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	<title>International Solidarity Movement Germany</title>
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	<description>Solidarität braucht mehr als Worte. Schutz, Öffentlichkeit und Unterstützung für die Menschen Palästinas.</description>
	<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 10:57:28 +0000</pubDate>
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		<title>Israelische Armee schließt Radiosender in Hebron</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 10:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Israelische Truppen stürmten am Mittwoch die Räume dreier Radiosender in der Stadt Hebron. Zwei Mitarbeiter wurden dabei gefangenen genommen und die technischen Anlagen der Sender beschlagnahmt. Alle drei Sender mussten ihren Sendebetrieb einstellen.
Die betroffenen Radiostationen sind „One FM“, Al-Huriyya (Freiheit) und al-Majd.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Israelische Truppen stürmten am Mittwoch die Räume dreier Radiosender in der Stadt Hebron. Zwei Mitarbeiter wurden dabei gefangenen genommen und die technischen Anlagen der Sender beschlagnahmt. Alle drei Sender mussten ihren Sendebetrieb einstellen.<span id="more-762"></span></p>
<p>Die betroffenen Radiostationen sind „One FM“, Al-Huriyya (Freiheit) und al-Majd.</p>
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		<title>Israelische Armee und Autonomiebehörde stürmen Waisenhäuser</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/08/19/israelische-armee-und-autonomiebehorde-sturmen-waisenhauser</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 12:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In einer scheinbar mit der israelischen Armee koordinierten Operation stürmten am Montag Dutzende Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde ein Internat und ein Waisenhaus nahe der Stadt Hebron. Erst wenige Tage zuvor waren israelische Armee und Autonomiebehörde bereits gegen ein Waisenhaus vorgegangen, hatten die Einrichtung verwüstet und zehn Mitarbeiter gefangen genommen. 
Der palästinensischen Nachrichtenagentur The Palestinian Information [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer scheinbar mit der israelischen Armee koordinierten Operation stürmten am Montag Dutzende Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde ein Internat und ein Waisenhaus nahe der Stadt Hebron. Erst wenige Tage zuvor waren israelische Armee und Autonomiebehörde bereits gegen ein Waisenhaus vorgegangen, hatten die Einrichtung verwüstet und zehn Mitarbeiter gefangen genommen. <span id="more-758"></span></p>
<p>Der palästinensischen Nachrichtenagentur The Palestinian Information Center zufolge ereignete sich der Vorfall am Montagnachmittag im Ort Al-Dura. Augenzeugen zufolge beteiligten sich neben Sicherheitskräften der von Mahmud Abbas geführten Autonomiebehörde auch zahlreiche Einheiten der israelischen Armee an der Operation. Das Waisenhaus bietet kostenloses Obdach, Verpflegung und Bildung für Hunderte Kinder.</p>
<p>Die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an berichtet unterdessen, dass israelische Soldaten am vergangenen Dienstag acht Vorstandsmitglieder eines Waisenhauses in Beit Umar gefangen nahmen. Zwei Tage später gingen auch Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde gegen die Einrichtung vor und verhafteten zwei Angestellte.</p>
<p>Autonomiebehörde und israelische Behörden beschuldigen die Einrichtungen der Hamas nahe zustehen. In den vergangenen Wochen gingen palästinensische Sicherheitskräfte und die israelische Armee verstärkt gegen soziale Einrichtungen, wie Schulen, Waisenhäuser und medizinische Einrichtungen in Nablus und Hebron vor, plünderten und schlossen Dutzende.</p>
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		<title>3.700 neue palästinensische Gefangene seit Annapolis</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 12:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Während Israel als  „Zeichen des guten Willen“ momentan die Freilassung von 200 palästinensischen Gefangenen vorbereitet, wies der ehemalige palästinensische Informationsminister Mustafa Barghouti am Montag darauf hin, dass Israel seit vergangenen November für jeden freigelassenen Palästinenser mehr als vier verschleppte. 
