Wie Hamas-Quellen berichteten, nahmen Sicherheitskräfte der palästinensischen Autonomiebehörde am Samstag 16 Mitglieder und Anhänger der Hamas in verschiedenen Teilen der Westbank gefangenen. Die Festnahmen ereigneten sich in und um die die Städte Tubas, Nablus, Qalqiliya und Tulkarem. (more…)
In verschiedenen Städten des Westjordanlandes gingen Sicherheitskräfte der palästinensischen Autonomiebehörde am Mittwoch gegen Anhänger der Hamas vor. Wie das Hamas nahestehenden Palestinian Information Center berichtet, wurden in den letzten 24 Stunden mehrere soziale Einrichtungen gestürmt und 23 Palästinenser verhaftet. (more…)
Eine Stunde vor in Kraft treten des Waffenstillstandes im Gazastreifen bombardierte die israelische Armee am Donnerstagmorgen verschiedene Ziele im Gazastreifen, wobei ein Palästinenser ums Leben kam. Einige Stunden später berichteten palästinensische Medien über einen Einarsch der israelischen Armee in die Westbank-Stadt Qalqiliya. Im Zuge der noch anhaltenden Angriffe wurden bisher drei Wohnhäuser zerstört und fünf Zivilisten verschleppt.(more…)
Im Januar 2007 startete die israelische Menschenrechtsorganisation das Videoprojekt „Shooting Back“ (Zurückschießen), welches den Alltag der Palästinenser der israelischen und internationalen Öffentlichkeit zugänglich machen soll. Über 100 Videokameras wurden seitdem an palästinensische Familien an Orten besonders hoher israelischer Gewalt verteilt.
Folgendes Video entstand am 29. August 2007 in der Stadt Qalqilya, als israelische Soldaten sieben Häuser zerstörten. (more…)
Am Donnerstag, dem 21. Februar demonstrierten 50 Kinder zusammen mit ihren Lehrern, anderen Palästinensern, Israelis und Ausländern gegen den Abriss ihres Kinder-Vergnügungsparks in Azzoun.
Drei Wochen bevor der Freizeitpark am 15. März durch die israelische zerstört werden wird, spielten die Kinder in den Überresten des Geländes, welches bereits zuvor Opfer israelischer Zerstörungen wurde. Währendessen hielten Ortsrepräsentanten und israelische und ausländische Friedensaktivisten Reden und demonstrierten mit Schildern und Flaggen ihren Widerstand zu dem bevorstehenden Abriss. (more…)
Am Freitag gegen 16 Uhr verhängte das israelische Militär eine weitere Ausgangssperre in Azzoun. Grenzpolizisten drangen in mehrere palästinensische Wohnhäuser ein und griffen dabei mehrere Palästinenser und einen internationalen Menschenrechtsbeobachter (HRW) gewaltsam an.
Die Bewohner des palästinensischen Dorf Azzoun nahe Qalqilya steht weiterhin unter Ausgangssperre, nachdem die israelische Armee am 8. Februar in einer groß angelegten Invasion in das Dorf einrückte. Das Dorf mit 11.000 Einwohner wird dauerhaft von der israelische Armee belagert.Seit die israelische Armee am Freitag gegen 19 Uhr einrückte dürfen die Bewohner weder ihre Häuser verlassen, noch ihre Geschäfte öffnen. Bis auf zwei wurden alle Straßen mit Straßensperren in Form hoher Erdhügel versehen. (more…)
Am Donnerstagnachmittag drangen Truppen der israelischen Armee und Grenzpolizei in die palästinensischen Dörfer Azzoun und Izbat At-Tabib ein. Ein 18-jähriger palästinensischer Jung wurde angeschossen, sowie ein geistig Behinderter schwer verprügelt und anschließend verschleppt. Gegen 15 Uhr drangen drei Fahrzeuge der israelischen Armee in das Dorf Azzoun ein, während ein weiteres Fahrzeug die Zufahrtstraße zum Ort blockierte. Die Soldaten fuhren durch das ganze Dorf und riefen eine Ausgangsperre aus. Zu diesem Zeitpunkt, sowie einige Stunden später wurden einige junge Männer von israelischen Soldaten gefangen genommen. (more…)
Am Donnerstagnachmittag drangen Fahrzeuge und 6-8 Soldaten der israelischen Armee in das Dorf Azzoun ein. Rauch- und Schallgranaten wurden in verschiedene Häuser geworfen und schließlich die Wohnung einer palästinensischen Familie besetzt.
Die Bewohner, bestehend aus Mann und Frau und einer älteren Mutter, betraten ihre Wohnung zusammen mit zwei Menschenrechtsbeobachtern (HRWs). Dabei fanden sie drei schwer bewaffnete Soldaten vor, welche ihr Schlafzimmer als Scharfschützenposition benutzten. Aus diesem Zimmer konnte man das ganze Dorfzentrum überblicken. (more…)
Am Freitag, dem 4. Januar stürmten ca. zehn israelische Armeejeeps und Truppentransporter das Dorf Azzun, nahe Qalqiliya. Die Besatzungsarmee blieb den ganzen Tag über im Dorf und terrorisierte die Bevölkerung mit Schallgranaten und Gummigeschossen. Einem palästinensischen Jungen wurde in den Oberschenkel geschossen. Als er wehrlos am Boden lag schossen israelische Soldaten ein zweites Mal auf ihn. (more…)
In nur wenigen Monaten wird der Kinder-Vergnügungspark am Rande des palästinensischen Ortes Azzuns in Trümmern liegen, zerstört durch die israelische Besatzungsarmee (IOF). Die offizielle Begründung ist die fehlende Baugenehmigung durch israelische Behörden, obwohl sich der Park auf palästinensischem Land befindet.
