Budrus]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Ni'lin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, dem 30. Januar 2009 verwundete die israelische Armee bei dem wöchentlichen Protest gegen den Mauerbau im palästinensischen Dorf Ni&#8217;lin nahe Ramallah durch Schüsse zwei DemonstrantInnen. Ulrika Andersson, 31, wurde mit einem scharfen Geschoss ins Bein getroffen. Frau Andersson, aus der schwedischen Stadt Göteburg, nahm an einer gewaltfreien Demonstration teil, als ein israelischer Soldat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 30. Januar 2009 verwundete die israelische Armee bei dem wöchentlichen Protest gegen den Mauerbau im palästinensischen Dorf Ni&#8217;lin nahe Ramallah durch Schüsse zwei DemonstrantInnen. Ulrika Andersson, 31, wurde mit einem scharfen Geschoss ins Bein getroffen. Frau Andersson, aus der schwedischen Stadt Göteburg, nahm an einer gewaltfreien Demonstration teil, als ein israelischer Soldat aus etwa 50 m Entfernung mit einer erst seit kurzem eingesetzten 0.22 Kaliber Kugel auf sie schoss. Die Kugel durchschlug ihr unteres rechtes Bein.<span id="more-1213"></span><br />
Ein 19jähriger Jugendlicher aus dem Dorf wurde ebenfalls mit einer 0.22 Kaliber Kugel in den Fuß getroffen. Fragmente der Kugel stecken noch in seinem Fuß. Beide Verletzte wurden zur Notbehandlung ins Sheikh Zaid Krankenhaus in Ramallah gebracht, wo der 19-jährige derzeit operiert wird.</p>
<p>ZeugInnen sagen aus, dass die Demonstration bereits beendet war, als die beiden DemonstrantInnen angeschossen wurden. Die israelische Armee habe das Feuer auf die DemonstrantInnen eröffnete, als diese sich auf dem Rückweg befanden.</p>
<p>&#8220;Ich hatte Glück, dass mir nur in die Wade geschossen wurde. Viele BewohnerInnen von Ni&#8217;lin sind nicht so gut davongekommen und haben durch die israelische Aggression schwerere Verletzungen erlitten und vier wurden getötet. Den Soldaten war  bewusst, dass es eine internationale Präsenz bei der Demo gab, und sie haben mich ganz offensichtlich gesehen.&#8221; &#8211; Ulrika Andersson<br />
Seit dem Beginn der Massaker in Gaza (27.12.08) hat die israelische Armee in mehreren Dörfern in der besetzten West Bank neue Waffen ausprobiert. Eine dieser neuen Waffen ist die 0.22 Kaliber Kugel, die keine Geräusche macht, wenn sie abgeschossen wird. Aufgrund des kleinen Kalibers dringt sie leicht in den Körper ein und verursacht innere Verletzungen. Seit der Einführung dieser neuen Munition wurden bereits 8 Menschen aus den Dörfern Bi&#8217;lin, Ni&#8217;lin and Budrus mittels dieser verletzt.<br />
In zwei Fällen blieb die Kugel im Knie der Angeschossenen stecken, in einem anderem wurde ein Demonstrant in den Bauch getroffen, was zu inneren Blutungen<br />
führte.</p>
<p>Der Bau der israelischen Apartheidsmauer und von Straßen, die nur Israelis benutzen dürfen, wird das Dorf Ni&#8217;lin  von 40% seines Landes abschneiden. Seit 1948 hat das Dorf damit 85% seines ehemaligen Landes verloren. Internationale und israelische AktivistInnen haben sich den Demonstrationen gegen den Bau der Mauer in Ni&#8217;lin  angesclossen, seitdem das Dorf im Mai 2008 seine regelmäßigen Proteste startete. Im März 2008 erließen die israelischen Authoritäten eine Verordnung, die es israelischen Streitkräften erlaubt, direkt mit scharfer Munition auf DemonstratInnen zu schießen,  die versuchen, in der Nähe der Mauer zu<br />