Der Vorsitzende der palästinensischen Partei Al-Mubadara berichtete, dass israelische Behörden seit den israelisch-palästinensischen Verhandlungen im amerikanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" title="Illustrationsbild " src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/gefangeneimemc.jpg" alt="" width="250" height="176" />Während Israel als  „Zeichen des guten Willen“ momentan die Freilassung von 200 palästinensischen Gefangenen vorbereitet, wies der ehemalige palästinensische Informationsminister Mustafa Barghouti am Montag darauf hin, dass Israel seit vergangenen November für jeden freigelassenen Palästinenser mehr als vier verschleppte. <span id="more-756"></span></p>
<p>Der Vorsitzende der palästinensischen Partei Al-Mubadara berichtete, dass israelische Behörden seit den israelisch-palästinensischen Verhandlungen im amerikanischen Annapolis zwar 788 Gefangene freiließen, im gleichen Zeitraum allerdings mehr als 3.700 gefangen nahmen.  „Barghouti sagte: „Obwohl wir der Freilassung von Widerstandskämpfern applaudieren (…), glauben wir, dass solche israelischen Schritte nichts als Gesten sind, da sich immer noch viele Gefangene in israelischen Gefängnissen befinden, die ohne jegliche Vorbedingungen freigelassen werden müssen.“<br />
<em><br />
Ma’an News/ Foto: IMEMC</em></p>
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		<title>Vom Paradies träumen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 15:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hebron Region]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen &amp; Hintergründe]]></category>

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		<description><![CDATA[
von Joy Ellison, Al-Tuwani (Westjordanland)
„Ich hatte einen Traum vergangene Nacht,“ erzählte Sami (Name geändert) meinen Teammitgliedern und mir, während wir an einem heißen Nachmittag Tomatenstückchen und Oliven mampften. Sami erzählte uns, dass er in seinem Traum auf die Krone eines Pinienbaumes am Rande des Außenposten der illegalen israelischen Siedlung Havot Ma’on geklettert war. Unter ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Bauer in Beit Sahour" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/beit sahour.jpg" alt="" width="505" height="100" /></p>
<p><em>von Joy Ellison, Al-Tuwani (Westjordanland)</em></p>
<p>„Ich hatte einen Traum vergangene Nacht,“ erzählte Sami (Name geändert) meinen Teammitgliedern und mir, während wir an einem heißen Nachmittag Tomatenstückchen und Oliven mampften. Sami erzählte uns, dass er in seinem Traum auf die Krone eines Pinienbaumes am Rande des Außenposten der illegalen israelischen Siedlung Havot Ma’on geklettert war. Unter ihm konnte Sami israelische Siedler sehen, wie diese das Futter, womit er seine Schafe fütterten, stahlen.<span id="more-748"></span></p>
<p>„Komm runter,“ rief einer der Siedler zu Sami. „Nein, nein,“ sagte er. „Ich bleibe hier oben.“ Aber die Siedler schafften es oben im Baum an ihn heranzukommen und ihn auf den Boden zu zerren. „Sie versuchten mich zu töten,“ erklärte er. Er legte seine Hände um seinen Hals, um uns zu zeigen, wie die Siedler ihn in seinem Traum gewürgt hatten. „Und dann wachte ich auf.“</p>
<p>Sami sagt, dass seine Kinder oft Albträume, wie diesen hätten. Sie hatten sogar noch mehr, erzählte er uns, aber nun sei das Dorf organisierter und erfolgreicher dabei gewaltlosen Widerstand gegenüber den Angriffen israelischer Siedler zu betreiben. Um zur Schule in Al-Tuwani zu kommen, müssen Samis Kinder immer noch zwischen der Siedlung und deren Außenposten laufen, entlang einer Straße auf der erwachsene Siedler sie mit Ketten und Steinen angegriffen haben. Da die Gewalt gegen Kinder mediale Aufmerksamkeit erzeugt hat, werden sie nun von der israelischen Armee begleitet. Zu sehen, wie Samis Kinder mich mit Lächeln und Lachen grüßen ist eine Freunde, aber es fühlt sich auch merkwürdig an – wie ein Traum.</p>
