Die palästinensische nationale Widerstandsbewegung leidet unter permanenter Gewaltanwendung seitens der israelischen Besatzungskräfte sowie der Siedler. Die israelischen Behörden wollen den gewaltfreien Kampf zerschlagen und die zwischen Palästinensern, Israelis und Internationalen geschaffene Einheit zerstören. Gemeinsam haben diese seit nunmehr vier Jahren in Bil’in, Nil’in und anderen von der Besatzung betroffenen Dörfern demonstriert und damit von ihrem legitimen Recht auf Verteidigung ihres Bodens gegen die fortschreitende Landnahme Gebrauch gemacht, und für die vollständige Rückgabe ihrer Ländereien gekämpft, die Israel unter Mißachtung internationaler Verpflichtungen und Menschenrechtsstandarts annektiert hat. (weiterlesen…)
Bei der wöchentlich in Bil’in abgehaltenen Demonstration hatten wieder Dutzende unter der Inhalation von massiv durch israelische Soldaten eingesetztem Tränengas zu leiden. Einwohner von Bil’in protestierten gemeinsam mit israelischen und internationalen Unterstützern für die Freilassung der führenden Aktivisten des Bürgerkomitees Muhammad al-Khatib und Adib Abu Rahma sowie der restlichen Gefangenen, und für eine Beendigung der israelischen Kommandounternehmen gegen das Dorf Bil’in und die Verfolgung von Friedensaktivisten und Mitgliedern des Bürgerkomitees gegen die Mauer.
Am Freitag, dem 30. Januar 2009 verwundete die israelische Armee bei dem wöchentlichen Protest gegen den Mauerbau im palästinensischen Dorf Ni’lin nahe Ramallah durch Schüsse zwei DemonstrantInnen. Ulrika Andersson, 31, wurde mit einem scharfen Geschoss ins Bein getroffen. Frau Andersson, aus der schwedischen Stadt Göteburg, nahm an einer gewaltfreien Demonstration teil, als ein israelischer Soldat aus etwa 50 m Entfernung mit einer erst seit kurzem eingesetzten 0.22 Kaliber Kugel auf sie schoss. Die Kugel durchschlug ihr unteres rechtes Bein. (weiterlesen…)
Am Freitag, dem 8. August demonstrierten wieder hunderte Bewohner des palästinensischen Ortes Bil’in zusammen mit israelischen und ausländischen Friedensaktivisten gegen den Bau der völkerrechtswidrigen israelischen Mauer und die Enteignung palästinensischen Landes. Mehrere Menschen erkrankten, als die israelische Armee neben den üblichen Waffen, wie Tränengas und gummiummantelten Stahlgeschossen, Abwasser gegen die Demonstranten einsetzte. (weiterlesen…)
Der Schuss auf einen europäischen Aktivisten beim wöchentlichen Protest in Bil’in am Freitag, zwei Tage vor dem fünften Jahrestag der Ermordung Rachel Corries, verdeutlicht wieder einmal, dass internationale Solidaritätsaktivisten weiterhin ein Ziel israelischer Militärgewalt sind.
Ein junger Palästinenser wurde am Mittwoch Nachmittag im Dorf Bil’in nahe der Stadt Ramallah durch Schüsse israelischer Soldaten schwer verwundet.
Laut Aussagen von Augenzeugen wurde Wala’ Burnat (18) angeschossen, während er auf dem Ackerboden seiner Eltern arbeitete. Anscheinend war er dem israelischen Sperrzaun, welcher auf dem Grundstück des Dorfes errichtet ist, zu nahe gekommen, woraufhin Soldaten das Feuer auf ihn eröffneten.
Burnat wurde von mindestens fünf Schüssen in die Beine getroffen und anschließend etwa eine halbe Stunde vor Ort von den Soldaten unter Arrest gestellt. (weiterlesen…)
Bei der heutigen gewaltfreien Demonstration in Bil’in versammelten sich wie jede Woche die Bewohner des Dorfes zusammen mit internationalen und israelischen Unterstützern, um gegen den Bau der Apartheidmauer auf palästinensischem Land zu protestieren. Israelische Truppen griffen die Demonstranten an und verwundeten einen Journalisten. (weiterlesen…)
Am Freitag, dem 4. Januar 2008 demonstrierten wieder dutzende Bewohner des Städtchens Bili’in gegen die Enteignung ihres Landes durch den Bau israelischer Siedlungen. Ausländische und israelische Friedensaktivisten unterstützten sie dabei. Die Demonstration, die sich mit Ende des Freitaggebetes in Bewegung setzte, wurde durch eine Stacheldrahtbarriere der israelischen Armee aufgehalten. Wie jeden Freitag setzten israelische Soldaten massiv Tränengas, gummiummantelte Stahlgeschosse und Schallgranaten ein. Dabei wurden vier Demonstranten verletzt und mussten zur medizinischen Versorgung weggebracht werden. (weiterlesen…)
Im kleinen Dorf Bil’in westlich von Ramallah ist der Widerstand gegen Landnahme und Mauerbau seit fast 3 Jahren voll im Gang. Denn seit 2005 trennt die Sperranlage die Dorfbewohner von ihrem Land, das einer israelischen Siedlung zugeschlagen wird. Welche Folgen das für die Lebensgrundlagen des Dorfes hat, wie es sich trotz massiver Reaktionen der israelischen Armee auf ausschließlich gewaltlose Weise dagegen wehrt, welche Unterstützung von israelischen und internationalen Friedensgruppen kommt und welchen Teilerfolg Bil’in erringen konnte – das alles ist bei uns viel zu wenig bekannt.