protestieren, es sei denn, Israelis oder Internationale befinden sich zwischen den DemonstratInnen, wie die israelsche Tageszeitung <a href="http://www.maannews.net/en/index.php?opr=ShowDetails&amp;ID=28361">Maariv</a> berichtete.<br />
Kontakte für weitere Informationen:<br />
Ulrika Andersson (Schwedisch und English) – 00972-598-521 158<br />
Thea Johannson (Schwedisch und Englisch) – 00972-598-531 036<br />
Wendy (Deutsch und Englisch) – 00972-598-474 693 oder 00972-549-242 670<br />
International Solidarity Movement &#8211; Medienbüro – 00972-2-297 1824<br />
Adam Taylor (Englisch) – 00972-598-503948</p>
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		<title>Videos dokumentieren den Einsatz von Phosphorbomben in Gaza</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 22:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gazastreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Phosphor]]></category>

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		<description><![CDATA[Phosphorbomben in Gaza &#8211; der Beweis
Am Dienstag, dem 13. Januar griffen israelische Truppen Khoza&#8217;a, eine kleine ländliche Gemeinde öslich von Khan Yunis im Süden des Gazastreifens an. Dabei wurden weissen Phosphor enthaltende Raketen eingesetzt. Dr. Ahmed Almi vom Al-Nasser Krankenhaus in Khan Yunis beschreibt ernsthafte Verletzungen und chemische Verbrennungen, die das lange nach der Explosion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Phosphorbomben in Gaza &#8211; der Beweis</strong></p>
<p>Am Dienstag, dem 13. Januar griffen israelische Truppen Khoza&#8217;a, eine kleine ländliche Gemeinde öslich von Khan Yunis im Süden des Gazastreifens an. Dabei wurden weissen Phosphor enthaltende Raketen eingesetzt. Dr. Ahmed Almi vom Al-Nasser Krankenhaus in Khan Yunis beschreibt ernsthafte Verletzungen und chemische Verbrennungen, die das lange nach der Explosion am Körper weiterbrennende weisse Pulver anrichtet.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/world/video/2009/jan/16/gaza-israel-khan-yunis-white-phosphorus">1: Link zum Video bei The Guardian (von Fida Qishta)</a></p>
<p>Die Angriffe zwangen die Bewohner von Khoza&#8217;a zur Flucht. 14 Menschen wurden hier getötet, 50 wurden verwundet und Dutzende von Häusern zerstört. Bewohner, die nun in den Überresten ihrer Häuser nach noch Brauchbarem suchen, klagen in diesen persönlichen Berichten diverse Verbrechen gegen ihre Menschenrechte an.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/world/video/2009/jan/16/gaza-israelandthepalestinians">2: Link zum Video bei The Guardian (von Fida Qishta)</a></p>
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		<title>Hinrichtung eines Farmers in Hebron</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hebron Region]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[israelisches Militär]]></category>

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		<description><![CDATA[Während des Massakers an mehr als 1.300 Palästinensern im Gazastreifen, das weltweite Protestwellen ausgelöst hat, blieb das Westjordanland, von internationalen Medien völlig ausgeblendet, unvermindert dem brutalen Griff der israelischen Besatzungsarmee ausgeliefert. Diese Woche wurde ein Familienvater in Hebron von israelischen Soldaten kaltblütig ermordet.