<p>Vor einer Woche blickte ich auf Havot Ma’on von einem Hügel, auf dem ich zuvor noch nie gesessen hatte. Als ich den Siedlungsaußenposten aus einem neuen Winkel sah, wurde ich eifersüchtig. Vor mir, im bewaldeten Außenposten, in den angrenzenden Tälern und den benachbarten Häusern der Siedlung Ma’on, bewegten sich Siedler völlig frei, ohne Angst vor Angriffen oder Verhaftungen. Meine erste Reaktion war: „Sie haben so viel Platz!“ Das Bild von der sich immer weiter ausdehnenden Siedlung erinnerte mich an einen anderen Abend, als Sami mich und meine Teammitglieder bat nach Siedlern Ausschau zu halten, während er und seine Familie sich auf dem Weg nach Hause Richtung Magher al-Abed machten. Als die Familie über die Hügel kletterte verlies tatsächlich ein Auto die Siedlung und raste hinter ihnen her. „Danke, danke!“ schrie Sami, als ich ihm anrief, um ihn zu sagen, dass Siedler kommen. Über das Handy konnte ich hören, wie er seiner Familie zurief nach Hause zu rennen. „Welch ein Albtraum,“ sagte ich zu mir selbst.</p>
<p>Nur selten stören Träume von Siedlern und Soldaten meinen Schlaf, aber seit Kurzem finde ich es zunehmend schwerer an einen Traum von einer besseren Zukunft für Sami und seine Familie zu glauben. Ein Taxifahrer scherzte neulich mit mir: „Wenn wir Frieden haben, sind wir im Paradies.“ Sitze ich auf einem Hügel und beobachte, wie der Sonnenuntergang den Himmel einfärbt, ist Paradies mit Sicherheit die Bezeichnung, für das was ich sehe. Aber jeden Tag scheint der Willen der israelische Regierung es mit extremistischen israelischen Siedlern, welche Palästinenser wie Sami terrorisieren, aufzunehmen, geringer zu werden.  Je länger ich in Palästina lebe, desto unsicherer fühle ich mich angesichts einer friedlichen und gerechten Zukunft.</p>
<p>Aber manchmal, wenn ich die Kinder treffe, die morgens von der Schule kommen, fällt mir Samis Tochter Diana ins Auge. Diana ist immer noch in der Grundschule, aber sie bewegt sich mit beeindruckender Würde. Ich stehe neben Diana, als sie den israelischen Soldaten, die sich zur Schule eskortieren erklärt, dass sie zu spät seien und die Kinder nicht am richtigen Ort getroffen hätten. „Ihr müsst 7:30 Uhr kommen,“ verlangt sie. Und während ich beobachte mit welcher Überzeugung das kleine Mädchen mit den Soldaten spricht, lässt meine Verzweiflung nach. Für einen Moment höre ich auf mich zu fragen: „Wann wird dieser Alptraum enden?“ und beginne zu denken, „Wie lange kann diese Ungerechtigkeit wohl noch andauern?“ Angesichts palästinensischer Kinder, die von einer besseren Zukunft träumen, kann der heutige Horror sicher nicht mehr lange standhalten.</p>
<p><em>Die Amerikanerin Joy Ellison arbeitet für das <a href="http://www.cpt.org" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('a/www.cpt.org');" target="_blank">Christian Peacemaker Team (CPT)</a> in dem kleinen palästinensischen Ort Al-Tuwani in den Hügeln südlich von Hebron. Regelmäßig werden palästinensische Bauern im Süden Hebrons Opfer von Übergriffen israelischer Siedler, während immer mehr ihres Landes für die Erweiterung der Siedlungen enteignet wird.</em></p>
<p><em>Über ihre Erfahrungen schreibt Joy in ihrem Blog <a href="http://inpalestine.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('a/inpalestine.blogspot.com');" target="_blank">„I Saw it in Palestine.“</a></em></p>
<p><em><a href="http://electronicintifada.net/v2/article9769.shtml" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('a/electronicintifada.net');" target="_blank">Der Artikel „Dreaming of Paradise“ erschien im Original am 15. August 2008 auf The Electronic Intifada.</a></em></p>
<p><em>Das Foto zeigt einen palästinensischen Schäfer in der  Stadt Beit Sahour nahe Bethlehem./ Luay Sababa, Ma&#8217;an Images </em></p>
