Israel marschiert in Gazastreifen ein, bricht Waffenstillstand
Wie die palästinensische Nachrichtenagentur IMEMC berichtet, drangen am Donnerstagmorgen mehrere israelische Armeefahrzeuge in den südlichen Gazastreifen ein. Augenzeugen zufolge sollen israelische Truppen auf den Straßen der Stadt Khan Younis patrouillieren und mehrere Wohnhäuser gestürmt und verwüstet haben. (more…)

Drei Jahre nachdem Israel seine völkerrechtswidrigen Siedlungen im Gazastreifen auflöste, versammelten sich am Mittwoch 4.000 israelische Siedler nahe dem Grenzübergang Kissufim und kündigten an, in den Gazastreifen zurückzukehren, sobald die israelische Armee wieder in die Küstenregion einmarschiere.
Medizinischen Angaben zufolge wurden am Freitag bei mehreren Angriffen des israelischen Militärs auf den Gazastreifen neun Palästinenser getötet und 28 verwundet.
Mehr als 100 Bewohner des Gazastreifens wurden durch israelischen Beschuss und Bombardierung in den letzten paar Tagen massakriert, die Zahl steigt von Stunde zu Stunde weiter an. Verglichen mit dem mörderischen Olmert-Barak Duo gleicht Ariel Sharon fast einem Schüler Mahatma Gandhis: das Massaker von Jenin, welches 2002 massive internationale Empörung auslöste, hatte im Vergleich zur derzeitigen israelischen Aggression gegen den Gazastreifen weit weniger Opfer zu verzeichnen. Und trotzdem ist die Reaktion auf die jetzigen Geschehnisse deutlich milder als vor sechs Jahren.Weshalb nur? 
