Bereits Anfang 2006, zerstörte die IOF Teile des Vergnügungsparks. Die Aktion dauerte damals nicht länger als eine Stunde.
Am Montag, dem 3. Dezember marschierte die israelische Armee ein weiteres Mal in das palästinensische Dorf Azzun ein. Dabei entführten israelische Undercover-Einheiten den 16-jährigen Mahmud Raduan, befragten und folterten ihn für mehrere Stunden.
Mahmud war mit einem Eselkarren und seinem Freund, entlang der Straße 55, nahe des Dorfes Izbat at-Tabib, unterwegs zu dem Farmland eines Freundes in der Nähe von An-Nabi Elyas, als ein scheinbar palästinensisches Taxi neben ihnen anhielt. Israelische Undercover-Einheiten, gekleidet in palästinensischer Zivilkleidung richteten eine Waffe auf die beiden Jugendlichen und zwangen sie, sich an der Leitplanke hinzusetzen. Nach ca. 30 Minuten durfte Mahmuds Freund den Ort verlassen, während Mahmud mit den Worten: „wir haben etwas gegen dich in der Hand; wir wissen, dass du Probleme machst.“ in der Gewalt der Israelis behalten wurde.
Am Dienstag, dem 27.November drangen ca. 200 israelische Soldaten in die palästinensische Stadt Azzun ein, verwundeten drei Jugendliche, verschleppten zwei Männer und griffen ausländische Menschenrechtsbeobachter an.Anwohner berichteten, dass über 200 Soldaten und israelische Spezialeinheiten gegen Uhr die Altstadt des Ortes betraten und sich an verschiedenen Stellen der schmalen Gassen in Position brachten. Wohnhäuser wurden mit scharfer Munition und Schallgranaten beschossen. Anwohner berichteten außerdem, dass erst einige Soldaten der israelischen Besatzungsarmee (IOF) in das Dorf eindrangen, woraufhin ihnen ca. 30 Minuten später mehrere Militärtransporter, Jeeps und zwei Minibusse mit Sondereinheiten folgten. (more…)
Mit der Unterstützung israelischer und ausländischer Aktivisten, beseitigten die Bewohner der palästinensischen Stadt Izbat at-Tabib heute eine neue Straßensperre, die ihren Ort zur Hauptverkehrstraße, Richtung Nablus und Qalqilya, abriegelte.Gegen 11.30 Uhr begannen Palästinenser, Israelis und Ausländer den Erdhügel, mit welchem die israelische Armee die Straßensperre zusätzlich versehen hatte, zu entfernen. Innerhalb von zehn Minuten erreichte israelische Soldaten den Ort und drohten Gewalt anzuwenden, wenn die Menschen nicht innerhalb von zehn Minuten verschwunden seien. (more…)
Am Abend des 26. Novembers, gegen 17 Uhr wurden vier internationale Menschenrechtsbeobachter (HRWs) in das palästinensische Dorf Azzun gerufen. Mindestens sieben israelische Soldaten hatten dort ein palästinensischen Haus umzingelt und feuerten Schall- und Blendgranaten, sowie scharfe Munition in die Stadt. Ein temporärer Kontrollpunkt (flying checkpint) wurde errichtet und Zufahrten zur Hauptstraße abgesperrt. (more…)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag stürmten israelische Siedler die palästinensische Stadt al-Funduq. Die Angriffe beginnen gegen 20 Uhr, nachdem sich ca. 300 Siedler aus der Siedlung Qedemim versammelt hatten und in die Stadt eindrangen. Mehre palästinensische Wohnhäuser wurden umstellt, Steine geworfen, Fenster zerschlagen und Autos demoliert. Mehrer palästinensische Männer wurden zusammen geschlagen und es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 $. (more…)
Das palästinensische Dorf Azzun und seine Bewohner wurden heute wieder Opfer einer Operation des israelischen Militärs. Israelische Soldaten verschleppten zwei palästinensische Jugendliche und drohten ausländischen Menschenrechtsbeobachtern mit Erschießung. In den letzten Wochen marschierte die israelische Armee wiederholt in das Dorf ein, verhängte Ausgangsperren, führte Massenfestnahmen durch, stürmte Wohnhäuser und riegelte Straßen ab. (more…)
Ein weiteres Mal marschierte am Freitag, dem 23. November die israelische Armee in das palästinensische Dorf Azzun ein. Zwei internationale Menschenrechtsbeobachter (HRWs) wurden von israelischen Soldaten verprügelt. Bei dem Versuch die Invasion zu dokumentieren, wurden zudem ihre Kameras gestohlen.Gegen 11 Uhr stürmten israelische Soldaten das Dorf, warfen Schallbomben, schossen mit scharfer Munition und versuchten so die lokale Bevölkerung einzuschüchtern. Als zwei HRWs aus sie zu kamen und sie nach dem Grund ihrer Aktionen fragten, bekamen sie die Antwort: „Dies ist israelisches Land … Dies ist jüdisches Land. Verschwindet!“ Sie fragten die HRWs, ob sie den Ausdruck „schießen um zu töten (shoot to kill)“ verstünden und wiesen darauf hin, dass dies der Befehl wäre, unter dem sie vorgingen. (more…)