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		<title>15 Verletzte, 3 Gefangene als Armee Demonstration stürmt</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/08/15/15-verletzte-3-gefangene-als-armee-demonstration-sturmt</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 17:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mindestens  15 Menschen, unter ihnen drei Ausländer, wurden verletzt, als israelische Soldaten am Donnerstag mit massiver Gewalt gegen palästinensische, israelische und ausländische Demonstranten im Ort Ni’lin vorgingen. Bereits einen Tag zuvor drangen Truppen in den Ort ein und beschossen wahllos palästinensische Wohnhäuser. Am Abend des 13. Augusts drangen acht Fahrzeuge der israelischen Armee in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" title="Soldat in Nilin" src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/IMG_0488.jpg" alt="" width="250" height="167" /><img class="ohne" title="ISM Logo" src="http://www.ism-germany.net/wp-content/bilder/ism.jpg" alt="" width="53" height="17" />Mindestens  15 Menschen, unter ihnen drei Ausländer, wurden verletzt, als israelische Soldaten am Donnerstag mit massiver Gewalt gegen palästinensische, israelische und ausländische Demonstranten im Ort Ni’lin vorgingen. Bereits einen Tag zuvor drangen Truppen in den Ort ein und beschossen wahllos palästinensische Wohnhäuser. <span id="more-731"></span>Am Abend des 13. Augusts drangen acht Fahrzeuge der israelischen Armee in den Ort westlich von Ramallah ein, begannen mit Tränengas in die Wohnungen schlafender Familien zu schießen und nahmen mindestens eine Person gefangen.<!--more--></p>
<p><img class="left" title="Demonstranten flüchten vor der Armee" src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/IMG_0236.jpg" alt="" width="364" height="243" />Gegen Mittag versammelten sich Bewohner des Ortes, um zusammen mit ausländischen und israelischen Friedensaktivisten gegen den Bau der völkerrechtswidrigen israelischen Mauer zu protestieren. Die israelische Armee antworte mit massiver Gewalt, beschoss die Demonstranten mit Tränengas- und Schallgranaten und setzte Polizeihunde ein.</p>
<p>Nachdem die Demonstranten zurück ins Dorf flüchteten, drangen weitere Einheiten der Armee in den Ort ein und beschossen Bewohner und Demonstranten mit Tränengas und gummiummantelten Stahlgeschossen. Mindestens 15 Menschen wurden verwundet. Bei drei der Verwundeten handelt es sich um Ausländer. Drei Palästinenser und ein Israel wurden gefangen genommen und beschuldigt Steine geworfen zu haben, wenig später aber wieder freigelassen.</p>
<p><img class="left" src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/IMG_0220.jpg" alt="" width="364" height="243" />Die Demonstration war Teil des anhaltenden Kampfes der Ni’liner Bevölkerung gegen den Bau der völkerrechtswidrigen israelischen Mauer auf ihrem Land. Nach Beendigung der Bauarbeiten werden die Menschen Ni’lins lediglich noch Zugang zu 10% ihres Ackerlandes haben. Der Zugang zum Dorf wird nur noch über einen Tunnel möglich sein. Die 500 Bewohner werden so nicht nur ihrer Bewegungsfreiheit sondern vor allem ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage beraubt. In den vergangenen Monaten tötete die israelische Armee zwei 10- und 17-jährige Bewohner des Dorfes und verletzte mehrere Hundert.</p>
<p><img class="alignnone" title="Nilin" src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/IMG_0146.jpg" alt="" width="364" height="243" /></p>
<p><img class="alignnone" title="Nilin" src="http://www.palsolidarity.org/main/wp-content/IMG_0165.jpg" alt="" width="364" height="243" /></p>
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		<title>Israelische Armee und Autonomiebehörde verschleppen 26 Palästinenser</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 12:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Westjordanland]]></category>

		<category><![CDATA[Auslagerung der Besatzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde und Truppen der israelischen Armee verschleppten am Donnerstag und Freitag mindestens 26 Palästinenser. Während die palästinensischen Sicherheitskräfte gegen Hamas-Anhänger im Westjordanland vorgingen, verschleppte die israelische Armee ausschließlich Zivilisten. 