Am Dienstag Morgen erinnerte der Tod des 35-jährigen Farmers Yasser Saqr Ismail Tameizials [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während des Massakers an mehr als 1.300 Palästinensern im Gazastreifen, das weltweite Protestwellen ausgelöst hat, blieb das Westjordanland, von internationalen Medien völlig ausgeblendet, unvermindert dem brutalen Griff der israelischen Besatzungsarmee ausgeliefert. Diese Woche wurde ein Familienvater in Hebron von israelischen Soldaten kaltblütig ermordet.</p>
<p>Am Dienstag Morgen erinnerte der Tod des 35-jährigen Farmers Yasser Saqr Ismail Tameizials schmerzhaft daran &#8211; so ein Kommentar der Menschenrechtsorganisation Al-Haq- , &#8220;dass auch während der entsetzlichen illegalen Angriffe Israel&#8217;s auf den Gazastreifen der Alltag der Palästinenser im Westjordanland weiterhin von der repressive Besatzungspolitik Israels bestimmt wird.&#8221;<span id="more-1186"></span></p>
<p>Yasser besaß eine von Israel ausgestellte Genehmigung, die ihm erlaubte seine von der israelischen &#8220;Sicherheitsmauer&#8221; abgeschnittenen Ländereien zu erreichen. Zwei Augenzeugen konnten den folgenden Vorfall von einem angrenzenden Feld aus beobachten. Etwa 500 Meter von der Mauer, die in diesem Gebiet aus elektronisch gesichertem Stacheldrahtzaun besteht, befand sich Yasser Tameizi zusammen mit seinem sechsjährigen Sohn.</p>
<p>Um 11 Uhr am Dienstag Morgen drangen vier israelische Soldaten auf Tameizi&#8217;s Land und befahlen seinem Jungen sich zu entfernen, was dieser auch tat. Daraufhin trat einer der Soldaten auf den Vater ein. Tameizi versuchte sich zu verteidigen, doch zwei Soldaten schlugen ihn zu Boden und fesselten seine Hände hinter seinem Rücken. Er wurde am Boden fest gehalten wobei die beiden Soldaten auf ihm drauf saßen während die anderen zusahen.</p>
<p>Kurz darauf traf ein israelisches Militärfahrzeug ein, auf dessen Rücklade Tameizi 15 Minuten später mit verbundenen Händen und Augen geworfen wurde. Das Fahrzeug bewegte sich dann in Richtung des Zauns, wie die Augenzeugen berichteten. Um 13:30 kam ein APC hinzu (Armored Personnell Carrier = gepanzerter Truppentransporter) und fuhr 10 Minuten später gemeinsam mit dem Militärjeep in Richtung Tarqumiya Checkpoint.</p>
<p>Die Organisation Palästinensischer Roter Halbmond erhielt um etwa 15 Uhr einen Telefonanruf, worin israelische Soldaten deren Mitarbeiter aufforderten, Tameizi, der sich noch in Gewahrsam des israelischen Militärs befand, abzuholen.</p>
<p>Seinen Transport zum Krankenhaus überlebte Yasser Tameizi nicht mehr.</p>
<p>Er war angeschossen worden und erlag seinen Verletzungen. Eine Kugel war in seinen Bauch gedrungen und im unteren Rückenbereich wieder ausgetreten. Dem Roten Halbmond zufolge wurde er offensichtlich aus nächster Nähe erschossen, während er wahrscheinlich auf dem Boden lag oder saß und jemand von oben auf ihn zielte und schoss.</p>
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		<title>Hilferuf aus Gaza: Mach etwas! Mach Mehr!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 20:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Update: Al-Jazeera Interview mit Mads Gilbert
SMS von Mads Gilbert, norwegischer Arzt im Gazastreifen, Palästina, 3.1.2009
&#8220;Sie haben vor zwei Stunden den zentralen Gemüsemarkt von Gaza bombardiert. 80 Verletzte, 20 Tote, alle kamen hierhin nach Shifa. Wir waten im Tod, Blut und Amputationen. Viele Kinder. Schwangere Frauen. Ich habe noch nie etwas so Schreckliches erlebt.
Jetzt hören wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.scharf-links.de/typo3temp/pics/a4b12f7cfb.jpg" alt="a4b12f7cfb Hilferuf aus Gaza: Mach etwas! Mach Mehr!" width="285" height="337" title="Hilferuf aus Gaza: Mach etwas! Mach Mehr!" /></p>
<h2><strong>Update: Al-Jazeera <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GDjthFt6EZg&amp;eurl=http://www.opednews.com/populum/diarypage.php?did=11490">Interview mit Mads Gilbert</a></strong></h2>
<p><em>SMS von Mads Gilbert, norwegischer Arzt im Gazastreifen, Palästina, 3.1.2009</em></p>
<p>&#8220;Sie haben vor zwei Stunden den zentralen Gemüsemarkt von Gaza bombardiert. 80 Verletzte, 20 Tote, alle kamen hierhin nach Shifa. Wir waten im Tod, Blut und Amputationen. Viele Kinder. Schwangere Frauen. Ich habe noch nie etwas so Schreckliches erlebt.</p>