Mohammed Khatib aus Bil’in wird darüber berichten. Er wird auch allgemein über das System der „Bantustanisierung“ der Westbank durch Siedlungen, Siedlerstraßen, Mauer und Checkpoints informieren und auf Fragen zu den Perspektiven nach der Konferenz in Annapolis eingehen.
Palästinenser, Israelis und ausländische Friedensaktivisten versammelten sich am Freitag zur wöchentlichen Demo gegen den Bau der Apartheidmauer in Bil’in. Kurz nach Ende des Freitagsgebets bewegte sich der Demonstrationszug in Richtung des Ortes, an dem die völkerrechtswidrige Apartheidmauer entstehen soll. Entlang des Weges installierte die israelische Armee Stacheldrahtsperren und versuchte so die Demonstranten vom Erreichen ihres Zieles abzuhalten.Sofort als die ersten Demonstranten die Straßensperre erreichten, wurden sie mit einem Regen aus Tränengasgranaten und gummiummantelten Stahlgeschossen überzogen. Drei Demonstranten wurden dabei verletzt. (weiterlesen…)
Vier Demonstranten verwundet und zwei verhaftet auf Bil’in-Demonstration
Im Anschluss an das Freitagsgebet setzte sich im palästinensischen Bil’in die Demonstration aus palästinensischen, israelischen und ausländischen Friedensaktivisten in Gang. Die Demonstranten trugen Fahnen und Transparente, die den 20. Geburtstag der ersten Intifada zum Thema hatten. Die Forderungen der Demonstration waren, der Abriss der Aprtheidmauer und israelischer Siedlungen, der Abbau von Armee-Checkpoints und die Freilassung palästinensischer Gefangene aus israelischen Gefängnissen. (weiterlesen…)
Bewohner des palästinensischen Dorfes Bil’in, nahe Ramallah, organisierten auch letzten Freitag wieder, die regelmäßige gewaltlose Demonstrantion gegen Apartheidmauer und Besatzung. Zahlreiche israelische und ausländische Friedensaktivisten unterstützten sie dabei. Die Demonstranten riefen zum Abreisen der Mauer und für nationale Einheit auf. Israelische Soldaten schnitten den Demonstranten den Weg ab und verhinderten mit Gewalt, dass die Aktivisten die Baustelle der Mauer erreichen konnten. Zusätzlich wurden Stacheldraht-Barrieren entlang der Route der Demonstration verlegt. (weiterlesen…)
Auf der wöchentlichen Demonstration im palästinensischen Bil’in wurden am Freitag, dem 23. November zwei palästinensische und ein israelischer Demonstrant ernsthaft verwundet. Ein 40-jähriger Bewohner Bil’ins wurde mit einem Tränengaskanister gegen Hand und Brust getroffen. Der Tränengaskanister, der aus kurzer Entfernung direkt auf den Mann geschossen wurde, brannte sich durch die Kleidung des Mannes, brach seine Hand und verwundete ihn an der Brust. Ein israelischer Friedensaktivist wurde von einer gummiummantelten Stahlkugel am Kopf getroffen, die Prellung und Schock hinterließ. (weiterlesen…)
Palästinenser, Israelis und internationale Friedensaktivisten fanden sich an diesem Freitag zu einer weiteren gewaltlosen Demonstration in Bil’in zusammen, um gegen die völkerrechtswidrige israelische Trennungsmauer zu demonstrieren. Soldaten der IOF (Israelische Besatzungsarmee) traten den friedlichen Protestierenden mit dem üblichen Beschuss durch Tränengas- und Schallgranaten, sowie gummiummantelten Stahlkugeln, entgegen. Zwei internationale Aktivisten wurden dabei verletzt. (weiterlesen…)
Am Freitag, dem 19. Oktober trafen sich Mitglieder des palästinensischen Radfahr-Vereins mit Bewohner des Dorfer Al-Walaja, internationalen und israelischen Aktivisten um die Bewohner von Bil’in bei ihrem Protest gegen die Apartheidsmauer zu unterstützen. Auch in Al Walaja, welches in Zukunft von der Mauer umschlossen sein wird, finden regelmäßige Demonstrationen statt. Umso mehr freuten sich die Bewohner von Bil’in über die Präsenz ihrer Nachbarn.