Hamas-Quellen berichteten, dass Sicherheitskräfte der Mahmud Abbas unterstehenden Autonomiebehörde am Donnerstag zehn Hamas-Anhänger in verschiedenen Städten des Westjordanlandes festnahmen. Unter den Gefangenen befinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde und Truppen der israelischen Armee verschleppten am Donnerstag und Freitag mindestens 26 Palästinenser. Während die palästinensischen Sicherheitskräfte gegen Hamas-Anhänger im Westjordanland vorgingen, verschleppte die israelische Armee ausschließlich Zivilisten. <span id="more-726"></span></p>
<p>Hamas-Quellen berichteten, dass Sicherheitskräfte der Mahmud Abbas unterstehenden Autonomiebehörde am Donnerstag zehn Hamas-Anhänger in verschiedenen Städten des Westjordanlandes festnahmen. Unter den Gefangenen befinden sich auch drei Mitglieder des Nabluser Stadtrates.</p>
<p>Wenige Stunden später rückte die israelische Armee am frühen Freitagmorgen in die Städte Hebron, Tulkarem und Ramallah ein. Während der Operationen nahmen Soldaten neun Bewohner Hebrons, vier aus Tulkarem und drei aus Ramallah gefangen. Bei allen Gefangenen handelt es sich um Zivilisten. Ihr Aufenthaltsort ist bisher unklar.</p>
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		<title>Israel marschiert in Gazastreifen ein, bricht Waffenstillstand</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/08/14/israel-marschiert-in-gazastreifen-ein-bricht-waffenstillstand</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 12:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie die palästinensische Nachrichtenagentur IMEMC berichtet, drangen am Donnerstagmorgen mehrere israelische Armeefahrzeuge in den südlichen Gazastreifen ein. Augenzeugen zufolge sollen israelische Truppen auf den Straßen der Stadt Khan Younis patrouillieren und mehrere Wohnhäuser gestürmt und verwüstet haben. 
Anwohner berichten zudem von mindestens zwei Panzern und zwei Bulldozern, die am Morgen in die Stadt einrückten.
Der Einmarsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" title="israelischer Bulldozer" src="http://www.imemc.org/attachments/aug2008/c5eee31179eeaec9ca1f.jpg" alt="" width="250" height="188" />Wie die palästinensische Nachrichtenagentur IMEMC berichtet, drangen am Donnerstagmorgen mehrere israelische Armeefahrzeuge in den südlichen Gazastreifen ein. Augenzeugen zufolge sollen israelische Truppen auf den Straßen der Stadt Khan Younis patrouillieren und mehrere Wohnhäuser gestürmt und verwüstet haben. <span id="more-670"></span></p>
<p>Anwohner berichten zudem von mindestens zwei Panzern und zwei Bulldozern, die am Morgen in die Stadt einrückten.</p>
<p>Der Einmarsch stellt einen Bruch der im Juni zwischen Israel und der Hamas ausgerufenen Waffenruhe dar. Israel brach seitdem mehrmals die Vereinbarungen, die ein Einstellen der gegenseitigen Gewalt im Gazastreifen und den angrenzenden israelischen Dörfern sowie ein Ende der israelischen Belagerung des Gazastreifens vorsehen.</p>
<p><em>Bild: IMEMC Archiv-Bild</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ni’lin-Kommandant wird Armeeausbilder [+Video]</title>
		<link>http://www.ism-germany.net/2008/08/13/ni%e2%80%99lin-kommandant-wird-armeeausbilder-video</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 20:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Ni'lin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an News am Mittwoch berichtet, wurde der israelische Bataillonskommandant Omri Burbag am Mittwoch zum Ausbilder der israelischen Armee ernannt. Burbag erlangte Berühmtheit, nachdem er einen Soldaten  vor knapp einem Monat anwies, auf einen gefesselten palästinensischen Gefangenen zu schießen. Das Video des Angriffes erregte weltweite Aufmerksamkeit.   