<p>Jetzt hören wir Panzer.</p>
<p>Erzähl es weiter, sende diese Meldung weiter, ruf es weiter.</p>
<p>MACH ETWAS!</p>
<p>MACH MEHR!</p>
<p>Wir leben jetzt im Geschichtsbuch!&#8221;</p>
<p><em>Aus dem Norwegischen übersetzt von Ro.</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.scharf-links.de/57.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=3437&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=68ec9dde62">Scharf Links</a></p>
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		<title>Dutzende bei Bombardierung einer Schule ermordet</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 20:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gazastreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Massaker]]></category>
		<category><![CDATA[UNRWA]]></category>

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		<description><![CDATA[Mindestens 40 Menschen wurden heute beim Beschuss einer UN-Schule im Gazastreifen getötet, Dutzende mehr wurden verwundet. Die Organisation der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hatte am Sonntag die von ihr betriebenen Schulen für Zuflucht suchende Palästinenser geöffnet, nun wurde eine dieser Schulen selbst Ziel der israelischen Angriffe. Zwei oder drei Panzerbomben waren vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mindestens 40 Menschen wurden heute beim Beschuss einer UN-Schule im Gazastreifen getötet, Dutzende mehr wurden verwundet. Die Organisation der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hatte am Sonntag die von ihr betriebenen Schulen für Zuflucht suchende Palästinenser geöffnet, nun wurde eine dieser Schulen selbst Ziel der israelischen Angriffe. Zwei oder drei Panzerbomben waren vor der Schule detoniert, wo sich zu der Zeit hunderte von Flüchtlingen aufgehalten hatten. <span id="more-1119"></span></p>
<p>John Ging, Direktor der UNRWA in Gaza erklärte, die Organisation habe der israelischen Armee exakte geographische Koordinationsdaten ihrer Einrichtungen gegeben, und die Schule befinde sich in Mitten einer bewohnten Ortschaft.</p>
<p>&#8220;Natürlich war es gänzlich unvermeidbar, dass ein Artilleriebeschuss in solch einem Gebiet eine Hohe Anzahl an Toten fordern würde&#8221;, sagte er.</p>
<p>&#8220;Erste Untersuchungen ergaben, dass feindlicher Beschuss aus einer der UN-Einrichtungen auf unsere Einheiten ausging&#8221;, rechtfertigte Mark Regev, Sprecher des israelischen Ministerpräsidenten. &#8220;Unsere Einheit entgegnete den Angriff. Die folgenden Explosionen entsprachen nicht den Proportionen der verwendeten Munition.&#8221;</p>
<p>Avital Liebowitz, ein israelischer Militärsprecher, führte aus, die Hamas habe die Einrichtungen mit versteckten Sprengladungen versehen, und es habe keine andere Möglichkeit gegeben, als Vergeltung zu üben. &#8220;So ist es eben in Kriegen, wir haben uns diesen Krieg nicht ausgesucht. Die Hamas aber hat sich entschlossen Israelis anzugreifen, wir haben sie zu nichts gezwungen, die Hamas hat den Terror gewählt.&#8221;</p>
<p>Azmi Bishara, ehemaliges arabisches Mitglied der Knesset (israelisches Parlament), sagte im Gespräch mit Al Jazeera, die Hamas-Raketen seien ein &#8220;Protestschrei&#8221; gegen eine &#8220;Besatzungsmacht&#8221;. &#8220;Es sind die Waffen der Schwachen, genutzt um ihren Willen zu bekunden. Israel fragt &#8216;Was würde jeder andere Staat tun, wenn es von Raketenbeschuss bedroht wäre? Es würde handeln&#8217;. Aber Israel ist kein normaler Staat, es ist eine Besatzungsmacht, ein kolonialer Staat und die Menschen in Gaza leben in einem Belagerungszustand.&#8221;</p>
<p>Zuvor wurden heute bereits zwei Menschen durch Artilleriebeschuss in einer Schule in Khan Yunis getötet und drei bei einem Luftangriff auf eine Schule im Shati Flüchtlingslager in Gaza Stadt.</p>
<p>Mehr als 640 Menschen wurden bislang getötet und 2800 verwundet. Bleibt die medizinische Versorgungslage so dramatisch wie in den vergangenen Tagen aufgrund der Weigerung Israel&#8217;s, die Grenzen für Hilfsgüter zu öffnen, so werden Schätzungen zufolge 60 % der Verwundeten nicht überleben!</p>
<p>Quelle: Al Jazeera</p>
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