Im Rahmen der regelmäßigen Demonstrationen gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an News am Mittwoch berichtet, wurde der israelische Bataillonskommandant Omri Burbag am Mittwoch zum Ausbilder der israelischen Armee ernannt. Burbag erlangte Berühmtheit, nachdem er einen Soldaten  vor knapp einem Monat anwies, auf einen gefesselten palästinensischen Gefangenen zu schießen. Das Video des Angriffes erregte weltweite Aufmerksamkeit.   <span id="more-663"></span></p>
<p>Im Rahmen der regelmäßigen Demonstrationen gegen den Bau der völkerrechtswidrigen israelischen Mauer im palästinensischen Ni’lin, befahlt Burbaq am 7. Juni einem seiner Soldaten auf einen palästinensischen Gefangenen zu schießen. Zum Zeitpunkt des Schusses waren die Augen des Palästinensers verbunden, seine Hände gefesselt und der Soldat stand kaum einen Meter von ihm entfernt.</p>
<p>Ein palästinensisches Mädchen filmte damals den Übergriff heimlich. Nach der Veröffentlichung verschleppten israelische Soldaten ihren Vater und ein israelisches Gericht verurteilten ihn zu 100 Tagen Haft.</p>
<p>Nachdem Bewohner Ni’lins in den Tagen nach dem Angriff berichteten, dass Burbaq immer noch im Ort seinen Dienst verrichtet und der öffentliche Druck auf die israelische Armee zunahm, stufte diese den Vorfall als „unangemessenes Verhalten“ ein, entzog ihm das Kommando in Ni’lin, erlaubte ihm aber weiterhin in der Armee zu bleiben.</p>
<p>In Ni’lin kommt es regelmäßig zu gewaltsamen Übergriffen der israelischen Armee auf die Zivilbevölkerung. Am 29. Juli und 30. Juli erschossen israelische Soldaten zwei palästinensische Jungen. Hunderte Menschen wurden in den letzten Monaten verletzt.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/C8ST5m9pREQ" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/C8ST5m9pREQ" /></object></p>
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		<title>„Kein arabischer Hund wird dieses Land betreten!“</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 20:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Menschen &amp; Hintergründe]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie schrien, schlugen und drohten ihn zu erschießen. Erst fesselten sie ihn, dann banden sie seinen Sohn  an einem Quad fest und schleiften ihn über die Felder. Ein palästinensischer Bauer berichtet in der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth, wie jüdische Siedler ihn, seinen Sohn und ein 10-jähriges Kind folterten und trotzdem weiterhin auf freiem Fuß sind.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schrien, schlugen und drohten ihn zu erschießen. Erst fesselten sie ihn, dann banden sie seinen Sohn  an einem Quad fest und schleiften ihn über die Felder. Ein palästinensischer Bauer berichtet in der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth, wie jüdische Siedler ihn, seinen Sohn und ein 10-jähriges Kind folterten und trotzdem weiterhin auf freiem Fuß sind.<span id="more-662"></span></p>
<p>Der Vorfall ereignete sich am Montag nahe dem palästinensischen Dorf Ras Karkar, als der palästinensische Bauer Hafez Nupal gegen sechs Uhr morgens zusammen mit seinem 17-jährigen Sohn auf seinen Feldern arbeitete. Nupal berichtet, dass zwei Siedler auf einem Quad auf sie zufuhren und Dinge schrien, wie „Was macht ihr auf diesem Land? Gott gab und dieses Land und kein arabischer Hund wird einen Fuß darauf setzen.“</p>
<p>„Als die Diskussion sich aufheizte“, so erzählt Nupal, „nahm einer der Siedler eine Waffe und der andere schlug mich zusammen. Ich schaffte es mich ein wenig zu wehren aber dann fing auch der zweite Siedler an mich zu schlagen.“</p>
<p>Die Siedler, so Nupal, stammten aus der illegalen jüdischen Siedlung Zait Raana. Nachdem sie auf ihn einprügelten, warfen sie ihn zu Boden, fesselten seine Beine und Hände. Seinen Sohn banden sie am Quad fest und schleiften ihn durch die Olivenhaine.</p>
<p>Zur gleichen Zeit erreichte ein weiterer Siedler den Ort und führte Nupal und ein 10-jähriges Kind mit vorgehaltener Waffe zur illegalen Siedlung. Dort schlugen sie erneut auf das Kind und seinen Sohn ein, der anschließend in ein Krankenhaus in Ramallah gebracht werden musste.</p>
<p>Ein Mitglied des Ortsrates in Ras Karakar bestätigte später, dass die israelische Armee über die Ereignisse informiert wurde. Ein anderer Palästinenser hatte den Vorfall beobachtet, schaffte es den Siedlern zu entkommen und den Ortsrat zu verständigen, der wiederum Kontakt zur israelischen Armee aufnahm.</p>
<p>Diese informierte ihn später, dass die drei Siedler festgenommen wurden. Wie sich herausstellte allerdings nur, weil diese einen Übungsplatz der Armee betreten hatten. Noch am selben Abend wurden sie wieder freigelassen. Quellen der israelischen Polizei und Armee, so Yedioth Ahronoth, streiten jede Kenntnis über den Vorfall ab.</p>
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		<title>Armee rückt in Städte im Westjordanland ein, verschleppt 19 Zivilisten</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 13:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabik</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bei Armeeoperationen in fast allen größeren Städten des Westjordanlandes verschleppten israelische Truppen am Dienstagmorgen mindestens 19 palästinensische Zivilisten. Mit Dutzenden gepanzerter Fahrzeugen und Hubschraubern rückte die Armee in die Städte ein, durchsuchte Wohnhäuser und verwüstete Ackerland. Bei einem der Verschleppten handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen.
Augenzeugen und palästinensischen Medien zufolge rückten Einheiten der israelischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Armeeoperationen in fast allen größeren Städten des Westjordanlandes verschleppten israelische Truppen am Dienstagmorgen mindestens 19 palästinensische Zivilisten. Mit Dutzenden gepanzerter Fahrzeugen und Hubschraubern rückte die Armee in die Städte ein, durchsuchte Wohnhäuser und verwüstete Ackerland. Bei einem der Verschleppten handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen.<span id="more-661"></span></p>
<p>Augenzeugen und palästinensischen Medien zufolge rückten Einheiten der israelischen Armee am Dienstagmorgen in die Städte Nablus, Ramallah, Jenin, Tubas, Bethlehem und Hebron ein.</p>
<p>Im östlich von Nablus gelegenen Flüchtlingslager Balata durchsuchten Soldaten zahlreiche Wohnhäuser und verschleppten 13 Zivilisten. Zur selben Zeit rückte die Armee in das Dorf Petunia im Süden Ramallahs ein und nahm zwei Zivilisten gefangen.</p>
<p>In einem Ort in der Nähe Jenins wurden drei Zivilisten gefangen genommen und an unbekannte Orte gebracht. Wenige Kilometer östlich von Jenin drangen Armeefahrzeuge und Hubschrauber in die Stadt Tubas ein. Berichten zufolge verwüsteten israelische Truppen große Flächen palästinensischen Ackerlandes und den örtlichen Gemüsemarkt.</p>
<p>In Hebron errichtete das israelische Militär an den Ortseingängen zahlreiche Straßensperren und verhängten eine Ausgangssperre über die Stadt. Augenzeugen berichteten, dass ein 14-jähriger Junge verschleppt wurde. Sein Aufenthaltsort ist bisher noch nicht bekannt.</p>
<p><em>Quelle: IMEMC</em></p>
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